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  <header short="AÜG" amtabk="AÜG" norm="a_g" title="Arbeitnehmerüberlassungsgesetz">
    <long>Gesetz zur Regelung der Arbeitnehmerüberlassung</long>
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      <change type="Neuf">Neugefasst durch Bek. v. <time datetime="1995-02-03">3.2.1995</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl195s0158.pdf" title="Bundesgesetzblatt 1995 S. 158" type="application/pdf" rel="external noopener">158</a>;</change>
      <change type="Stand">zuletzt geändert durch <a>Art. 10</a> G v. <time datetime="2025-12-22">22.12.2025</time> I Nr. 369</change>
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    <prev id="b7c3801a" bez="§ 15a" target="15a" title="Entleih von Ausländern ohne Genehmigung"/>
    <index id="92818f79" bez="§ 16" target="16" title="Ordnungswidrigkeiten"/>
    <next id="485d1c83" bez="§ 17" target="17" title="Durchführung"/>
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  <main title="Ordnungswidrigkeiten">
    <p nr="1">Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig <dl><dt>1.</dt><dd>entgegen <a>§ 1</a> einen Leiharbeitnehmer einem Dritten ohne Erlaubnis überläßt,</dd><dt>1a.</dt><dd>einen ihm von einem Verleiher ohne Erlaubnis überlassenen Leiharbeitnehmer tätig werden läßt,</dd><dt>1b.</dt><dd>entgegen <a>§ 1 Absatz 1 Satz 3</a> einen Arbeitnehmer überlässt oder tätig werden lässt,</dd><dt>1c.</dt><dd>entgegen <a>§ 1 Absatz 1 Satz 5</a> eine dort genannte Überlassung nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig bezeichnet,</dd><dt>1d.</dt><dd>entgegen <a>§ 1 Absatz 1 Satz 6</a> die Person nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig konkretisiert,</dd><dt>1e.</dt><dd>entgegen <a>§ 1 Absatz 1b Satz 1</a> einen Leiharbeitnehmer überlässt,</dd><dt>1f.</dt><dd>entgegen <a>§ 1b Satz 1</a> Arbeitnehmer überläßt oder tätig werden läßt,</dd><dt>2.</dt><dd>einen ihm überlassenen ausländischen Leiharbeitnehmer, der einen erforderlichen Aufenthaltstitel nach <a>§ 4a Absatz 5 Satz 1</a> des Aufenthaltsgesetzes, eine Erlaubnis oder Berechtigung nach <a>§ 4a Absatz 5 Satz 2</a> in Verbindung mit Absatz 4 des Aufenthaltsgesetzes, eine Aufenthaltsgestattung oder eine Duldung, die zur Ausübung der Beschäftigung berechtigen, oder eine Genehmigung nach <a>§ 284 Abs. 1</a> des Dritten Buches Sozialgesetzbuch nicht besitzt, tätig werden läßt,</dd><dt>2a.</dt><dd>eine Anzeige nach <a>§ 1a</a> nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erstattet,</dd><dt>3.</dt><dd>einer Auflage nach <a>§ 2 Abs. 2</a> nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig nachkommt,</dd><dt>4.</dt><dd>eine Anzeige nach <a>§ 7 Abs. 1</a> nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erstattet,</dd><dt>5.</dt><dd>eine Auskunft nach <a>§ 7 Abs. 2 Satz 1</a> nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt,</dd><dt>6.</dt><dd>seiner Aufbewahrungspflicht nach <a>§ 7 Abs. 2 Satz 4</a> nicht nachkommt,</dd><dt>6a.</dt><dd>entgegen <a>§ 7 Abs. 3 Satz 2</a> eine dort genannte Maßnahme nicht duldet,</dd><dt>7.</dt><dd>(weggefallen)</dd><dt>7a.</dt><dd>entgegen <a>§ 8 Absatz 1 Satz 1 oder Absatz 2 Satz 2 oder 4</a> eine Arbeitsbedingung nicht gewährt,</dd><dt>7b.</dt><dd>entgegen <a>§ 8 Absatz 5</a> in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach <a>§ 3a Absatz 2 Satz 1</a> das dort genannte Mindeststundenentgelt nicht oder nicht rechtzeitig zahlt,</dd><dt>8.</dt><dd>einer Pflicht nach <a>§ 11 Abs. 1 oder Abs. 2</a> nicht nachkommt,</dd><dt>8a.</dt><dd>entgegen <a>§ 11 Absatz 5 Satz 1</a> einen Leiharbeitnehmer tätig werden lässt,</dd><dt>9.</dt><dd>entgegen <a>§ 13a Absatz 1 Satz 1</a> den Leiharbeitnehmer nicht, nicht richtig oder nicht vollständig informiert,</dd><dt>10.</dt><dd>entgegen <a>§ 13b Satz 1</a> Zugang nicht gewährt,</dd><dt>11.</dt><dd>entgegen <a>§ 17a Satz 1</a> in Verbindung mit <a>§ 5 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1</a> des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes eine Prüfung nicht duldet oder bei dieser Prüfung nicht mitwirkt,</dd><dt>12.</dt><dd>entgegen <a>§ 17a Satz 1</a> in Verbindung mit <a>§ 5 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2</a> des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes das Betreten eines Grundstücks oder Geschäftsraums nicht duldet,</dd><dt>13.</dt><dd>entgegen <a>§ 17a Satz 1</a> in Verbindung mit <a>§ 5 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 Buchstabe a</a> des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes eine dort genannte Auskunft nicht, nicht richtig, nicht vollständig, nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig erteilt,</dd><dt>14.</dt><dd>entgegen <a>§ 17a Satz 1</a> in Verbindung mit <a>§ 5 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 Buchstabe b</a> des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes eine dort genannte Unterlage nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig bereitstellt oder nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig vorlegt,</dd><dt>15.</dt><dd>entgegen <a>§ 17a Satz 1</a> in Verbindung mit <a>§ 5 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4</a> des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes die Einsicht in eine dort genannte Unterlage nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig ermöglicht,</dd><dt>16.</dt><dd>entgegen <a>§ 17b Absatz 1 Satz 1</a> eine Anmeldung nicht, nicht richtig, nicht vollständig, nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig zuleitet,</dd><dt>17.</dt><dd>entgegen <a>§ 17b Absatz 1 Satz 2</a> eine Änderungsmeldung nicht, nicht richtig, nicht vollständig, nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig macht,</dd><dt>18.</dt><dd>entgegen <a>§ 17c Absatz 1</a> eine Aufzeichnung nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erstellt oder nicht oder nicht mindestens zwei Jahre aufbewahrt oder</dd><dt>19.</dt><dd>entgegen <a>§ 17c Absatz 2</a> eine Unterlage nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht in der vorgeschriebenen Weise bereithält.</dd></dl></p>
    <p nr="2">Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 Nummer 2, 7a, 7b und 8a mit einer Geldbuße bis zu fünfhunderttausend Euro, in den Fällen des Absatzes 1 Nummer 18 mit einer Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro, in den Fällen des Absatzes 1 Nummer 1 bis 1f, 6, 11 bis 17 und 19 mit einer Geldbuße bis zu dreißigtausend Euro, in den Fällen des Absatzes 1 Nummer 2a, 3, 9 und 10 mit einer Geldbuße bis zu dreitausend Euro, in den Fällen des Absatzes 1 Nummer 8 mit einer Geldbuße bis zu zweitausend Euro und in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu eintausend Euro geahndet werden.</p>
    <p nr="3">Verwaltungsbehörden im Sinne des <a>§ 36 Absatz 1 Nummer 1</a> des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten sind in den Fällen des Absatzes 1 Nummer 1, 1a, 1c, 1d, 1f, 2, 2a und 7b sowie 11 bis 19 die Behörden der Zollverwaltung jeweils für ihren Geschäftsbereich, in den Fällen des Absatzes 1 Nummer 1b, 1e, 3 bis 7a sowie 8 bis 10 die Bundesagentur für Arbeit.</p>
    <p nr="4"><a>§§ 66</a> des Zehnten Buches Sozialgesetzbuch gilt entsprechend.</p>
    <p nr="5">Die Geldbußen fließen in die Kasse der zuständigen Verwaltungsbehörde. Sie trägt abweichend von <a>§ 105 Abs. 2</a> des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten die notwendigen Auslagen und ist auch ersatzpflichtig im Sinne des <a>§ 110 Abs. 4</a> des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten.</p>
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