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  <header short="AdWirkG" amtabk="AdWirkG" norm="adwirkg" title="Adoptionswirkungsgesetz">
    <long>Gesetz über Wirkungen der Annahme als Kind nach ausländischem Recht</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 3</a> G v. <time datetime="2021-02-12">12.2.2021</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl121s0226.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2021 S. 226" type="application/pdf" rel="external noopener">226</a></change>
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    <prev id="ae649f64" bez="§ 4" target="4" title="Unbegleitete Auslandsadoptionen"/>
    <index id="30ccb832" bez="§ 5" target="5" title="Antragstellung; Reichweite der Entscheidungswirkungen"/>
    <next id="94a57fe9" bez="§ 6" target="6" title="Zuständigkeit und Verfahren"/>
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  <main title="Antragstellung; Reichweite der Entscheidungswirkungen">
    <p nr="1">Antragsbefugt sind <dl><dt>1.</dt><dd>für eine Feststellung nach <a>§ 2 Abs. 1</a><dl><dt>a)</dt><dd>der Annehmende, im Fall der Annahme durch Ehegatten jeder von ihnen,</dd><dt>b)</dt><dd>das Kind,</dd><dt>c)</dt><dd>ein bisheriger Elternteil oder</dd><dt>d)</dt><dd>das Standesamt, das nach <a>§ 27 Abs. 1</a> des Personenstandsgesetzes für die Fortführung der Beurkundung der Geburt des Kindes im Geburtenregister oder nach <a>§ 36</a> des Personenstandsgesetzes für die Beurkundung der Geburt des Kindes zuständig ist;</dd></dl></dd><dt>2.</dt><dd>für einen Ausspruch nach <a>§ 3 Abs. 1 oder Abs. 2</a> der Annehmende, annehmende Ehegatten nur gemeinschaftlich.</dd></dl>Der Antrag auf Feststellung nach <a>§ 1 Absatz 2</a> ist unverzüglich nach dem Erlass der ausländischen Adoptionsentscheidung zu stellen. Von der Antragsbefugnis nach Satz 1 Nr. 1 Buchstabe d ist nur in Zweifelsfällen Gebrauch zu machen. Für den Antrag nach Satz 1 Nr. 2 gelten <a>§ 1752 Abs. 2</a> und <a>§ 1753</a> des Bürgerlichen Gesetzbuchs.</p>
    <p nr="2">Eine Feststellung nach <a>§ 2</a> sowie ein Ausspruch nach <a>§ 3</a> wirken für und gegen alle. Die Feststellung nach <a>§ 2</a> wirkt jedoch nicht gegenüber den bisherigen Eltern. In dem Beschluss nach <a>§ 2</a> ist dessen Wirkung auch gegenüber einem bisherigen Elternteil auszusprechen, sofern dieser das Verfahren eingeleitet hat oder auf Antrag eines nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 Buchstabe a bis c Antragsbefugten beteiligt wurde. Die Beteiligung eines bisherigen Elternteils und der erweiterte Wirkungsausspruch nach Satz 3 können in einem gesonderten Verfahren beantragt werden.</p>
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