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  <header short="AFBG" amtabk="AFBG" norm="afbg" title="Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz">
    <long>Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung</long>
    <changes>
      <change type="Neuf">Neugefasst durch Bek. v. <time datetime="2020-08-12">12.8.2020</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl120s1936.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2020 S. 1936" type="application/pdf" rel="external noopener">1936</a>;</change>
      <change type="Stand">zuletzt geändert durch <a>Art. 15</a> G v. <time datetime="2023-07-17">17.7.2023</time> I Nr. 191</change>
    </changes>
  </header>
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    <prev id="4f08f906" bez="§ 9a" target="9a" title="Regelmäßige Teilnahme; Teilnahmenachweis"/>
    <index id="cf739a4b" bez="§ 10" target="10" title="Umfang der Förderung"/>
    <next id="d9ccc530" bez="§ 11" target="11" title="Förderungsdauer"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Dritter Abschnitt" title="Leistungen"/>
  </scope>
  <main title="Umfang der Förderung">
    <p nr="1">Während der Teilnahme an einer Maßnahme wird ein Beitrag zu den Kosten der Lehrveranstaltung (Maßnahmebeitrag) geleistet. Soweit für denselben Zweck Leistungen aus öffentlichen Mitteln, vom Arbeitgeber oder von Fördereinrichtungen bezogen werden, wird der Maßnahmebeitrag nach den um diese Leistungen geminderten Kosten bemessen.</p>
    <p nr="2">Bei Maßnahmen in Vollzeitform im Sinne des <a>§ 2 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1</a> wird darüber hinaus ein Beitrag zur Deckung des Unterhaltsbedarfs (Unterhaltsbeitrag) geleistet. Als monatlicher Unterhaltsbedarf gilt für einen Teilnehmer oder eine Teilnehmerin der Bedarfssatz nach <a>§ 13 Absatz 1 Nummer 1 und Absatz 2 Nummer 2</a> und <a>§ 13a</a> des Bundesausbildungsförderungsgesetzes. Der Unterhaltsbedarf erhöht sich für den Teilnehmer oder die Teilnehmerin um 60 Euro, für den jeweiligen Ehegatten oder Lebenspartner um 235 Euro und für jedes Kind, für das er oder sie einen Anspruch auf Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz oder dem Bundeskindergeldgesetz hat, um 235 Euro. Auf den Unterhaltsbedarf sind Einkommen und Vermögen des Antragstellers oder der Antragstellerin und Einkommen des jeweiligen Ehegatten oder Lebenspartners in dieser Reihenfolge anzurechnen.</p>
    <p nr="3">Alleinerziehende, die in einem Haushalt mit Kindern, die das vierzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, oder mit behinderten Kindern leben, erhalten bei Voll- und Teilzeitmaßnahmen bis zum Ablauf des Monats, in dem planmäßig der letzte Unterricht abgehalten wird, einen Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 150 Euro für jeden Monat je Kind.</p>
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