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  <header short="AKG" amtabk="AKG" norm="akg" title="Allgemeines Kriegsfolgengesetz">
    <long>Gesetz zur allgemeinen Regelung durch den Krieg und den Zusammenbruch des Deutschen Reiches entstandener Schäden</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 214</a> V v. <time datetime="2020-06-19">19.6.2020</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl120s1328.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2020 S. 1328" type="application/pdf" rel="external noopener">1328</a></change>
    </changes>
  </header>
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    <prev id="76ba6607" bez="§ 86" target="86" title=""/>
    <index id="0eb74e1c" bez="§ 87" target="87" title="Stundung und Herabsetzung"/>
    <next id="123544b1" bez="§ 88" target="88" title="Vertretung der Gläubiger"/>
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  <scope>
    <section bez="Sechster Teil" title="Schlußvorschriften"/>
    <section bez="Erster Abschnitt" title="Vertragshilfevorschriften"/>
    <section bez="Zweiter Titel" title="Stundung und Herabsetzung von Ansprüchen aus Schuldverschreibungen"/>
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  <main title="Stundung und Herabsetzung">
    <p nr="1">Verbindlichkeiten aus Inhaber- oder Orderschuldverschreibungen, die vor dem <time datetime="1948-06-21">21. Juni 1948</time> als Teile einer Gesamtemission begeben worden sind und die nicht unter <a>§ 6 Abs. 1 Nr. 2</a> des Vertragshilfegesetzes vom <time datetime="1952-03-26">26. März 1952</time> (Bundesgesetzbl. I S. 198) in der Fassung des <a>§ 106</a> des Gesetzes vom <time datetime="1953-08-24">24. August 1953</time> (Bundesgesetzbl. I S. 1003) fallen, können auf Antrag des Schuldners durch gerichtliche Entscheidung gestundet oder herabgesetzt werden, wenn und soweit ihm wegen der Vermögensverluste, die er auf Grund von Kriegsereignissen oder Kriegsfolgen erlitten hat, die fristgemäße oder volle Leistung bei gerechter Abwägung seiner Interessen und der Interessen der Gesamtheit der Gläubiger nicht zugemutet werden kann. Der Antrag ist gegen die Gesamtheit der Gläubiger zu richten.</p>
    <p nr="2">Die Vorschriften des Vertragshilfegesetzes sind entsprechend anzuwenden, soweit sich aus diesem Gesetz nichts anderes ergibt.</p>
  </main>
</jur>
