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<jur id="579adf2c" lastmod="2026-04-12T15:01:15+00:00">
  <header short="AktG" amtabk="AktG" norm="aktg" title="Aktiengesetz">
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 23</a> G v. <time datetime="2026-02-04">4.2.2026</time> I Nr. 33</change>
    </changes>
  </header>
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    <prev id="9c579696" bez="§ 71d" target="71d" title="Erwerb eigener Aktien durch Dritte"/>
    <index id="579adf2c" bez="§ 71e" target="71e" title="Inpfandnahme eigener Aktien"/>
    <next id="f778ae28" bez="§ 72" target="72" title="Kraftloserklärung von Aktien im Aufgebotsverfahren"/>
  </nav>
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    <section bez="Erstes Buch" title="Aktiengesellschaft"/>
    <section bez="Dritter Teil" title=""/>
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  <main title="Inpfandnahme eigener Aktien">
    <p nr="1">Dem Erwerb eigener Aktien nach <a>§ 71 Abs. 1 und 2</a>, <a>§ 71d</a> steht es gleich, wenn eigene Aktien als Pfand genommen werden. Jedoch darf ein Kreditinstitut, ein Finanzdienstleistungsinstitut oder ein Wertpapierinstitut im Rahmen der laufenden Geschäfte eigene Aktien bis zu dem in <a>§ 71 Abs. 2 Satz 1</a> bestimmten Anteil am Grundkapital als Pfand nehmen. <a>§ 71a</a> gilt sinngemäß.</p>
    <p nr="2">Ein Verstoß gegen Absatz 1 macht die Inpfandnahme eigener Aktien unwirksam, wenn auf sie der Ausgabebetrag noch nicht voll geleistet ist. Ein schuldrechtliches Geschäft über die Inpfandnahme eigener Aktien ist nichtig, soweit der Erwerb gegen Absatz 1 verstößt.</p>
  </main>
</jur>
