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  <header short="AltGG" amtabk="AltGG" norm="altgg" title="Altersgeldgesetz">
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 3</a> G v. <time datetime="2024-07-19">19.7.2024</time> I Nr. 247</change>
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    <prev id="27d1ff0e" bez="§ 2" target="2" title="Allgemeines"/>
    <index id="74f28c27" bez="§ 3" target="3" title="Anspruch"/>
    <next id="69442541" bez="§ 4" target="4" title="Verlust des Anspruchs auf Altersgeld"/>
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  <main title="Anspruch">
    <p nr="1">Ein Anspruch auf Altersgeld und auf Hinterbliebenenaltersgeld besteht nur, wenn eine altersgeldfähige Dienstzeit nach <a>§ 6 Absatz 1 bis 4</a> von mindestens fünf Jahren, davon mindestens vier Jahre im Bundesdienst, abgeleistet worden ist. Die Dienstzeit wird nur berücksichtigt, sofern sie altersgeldfähig ist; <a>§ 6 Absatz 1 Satz 4</a> ist insoweit nicht anzuwenden. Nicht zu berücksichtigen sind für die Erfüllung der nach Satz 1 erforderlichen <dl><dt>1.</dt><dd>fünf Jahre Dienstzeit <dl><dt>a)</dt><dd>Zeiten einer Ausbildung oder eines Studiums,</dd><dt>b)</dt><dd>Zeiten in einem Beamtenverhältnis auf Widerruf,</dd></dl></dd><dt>2.</dt><dd>vier Jahre Dienstzeit im Bundesdienst <dl><dt>a)</dt><dd>Zeiten nach Nummer 1,</dd><dt>b)</dt><dd>Zeiten einer Abordnung zu einem Dienstherrn nach <a>§ 2</a> des Beamtenstatusgesetzes,</dd><dt>c)</dt><dd>Zeiten einer Beurlaubung ohne Dienstbezüge, wenn diese Zeiten nach beamtenversorgungsrechtlichen Bestimmungen nicht ruhegehaltfähig sind.</dd></dl></dd></dl>Bei Versetzung einer Beamtin oder eines Beamten von einem anderen Dienstherrn in den Dienst des Bundes beginnt die nach Satz 1 erforderliche Zeit von vier Jahren im Bundesdienst mit Wirksamwerden der Versetzung.</p>
    <p nr="2">Der Anspruch auf Altersgeld entsteht mit Ablauf des Tages, an dem das Dienstverhältnis endet.</p>
    <p nr="3">Der Anspruch auf Altersgeld ruht bis zum Ablauf des Monats, in dem der Altersgeldberechtigte die Regelaltersgrenze nach <a>§ 35 Satz 2</a> oder <a>§ 235 Absatz 2</a> des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch erreicht. Abweichend hiervon endet das Ruhen des Anspruchs mit dem Ablauf des Monats, der dem Monat vorausgeht, in dem der Altersgeldberechtigte <dl><dt>1.</dt><dd>schwerbehindert im Sinne des <a>§ 2 Absatz 2</a> des Neunten Buches Sozialgesetzbuch ist und entweder <dl><dt>a)</dt><dd>das 62. Lebensjahr vollendet hat oder</dd><dt>b)</dt><dd>vor dem <time datetime="1964-01-01">1. Januar 1964</time> geboren ist und die nach <a>§ 236a Absatz 2</a> des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch jeweils geltende Altersgrenze für die vorzeitige Inanspruchnahme der Altersrente für schwerbehinderte Menschen erreicht hat,</dd></dl></dd><dt>2.</dt><dd>voll erwerbsgemindert nach <a>§ 43 Absatz 2 Satz 2 und 3</a> des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch ist,</dd><dt>3.</dt><dd>teilweise erwerbsgemindert nach <a>§ 43 Absatz 1 Satz 2</a> des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch ist oder</dd><dt>4.</dt><dd>vor dem <time datetime="1961-01-02">2. Januar 1961</time> geboren und berufsunfähig nach <a>§ 240 Absatz 2</a> des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch ist.</dd></dl>Die <a>§§ 103 und 104 Absatz 1 Satz 1 und 2</a> des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch gelten entsprechend.</p>
    <p nr="4">Wenn die Feststellung, ob eine verminderte Erwerbsfähigkeit nach Absatz 3 Satz 2 Nummer 2 oder Nummer 3 oder eine Berufsunfähigkeit nach Absatz 3 Satz 2 Nummer 4 vorliegt, nicht durch den Träger der gesetzlichen Rentenversicherung getroffen wird, entscheidet hierüber ein Amtsarzt. <a>§ 102 Absatz 2</a> des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch gilt entsprechend.</p>
    <p nr="5">Wird <dl><dt>1.</dt><dd>der Beamte nach <a>§ 46</a> oder <a>§ 57</a> des Bundesbeamtengesetzes erneut in ein Beamtenverhältnis,</dd><dt>2.</dt><dd>der Richter nach <a>§ 46</a> des Deutschen Richtergesetzes in Verbindung mit <a>§ 46</a> oder <a>§ 57</a> des Bundesbeamtengesetzes erneut in ein Dienstverhältnis als Richter oder</dd><dt>3.</dt><dd>der Berufssoldat nach <a>§ 57</a> des Bundesbeamtengesetzes in Verbindung mit <a>§ 50 Absatz 2</a> des Soldatengesetzes oder nach <a>§ 51 Absatz 4</a> des Soldatengesetzes erneut in ein Dienstverhältnis als Berufssoldat</dd></dl>berufen, entsteht ein Anspruch auf Altersgeld frühestens bei einer Entlassung nach Ablauf von fünf Jahren ab der erneuten Berufung.</p>
    <p nr="6">Der Anspruch auf Altersgeld entfällt, sobald eine Nachversicherung durchgeführt worden ist.</p>
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