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  <header short="ASG" amtabk="ASG" norm="asg" title="Arbeitssicherstellungsgesetz">
    <long>Gesetz zur Sicherstellung von Arbeitsleistungen für Zwecke der Verteidigung einschließlich des Schutzes der Zivilbevölkerung</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 13</a> G v. <time datetime="2025-12-22">22.12.2025</time> I Nr. 370</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="f1ed43f1" bez="§ 4" target="4" title="Anwendungsbereich"/>
    <index id="64a76d50" bez="§ 5" target="5" title="Befreiungen"/>
    <next id="e1eb80d0" bez="§ 6" target="6" title="Abgrenzung zum Wehrdienst und anderen Dienstleistungen"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Erster Abschnitt" title="Grundsätzliche Vorschriften"/>
  </scope>
  <main title="Befreiungen">
    <p nr="1"><a>§ 2</a> gilt nicht für <dl><dt>1.</dt><dd>schwerbehinderte Menschen im Sinne des <a>§ 2 Abs. 2</a> des Neunten Buches Sozialgesetzbuch,</dd><dt>2.</dt><dd>sonstige Personen, deren Minderung der Erwerbsfähigkeit oder deren Grad der Schädigungsfolgen nicht nur vorübergehend mindestens 50 beträgt,</dd><dt>3.</dt><dd>Personen, die hilfsbedürftige Angehörige oder andere hilfsbedürftige Personen aus rechtlicher oder sittlicher Verpflichtung zu pflegen haben, es sei denn, daß die erforderliche Pflege gewährleistet ist,</dd><dt>4.</dt><dd>Mitglieder oberster Verfassungsorgane des Bundes und der Länder,</dd><dt>5.</dt><dd>Richter auf Lebenszeit oder auf Zeit,</dd><dt>6.</dt><dd>ordinierte Geistliche evangelischen Bekenntnisses,</dd><dt>7.</dt><dd>Geistliche römisch-katholischen Bekenntnisses, die die Subdiakonatsweihe empfangen haben,</dd><dt>8.</dt><dd>hauptamtlich tätige Geistliche anderer Bekenntnisse, deren Amt dem eines ordinierten Geistlichen evangelischen oder eines Geistlichen römisch-katholischen Bekenntnisses, der die Subdiakonatsweihe empfangen hat, entspricht.</dd></dl></p>
    <p nr="2"><a>§ 2 Nr. 2 und 3</a> gilt nicht für Mitglieder der Betriebs- und Personalräte.</p>
    <p nr="3"><a>§ 2 Nr. 2 und 3</a> gilt nicht für Personen, deren Verpflichtung einen bereits weitgehend geförderten Ausbildungsabschnitt unterbrechen würde, wenn dies für sie eine unzumutbare Härte bedeutet.</p>
    <p nr="4"><a>§ 2 Nr. 1 und 3</a> gilt nicht für Frauen vom Beginn der Schwangerschaft an bis vier Monate nach der Niederkunft sowie Frauen mit einem Kind unter 15 Jahren, das mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft lebt.</p>
    <p nr="5">Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales kann durch Rechtsverordnung weitere Personengruppen von der Anwendung des <a>§ 2 Nr. 2 und 3</a> befreien, wenn die Fortführung ihrer Tätigkeit oder Berufsausbildung im öffentlichen Interesse liegt und mit der Verpflichtung nach dieser Vorschrift unvereinbar ist.</p>
  </main>
</jur>
