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  <header short="AufenthG 2004" amtabk="AufenthG" norm="aufenthg_2004" title="Aufenthaltsgesetz">
    <long>Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet</long>
    <changes>
      <change type="Neuf">Neugefasst durch Bek. v. <time datetime="2008-02-25">25.2.2008</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl108s0162.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2008 S. 162" type="application/pdf" rel="external noopener">162</a>;</change>
      <change type="Stand">zuletzt geändert durch <a>Art. 11 Abs. 4</a> G v. <time datetime="2026-04-16">16.4.2026</time> I Nr. 107</change>
      <change type="Hinweis">Änderung durch <a>Art. 2</a> G v. <time datetime="2026-04-23">23.4.2026</time> I Nr. 111 textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet</change>
      <change type="Sonst">Mittelbare Änderung durch <a>Art. 4</a> G v. <time datetime="2023-12-20">20.12.2023</time> I Nr. 390 betreffend <a>§ 104 Abs. 17</a> ist nicht mehr ausführbar</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="fcd20c9e" bez="§ 98a" target="98a" title="Vergütung"/>
    <index id="eaeaff3d" bez="§ 98b" target="98b" title="Ausschluss von Subventionen"/>
    <next id="6973ddd5" bez="§ 98c" target="98c" title="Ausschluss von der Vergabe öffentlicher Aufträge"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Kapitel 9a" title="Rechtsfolgen bei illegaler Beschäftigung"/>
  </scope>
  <main title="Ausschluss von Subventionen">
    <p nr="1">Die zuständige Behörde kann Anträge auf Subventionen im Sinne des <a>§ 264</a> des Strafgesetzbuches ganz oder teilweise ablehnen, wenn der Antragsteller oder dessen nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigter <dl><dt>1.</dt><dd>nach <a>§ 404 Absatz 2 Nummer 3</a> des Dritten Buches Sozialgesetzbuch mit einer Geldbuße von wenigstens Zweitausendfünfhundert Euro rechtskräftig belegt worden ist oder</dd><dt>2.</dt><dd>nach den <a>§§ 10, 10a oder 11</a> des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes zu einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen rechtskräftig verurteilt worden ist.</dd></dl>Ablehnungen nach Satz 1 können je nach Schwere des der Geldbuße oder der Freiheits- oder der Geldstrafe zugrunde liegenden Verstoßes in einem Zeitraum von bis zu fünf Jahren ab Rechtskraft der Geldbuße, der Freiheits- oder der Geldstrafe erfolgen.</p>
    <p nr="2">Absatz 1 gilt nicht, wenn <dl><dt>1.</dt><dd>auf die beantragte Subvention ein Rechtsanspruch besteht,</dd><dt>2.</dt><dd>der Antragsteller eine natürliche Person ist und die Beschäftigung, durch die der Verstoß nach Absatz 1 Satz 1 begangen wurde, seinen privaten Zwecken diente, oder</dd><dt>3.</dt><dd>der Verstoß nach Absatz 1 Satz 1 darin bestand, dass ein Unionsbürger rechtswidrig beschäftigt wurde.</dd></dl></p>
  </main>
</jur>
