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<jur id="44aab275" lastmod="2026-09-18T19:06:16+00:00" source-url="https://www.gesetze-im-internet.de/ausglmechv_2015/xml.zip" source-checked-at="2026-10-25T11:30:30+00:00" source-sha256="7d616401fa3b6180febe72ee3046be5421f14991e88efb46b1caa5c82ec14c08" source-last-modified="Wed, 06 May 2026 15:49:37 GMT">
  <header short="AusglMechV 2015" amtabk="EEV" norm="ausglmechv_2015" title="Erneuerbare-Energien-Verordnung">
    <long>Verordnung zur Durchführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und des Windenergie-auf-See-Gesetzes</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 5</a> G v. <time datetime="2025-02-21">21.2.2025</time> I Nr. 51</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="3ca79a6e" bez="§ 12a" target="12a" title="Verlängerter Zahlungsanspruch"/>
    <index id="44aab275" bez="§ 12b" target="12b" title="Zahlungsbestimmungen"/>
    <next id="ccbdca58" bez="§ 12c" target="12c" title="Höhe des Zahlungsanspruchs"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Abschnitt 3a" title="Anschlussförderung von Güllekleinanlagen"/>
  </scope>
  <main title="Zahlungsbestimmungen">
    <p>Der ursprüngliche Anspruch auf Zahlung besteht in dem Anschlusszeitraum nach <a>§ 12a</a> nur, wenn <dl><dt>1.</dt><dd>der Strom am Standort der Biogaserzeugungsanlage erzeugt wird,</dd><dt>2.</dt><dd>die installierte Leistung der Anlage am Standort der Biogaserzeugungsanlage nach dem <time datetime="2021-03-31">31. März 2021</time> nicht erhöht worden ist,</dd><dt>3.</dt><dd>der Strom aus Biogas erzeugt wird, das durch anaerobe Vergärung von Biomasse im Sinn der Biomasseverordnung gewonnen worden ist, und zur Erzeugung des Biogases in dem jeweiligen Kalenderjahr durchschnittlich ein Anteil von Gülle mit Ausnahme von Geflügelmist und Geflügeltrockenkot von mindestens 80 Masseprozent eingesetzt wird und</dd><dt>4.</dt><dd>die übrigen Voraussetzungen für die Zahlung nach der für die Anlage maßgeblichen Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes erfüllt sind.</dd></dl>Wurde ein Anlagenbetreiber aufgrund einer Sperre im Sinn von <a>§ 6 Absatz 1 Nummer 18</a> des Tiergesundheitsgesetzes im Einsatz von Gülle beeinträchtigt und konnte deshalb den vorgesehenen Güllemindestanteil nicht einhalten, ist der Zeitraum der Sperre zuzüglich 30 Kalendertagen bei der Berechnung des durchschnittlichen Gülleanteils nach Satz 1 Nummer 3 nicht zu berücksichtigen. In diesem Fall entfällt der Vergütungsanspruch für den nicht berücksichtigten Zeitraum.</p>
  </main>
</jur>
