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  <header short="BAföG" amtabk="BAföG" norm="baf_g" title="Bundesausbildungsförderungsgesetz">
    <long>Bundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung</long>
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      <change type="Neuf">Neugefasst durch Bek. v. <time datetime="2010-12-07">7.12.2010</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl110s1952.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2010 S. 1952" type="application/pdf" rel="external noopener">1952</a>; 2012 I 197;</change>
      <change type="Stand">zuletzt geändert durch <a>Art. 1</a> G v. <time datetime="2024-07-19">19.7.2024</time> I Nr. 249</change>
    </changes>
  </header>
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    <prev id="87785541" bez="§ 14" target="14" title="Bedarf für Praktikanten"/>
    <index id="21f36260" bez="§ 14a" target="14a" title="Zusatzleistungen in Härtefällen"/>
    <next id="b66bb8d2" bez="§ 14b" target="14b" title="Zusatzleistung für Auszubildende mit Kind (Kinderbetreuungszuschlag)"/>
  </nav>
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    <section bez="Abschnitt III" title="Leistungen"/>
  </scope>
  <main title="Zusatzleistungen in Härtefällen">
    <p>Die Bundesregierung kann durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates bestimmen, dass bei einer Ausbildung im Inland Ausbildungsförderung über die Beträge nach <a>§ 12 Absatz 1 und 2</a>, <a>§ 13 Absatz 1 und 2</a> sowie <a>§ 13a</a> hinaus geleistet wird zur Deckung besonderer Aufwendungen des Auszubildenden <dl><dt>1.</dt><dd>für seine Ausbildung, wenn sie hiermit in unmittelbarem Zusammenhang stehen und soweit dies zur Erreichung des Ausbildungszieles notwendig ist,</dd><dt>2.</dt><dd>für seine Unterkunft, soweit dies zur Vermeidung unbilliger Härten erforderlich ist.</dd></dl>In der Rechtsverordnung können insbesondere Regelungen getroffen werden über <dl><dt>1.</dt><dd>die Ausbildungsgänge, für die ein zusätzlicher Bedarf gewährt wird,</dd><dt>2.</dt><dd>die Arten der Aufwendungen, die allgemein als bedarfserhöhend berücksichtigt werden,</dd><dt>3.</dt><dd>die Arten der Lern- und Arbeitsmittel, deren Anschaffungskosten als zusätzlicher Bedarf anzuerkennen sind,</dd><dt>4.</dt><dd>die Verteilung des zusätzlichen Bedarfs auf den Ausbildungsabschnitt,</dd><dt>5.</dt><dd>die Höhe oder die Höchstbeträge des zusätzlichen Bedarfs und die Höhe einer Selbstbeteiligung.</dd></dl></p>
  </main>
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