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<jur id="960c7291" lastmod="2026-04-17T03:25:55+00:00">
  <header short="BDG" amtabk="BDG" norm="bdg" title="Bundesdisziplinargesetz">
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 6</a> G v. <time datetime="2024-07-19">19.7.2024</time> I Nr. 247</change>
    </changes>
  </header>
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    <prev id="8aca8595" bez="§ 43" target="43" title="Grenzen der erneuten Ausübung der Disziplinarbefugnisse"/>
    <index id="960c7291" bez="§ 44" target="44" title="Kostentragungspflicht"/>
    <next id="2e1357c9" bez="§ 45" target="45" title="Zuständigkeit der Verwaltungsgerichtsbarkeit"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Teil 3" title="Behördliches Disziplinarverfahren"/>
    <section bez="Kapitel 5" title="Widerspruchsverfahren"/>
  </scope>
  <main title="Kostentragungspflicht">
    <p nr="1">Im Widerspruchsverfahren trägt der unterliegende Teil die entstandenen Auslagen. Hat der Widerspruch teilweise Erfolg, sind die Auslagen im Verhältnis zu teilen. Wird eine Disziplinarverfügung trotz des Vorliegens eines Dienstvergehens aufgehoben, können die Auslagen ganz oder teilweise dem Beamten auferlegt werden.</p>
    <p nr="2">Nimmt der Beamte den Widerspruch zurück, trägt er die entstandenen Auslagen.</p>
    <p nr="3">Erledigt sich das Widerspruchsverfahren in der Hauptsache auf andere Weise, ist über die entstandenen Auslagen nach billigem Ermessen zu entscheiden.</p>
    <p nr="4"><a>§ 37 Abs. 4</a> gilt entsprechend.</p>
  </main>
</jur>
