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<jur id="4776289d" lastmod="2026-04-17T03:25:40+00:00">
  <header short="BDG" amtabk="BDG" norm="bdg" title="Bundesdisziplinargesetz">
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 6</a> G v. <time datetime="2024-07-19">19.7.2024</time> I Nr. 247</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="f3800a9b" bez="§ 52" target="52" title="Klageerhebung, Form und Frist der Klage"/>
    <index id="4776289d" bez="§ 56" target="56" title="Beschränkung des Disziplinarverfahrens"/>
    <next id="dece467b" bez="§ 57" target="57" title="Bindung an tatsächliche Feststellungen aus anderen Verfahren"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Teil 4" title="Gerichtliches Verfahren"/>
    <section bez="Kapitel 2" title="Verfahren vor dem Verwaltungsgericht"/>
    <section bez="Abschnitt 1" title="Klageverfahren"/>
  </scope>
  <main title="Beschränkung des Disziplinarverfahrens">
    <p>Das Gericht kann das Disziplinarverfahren beschränken, indem es solche Handlungen ausscheidet, die für die Art und Höhe der zu erwartenden Disziplinarmaßnahme nicht oder voraussichtlich nicht ins Gewicht fallen. Die ausgeschiedenen Handlungen können nicht wieder in das Disziplinarverfahren einbezogen werden, es sei denn, die Voraussetzungen für die Beschränkung entfallen nachträglich. Werden die ausgeschiedenen Handlungen nicht wieder einbezogen, können sie nach dem unanfechtbaren Abschluss des Disziplinarverfahrens nicht Gegenstand eines neuen Disziplinarverfahrens sein.</p>
  </main>
</jur>
