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<jur id="d238b880" lastmod="2026-09-28T18:02:24+00:00" source-url="https://www.gesetze-im-internet.de/bgbeg/xml.zip" source-checked-at="2026-10-23T22:57:10+00:00" source-sha256="11992c3bcdf9823b02cb31c0c1d4caa61ced0d73722c53a5d57df0c5679be581" source-last-modified="Sat, 26 Sep 2026 19:55:15 GMT">
  <header short="BGBEG" amtabk="BGBEG" norm="bgbeg" title="Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuche">
    <changes>
      <change type="Neuf">Neugefasst durch Bek. v. <time datetime="1994-09-21">21.9.1994</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl194s2494.pdf" title="Bundesgesetzblatt 1994 S. 2494" type="application/pdf" rel="external noopener">2494</a>; 1997, 1061;</change>
      <change type="Stand">zuletzt geändert durch <a>Art. 2</a> G v. <time datetime="2026-07-16">16.7.2026</time> I Nr. 212</change>
    </changes>
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    <prev id="3ca28ad7" bez="Art 46e" target="art_46e" title="Rechtswahl"/>
    <index id="d238b880" bez="Art 47" target="art_47" title="Vor- und Familiennamen"/>
    <next id="2afed677" bez="Art 48" target="art_48" title="Namenswahl"/>
  </nav>
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    <section bez="Erster Teil" title="Allgemeine Vorschriften"/>
    <section bez="Drittes Kapitel" title="Angleichung; Wahl eines in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union erworbenen Namens"/>
    <section bez="Fünfter Teil" title="Übergangsvorschriften aus Anlaß jüngerer Änderungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs und dieses Einführungsgesetzes"/>
    <section bez="Art 229" title="Weitere Überleitungsvorschriften"/>
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  <main title="Vor- und Familiennamen">
    <p nr="1">Hat eine Person nach einem anwendbaren ausländischen Recht einen Namen erworben und richtet sich ihr Name fortan nach deutschem Recht, so kann sie durch Erklärung gegenüber dem Standesamt<dl><dt>1.</dt><dd>aus dem Namen Vor- und Familiennamen bestimmen,</dd><dt>2.</dt><dd>bei Fehlen von Vor- oder Familiennamen einen solchen Namen wählen,</dd><dt>3.</dt><dd>Bestandteile des Namens ablegen, die das deutsche Recht nicht vorsieht,</dd><dt>4.</dt><dd>die ursprüngliche Form eines nach dem Geschlecht oder dem Verwandtschaftsverhältnis abgewandelten Namens annehmen,</dd><dt>5.</dt><dd>eine deutschsprachige Form ihres Vor- oder ihres Familiennamens annehmen; gibt es eine solche Form des Vornamens nicht, so kann sie neue Vornamen annehmen.</dd></dl>Ist der Name Ehename oder Lebenspartnerschaftsname, so kann die Erklärung während des Bestehens der Ehe oder Lebenspartnerschaft nur von beiden Ehegatten oder Lebenspartnern abgegeben werden.</p>
    <p nr="2">Absatz 1 gilt entsprechend für die Bildung eines Namens nach deutschem Recht, wenn dieser von einem Namen abgeleitet werden soll, der nach einem anwendbaren ausländischen Recht erworben worden ist.</p>
    <p nr="3"><a>§ 1617c</a> des Bürgerlichen Gesetzbuchs gilt entsprechend.</p>
    <p nr="4">Die Erklärungen nach den Absätzen 1 und 2 müssen öffentlich beglaubigt oder beurkundet werden, wenn sie nicht bei der Eheschließung oder bei der Begründung der Lebenspartnerschaft gegenüber einem deutschen Standesamt abgegeben werden.</p>
    <p nr="1">Die allgemeinen Wirkungen der Ehe bestimmen sich bis einschließlich <time datetime="2019-01-28">28. Januar 2019</time> nach <a>Artikel 14</a> in der bis zu diesem Tag geltenden Fassung.</p>
    <p nr="2">Haben die Ehegatten die Ehe vor dem <time datetime="2019-01-29">29. Januar 2019</time> geschlossen und ab diesem Zeitpunkt keine Rechtswahl nach der Verordnung (EU) <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32016R1103" title="Verordnung (EU) 2016/1103" rel="noopener external">2016/1103</a> über das auf ihren Güterstand anzuwendende Recht getroffen, sind folgende Vorschriften jeweils in ihrer bis einschließlich <time datetime="2019-01-28">28. Januar 2019</time> geltenden Fassung weiter anzuwenden: <dl><dt>1.</dt><dd>die Vorschriften des Gesetzes über den ehelichen Güterstand von Vertriebenen und Flüchtlingen;</dd><dt>2.</dt><dd>die <a>Artikel 3a, 15, 16, 17a sowie 17b Absatz 4</a>.</dd></dl></p>
    <p nr="3">Haben die Lebenspartner ihre eingetragene Partnerschaft vor dem <time datetime="2019-01-29">29. Januar 2019</time> eintragen lassen und ab diesem Zeitpunkt keine Rechtswahl nach der Verordnung (EU) <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32016R1104" title="Verordnung (EU) 2016/1104" rel="noopener external">2016/1104</a> über das auf die güterrechtlichen Wirkungen ihrer eingetragenen Partnerschaft anzuwendende Recht getroffen, ist <a>Artikel 17b Absatz 1 Satz 1 sowie Absatz 2 Satz 2 und 3</a> in der bis einschließlich <time datetime="2019-01-28">28. Januar 2019</time> geltenden Fassung weiter anzuwenden.</p>
    <p nr="4">Fand die Geburt oder die Annahme als Kind vor dem <time datetime="2019-01-29">29. Januar 2019</time> statt, so sind <a>Artikel 19 Absatz 1 Satz 3</a> und <a>Artikel 22 Absatz 1 Satz 2</a> in ihrer bis einschließlich <time datetime="2019-01-28">28. Januar 2019</time> geltenden Fassung anwendbar.</p>
  </main>
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