<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="https://norm.gekko.de/jur2norm_html.xsl"?>
<jur id="04b763da" lastmod="2026-09-29T05:42:45+00:00" source-url="https://www.gesetze-im-internet.de/bgbeg/xml.zip" source-checked-at="2026-10-23T22:57:10+00:00" source-sha256="11992c3bcdf9823b02cb31c0c1d4caa61ced0d73722c53a5d57df0c5679be581" source-last-modified="Sat, 26 Sep 2026 19:55:15 GMT">
  <header short="BGBEG" amtabk="BGBEG" norm="bgbeg" title="Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuche">
    <changes>
      <change type="Neuf">Neugefasst durch Bek. v. <time datetime="1994-09-21">21.9.1994</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl194s2494.pdf" title="Bundesgesetzblatt 1994 S. 2494" type="application/pdf" rel="external noopener">2494</a>; 1997, 1061;</change>
      <change type="Stand">zuletzt geändert durch <a>Art. 2</a> G v. <time datetime="2026-07-16">16.7.2026</time> I Nr. 212</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="8ca01bf7" bez="Art 66" target="art_66" title=""/>
    <index id="04b763da" bez="Art 67" target="art_67" title=""/>
    <next id="7cba4bc1" bez="Art 68" target="art_68" title=""/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Dritter Teil" title="Verhältnis des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu den Landesgesetzen"/>
    <section bez="Fünfter Teil" title="Übergangsvorschriften aus Anlaß jüngerer Änderungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs und dieses Einführungsgesetzes"/>
    <section bez="Art 229" title="Weitere Überleitungsvorschriften"/>
  </scope>
  <main title="">
    <p nr="1">Unberührt bleiben die landesgesetzlichen Vorschriften, welche dem Bergrecht angehören.</p>
    <p nr="2">Ist nach landesgesetzlicher Vorschrift wegen Beschädigung eines Grundstücks durch Bergbau eine Entschädigung zu gewähren, so finden die Vorschriften der <a>Artikel 52 und 53</a> Anwendung, soweit nicht die Landesgesetze ein anderes bestimmen.</p>
    <p nr="1">Ehegatten, die am <time datetime="2025-05-01">1. Mai 2025</time> bereits einen Ehenamen führen, können <dl><dt>1.</dt><dd>ihren Ehenamen durch Wahl eines aus den Namen beider Ehegatten gebildeten Doppelnamens nach <a>§ 1355 Absatz 2 Satz 1 Nummer 3</a> in Verbindung mit Satz 2, Absatz 3 Nummer 2, Absatz 4 Satz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs neu bestimmen oder</dd><dt>2.</dt><dd>die Bestimmung des Ehenamens durch Erklärung gegenüber dem Standesamt, die öffentlich zu beglaubigen ist, widerrufen.</dd></dl>In den Fällen des Satzes 1 Nummer 2 können Ehegatten den Geburtsnamen ihrer minderjährigen Kinder nach Absatz 2 neu bestimmen. Ein volljähriges Kind kann seinen Geburtsnamen entsprechend <a>§ 1617d Absatz 3 Satz 1 Nummer 2, Satz 2</a> des Bürgerlichen Gesetzbuchs neu bestimmen; <a>§ 1617c Absatz 3</a> gilt entsprechend.</p>
    <p nr="2">Der Geburtsname vor dem <time datetime="2025-05-01">1. Mai 2025</time> geborener minderjähriger Kinder von Eltern ohne Ehenamen kann durch Wahl eines aus den Namen beider Elternteile gebildeten Doppelnamens nach <a>§ 1617 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2</a> in Verbindung mit Satz 2, Absatz 2 Nummer 2, Absatz 3 und 5 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, auch in Verbindung mit den <a>§§ 1617a und 1617b</a> des Bürgerlichen Gesetzbuchs, neu bestimmt werden. Hat das Kind das fünfte Lebensjahr vollendet, so bedarf die Neubestimmung seines Geburtsnamens seiner Einwilligung. Für die Einwilligung gilt <a>§ 1617c Absatz 1 Satz 2 und 3</a> des Bürgerlichen Gesetzbuchs entsprechend.</p>
    <p nr="3"><a>§ 1617e Absatz 4</a> des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist auf Kinder anzuwenden, die <dl><dt>1.</dt><dd>vor dem <time datetime="2025-05-01">1. Mai 2025</time> nach <a>§ 1618</a> des Bürgerlichen Gesetzbuchs oder vor dem <time datetime="1970-07-01">1. Juli 1970</time> nach <a>§ 1706</a> des Bürgerlichen Gesetzbuchs in den jeweils geltenden Fassungen einbenannt wurden oder</dd><dt>2.</dt><dd>vor dem <time datetime="1990-10-02">2. Oktober 1990</time> nach <a>§ 65</a> des Familiengesetzbuchs der Deutschen Demokratischen Republik vom <time datetime="1965-12-20">20. Dezember 1965</time> (GBl. 1966 I Nr. 1 S. 1) in der jeweils geltenden Fassung einbenannt wurden.</dd></dl></p>
    <p nr="4">Der Geburtsname vor dem <time datetime="2025-05-01">1. Mai 2025</time> geborener minderjähriger Kinder, die der friesischen Volksgruppe oder der dänischen Minderheit angehören, kann nach den <a>§§ 1617g und 1617h</a> des Bürgerlichen Gesetzbuchs neu bestimmt werden. Absatz 2 Satz 2 und 3 gilt entsprechend.</p>
    <p nr="5"><a>§ 1617 Absatz 5</a> des Bürgerlichen Gesetzbuchs gilt für nach dem <time datetime="2025-04-30">30. April 2025</time> geborene Kinder mit der Maßgabe, dass für sie auch ein Doppelname bestimmt werden kann, der aus dem Namen des vorgeborenen Kindes der Eltern und dem Namen desjenigen Elternteils gebildet wird, dessen Name nicht zum Geburtsnamen des vorgeborenen Kindes bestimmt wurde.</p>
    <p nr="6">Eine vor dem <time datetime="2025-05-01">1. Mai 2025</time> gemäß <a>§ 1767</a> des Bürgerlichen Gesetzbuchs angenommene Person kann den vor dem Ausspruch der Annahme geführten Namen zum Geburtsnamen bestimmen oder aus dem vor dem Ausspruch der Annahme geführten Namen und dem Familiennamen der annehmenden Person einen Doppelnamen zum Geburtsnamen bestimmen; <a>§ 1617 Absatz 1 Satz 2 und Absatz 2 Nummer 2</a> des Bürgerlichen Gesetzbuchs gilt entsprechend. Die Erklärung ist gegenüber dem Standesamt abzugeben; sie muss öffentlich beglaubigt werden.</p>
    <p nr="7">Hat eine Person vor dem <time datetime="2025-05-01">1. Mai 2025</time> nach <a>Artikel 47 Absatz 1</a> ihren Familiennamen bestimmt, so kann sie diesen nach <a>Artikel 47</a> durch Bildung eines Doppelnamens aus ihren ursprünglichen Namen neu bestimmen.</p>
    <p nr="8">Auf vor dem <time datetime="2025-05-01">1. Mai 2025</time> abgeschlossene Vorgänge bleibt das bisherige Internationale Privatrecht anwendbar.</p>
  </main>
</jur>
