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<jur id="d9e44af3" lastmod="2026-09-18T20:26:04+00:00" source-url="https://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_38_2017/xml.zip" source-checked-at="2026-09-20T22:48:05+00:00" source-sha256="465ca76f331977775c8ac100a12d14fe01060fadb0d9408cccfe4a0623f4b428" source-last-modified="Mon, 08 Jun 2026 19:55:17 GMT">
  <header short="BImSchV 38 2017" amtabk="38. BImSchV" norm="bimschv_38_2017" title="Verordnung zur Festlegung weiterer Bestimmungen zur Treibhausgasminderung bei Kraftstoffen">
    <long>Achtunddreißigste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 2</a> V v. <time datetime="2025-12-23">23.12.2025</time> I Nr. 367</change>
      <change type="Hinweis">Änderung durch <a>Art. 3</a> G v. <time datetime="2026-06-01">1.6.2026</time> I Nr. 163 textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="b06d6fc0" bez="§ 12a" target="12a" title="Verflüssigtes Biomethan"/>
    <index id="d9e44af3" bez="§ 13" target="13" title="Obergrenze für die Anrechenbarkeit von Biokraftstoffen aus Nahrungs- und Futtermittelpflanzen"/>
    <next id="c2295ebd" bez="§ 13a" target="13a" title="Obergrenze für die Anrechenbarkeit von abfallbasierten Biokraftstoffen"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Teil 3" title="Indirekte Landnutzungsänderungen"/>
  </scope>
  <main title="Obergrenze für die Anrechenbarkeit von Biokraftstoffen aus Nahrungs- und Futtermittelpflanzen">
    <p nr="1">Übersteigt in einem Verpflichtungsjahr der energetische Anteil der Biokraftstoffe aus Nahrungs- und Futtermittelpflanzen <dl><dt>1.</dt><dd>ab dem Kalenderjahr 2022 4,4 Prozent,</dd><dt>2.</dt><dd>ab dem Kalenderjahr 2026 4,9 Prozent,</dd><dt>3.</dt><dd>ab dem Kalenderjahr 2028 4,6 Prozent,</dd><dt>4.</dt><dd>ab dem Kalenderjahr 2029 4,7 Prozent,</dd><dt>5.</dt><dd>ab dem Kalenderjahr 2030 4,9 Prozent,</dd><dt>6.</dt><dd>ab dem Kalenderjahr 2031 5,0 Prozent,</dd><dt>7.</dt><dd>ab dem Kalenderjahr 2032 5,5 Prozent,</dd><dt>8.</dt><dd>ab dem Kalenderjahr 2033 5,8 Prozent,</dd></dl>so wird für die Treibhausgasemissionen der diesen Anteil übersteigenden Biokraftstoffe aus Nahrungs- und Futtermittelpflanzen der Basiswert zugrunde gelegt. Im Fall von biogenem Flüssiggas wird abweichend von Satz 1 anstelle des Basiswertes der Wert nach Anlage 2 Buchstabe a zugrunde gelegt. Im Fall von Biomethan wird abweichend von Satz 1 anstelle des Basiswertes der Wert nach Anlage 2 Buchstabe b zugrunde gelegt. Im Fall von verflüssigtem Biomethan nach <a>§ 12a</a> wird abweichend von Satz 1 anstelle des Basiswerts der Wert nach Anlage 2 Buchstabe c zugrunde gelegt.</p>
    <p nr="2">Die Obergrenze nach Absatz 1 bezieht sich prozentual auf die energetische Menge der bei der Berechnung des Referenzwertes nach <a>§ 37a Absatz 4 Satz 3</a> des Bundes-Immissionsschutzgesetzes zu berücksichtigenden Kraftstoffe.</p>
    <p nr="3">Biokraftstoffe aus Nahrungs- und Futtermittelpflanzen können Gegenstand eines Vertrages nach <a>§ 37a Absatz 7 Satz 1</a> des Bundes-Immissionsschutzgesetzes sein. Der Vertrag muss zusätzlich die Angaben nach <a>§ 37a Absatz 6 Satz 2 und 3</a> des Bundes-Immissionsschutzgesetzes enthalten. <a>§ 37a Absatz 6 Satz 7</a> des Bundes-Immissionsschutzgesetzes gilt entsprechend.</p>
    <p nr="4">Für die Obergrenze nach Absatz 1 gilt <a>§ 37c Absatz 5</a> des Bundes-Immissionsschutzgesetzes entsprechend, soweit sich aus den Regelungen des Absatzes 1 nichts anderes ergibt.</p>
  </main>
</jur>
