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  <header short="BinSchStrO 2012" amtabk="BinSchStrO" norm="binschstro_2012" title="Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung">
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 4</a> V v. <time datetime="2025-10-14">14.10.2025</time> I Nr. 242</change>
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    <prev id="cf9a76a5" bez="§ 21.28" target="21.28" title="Benutzung der Wasserstraßen"/>
    <index id="360213b0" bez="§ 21.29" target="21.29" title="Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters"/>
    <next id="1fdec626" bez="§ 22.01" target="22.01" title="Anwendungsbereich"/>
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    <section bez="Zweiter Teil" title="Zusätzliche Bestimmungen für einzelne Binnenschifffahrtsstraßen"/>
    <section bez="Kapitel 21" title="Spree-Oder-Wasserstraße,Berliner und Brandenburger Wasserstraßen"/>
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  <main title="Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters">
    <p>
      <dl>
        <dt>1.</dt>
        <dd>Der Schiffsführer und die nach <a>§ 1.03 Nummer 3</a> für Kurs und Geschwindigkeit verantwortliche Person haben jeweils<dl><dt>a)</dt><dd>sicherzustellen, dass das Fahrzeug oder der Verband<dl><dt>aa)</dt><dd>die zugelassene Höchstgeschwindigkeit nach <a>§ 21.04 Nummer 1 bis 3 und 4 Satz 1</a>, jeweils auch in Verbindung mit Nummer 5, nicht überschreitet und</dd><dt>bb)</dt><dd>die geforderte Mindestgeschwindigkeit nach <a>§ 21.04 Nummer 6</a> nicht unterschreitet und</dd></dl></dd><dt>b)</dt><dd>die Vorschriften über<dl><dt>aa)</dt><dd>das Verhalten beim Begegnen nach <a>§ 21.06 Nummer 1, 2 und 3 Satz 1</a>,</dd><dt>bb)</dt><dd>das Verbot zu überholen nach <a>§ 21.07 Nummer 1</a>, auch in Verbindung mit Nummer 2 und 3 Satz 1,</dd><dt>cc)</dt><dd>das Wenden nach <a>§ 21.08</a>,</dd><dt>dd)</dt><dd>das Verhalten beim Durchfahren der Schleusen nach <a>§ 21.18</a> und</dd><dt>ee)</dt><dd>den Sprechfunk nach <a>§ 21.23 Nummer 2 und 3, Nummer 3</a> in Verbindung mit <a>§ 4.05 Nummer 3 Satz 1 bis 3</a>,</dd></dl></dd><dt/><dd>einzuhalten oder sicherzustellen, dass diese eingehalten werden.</dd></dl></dd>
        <dt>2.</dt>
        <dd>Der Schiffsführer hat<dl><dt>a)</dt><dd>sicherzustellen, dass<dl><dt>aa)</dt><dd>das von ihm geführte Fahrzeug oder der von ihm geführte Verband die zugelassenen Höchstabmessungen und Abladetiefen nach <a>§ 21.02 Nummer 1</a> nicht überschreitet,</dd><dt>bb)</dt><dd>auf dem von ihm geführten Fahrzeug oder Verband in dem in <a>§ 21.02 Nummer 1.3</a>.1 und 1.3.2 jeweils genannten Fall die dort jeweils angegebene Ausrüstung vorhanden ist,</dd><dt>cc)</dt><dd>auf dem von ihm geführten Fahrzeug in dem in <a>§ 21.02 Nummer 1.1</a>.3, 1.1.4, 1.1.5, 1.2.3, 1.5.2 und 1.5.3 jeweils genannten Fall die dort jeweils angegebene Ausrüstung vorhanden ist,</dd><dt>dd)</dt><dd>auf dem von ihm geführten Sportfahrzeug, von dem aus Sporttauchen betrieben wird, die Bezeichnung nach <a>§ 21.21</a> geführt wird,</dd><dt>ee)</dt><dd>der Bug eines von ihm geführten einzeln fahrenden oder schleppenden Fahrzeugs mit Pontonform der Form nach <a>§ 21.26 Nummer 1 Satz 1</a> entspricht und</dd><dt>ff)</dt><dd>der Bescheid über die Befreiung von einem Fahrverbot oder einer Einschränkung nach <a>§ 21.27 Nummer 7 Satz 2</a> an Bord mitgeführt und auf Verlangen den zur Kontrolle befugten Personen ausgehändigt wird,</dd></dl></dd><dt>b)</dt><dd>die Vorschriften über<dl><dt>aa)</dt><dd>die Zusammenstellung der Verbände nach <a>§ 21.03 Nummer 1, 2 Satz 1 und Nummer 3</a>,</dd><dt>bb)</dt><dd>das Ankern nach <a>§ 21.09 Satz 1</a>,</dd><dt>cc)</dt><dd>das Stillliegen nach <a>§ 21.10 Nummer 1, 2 Satz 1 und Nummer 3</a> und</dd><dt>dd)</dt><dd>das Führen eines Schubleichters nach <a>§ 21.26 Nummer 1 Satz 1</a></dd></dl></dd><dt/><dd>einzuhalten oder sicherzustellen, dass diese eingehalten werden,</dd><dt>c)</dt><dd>das in <a>§ 21.20</a> vorgesehene Verbot, zu segeln, zu beachten oder sicherzustellen, dass dieses beachtet wird,</dd><dt>d)</dt><dd>die Verkehrsregelungen nach <a>§ 21.22 Nummer 1, 2 und 3</a> Halbsatz 1 zu beachten oder sicherzustellen, dass diese beachtet werden,</dd><dt>e)</dt><dd>die Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge nach <a>§ 21.24 Nummer 1 Satz 1 Buchstabe a, b oder c, auch</a> in Verbindung mit Satz 3, und Nummer 2, 3, 4 und 6 Satz 1 zu beachten oder sicherzustellen, dass diese beachtet werden,</dd><dt>f)</dt><dd>das in <a>§ 21.27 Nummer 1 Satz 1, Nummer 2 Satz 1 und Nummer 3</a> jeweils vorgesehene Verbot, die dort jeweils angegebenen Binnenschifffahrtsstraßen zu befahren, zu beachten oder sicherzustellen, dass dieses jeweils beachtet wird, und</dd><dt>g)</dt><dd>die Verkehrsbeschränkungen nach <a>§ 21.27 Nummer 4 Satz 1, Nummer 5 und 6 Satz 1</a> zu beachten oder sicherzustellen, dass diese beachtet werden.</dd></dl></dd>
        <dt>3.</dt>
        <dd>Der Eigentümer und der Ausrüster<dl><dt>a)</dt><dd>dürfen jeweils die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs oder Verbandes nur anordnen oder zulassen, wenn<dl><dt>aa)</dt><dd>das Fahrzeug oder der Verband die zugelassenen Höchstabmessungen und Abladetiefen nach <a>§ 21.02 Nummer 1</a> nicht überschreitet,</dd><dt>bb)</dt><dd>auf dem Fahrzeug oder Verband in dem in <a>§ 21.02 Nummer 1.3</a>.1 und 1.3.2 jeweils genannten Fall die dort jeweils angegebene Ausrüstung vorhanden ist und</dd><dt>cc)</dt><dd>auf dem Fahrzeug in dem in <a>§ 21.02 Nummer 1.1</a>.3, 1.1.4, 1.1.5, 1.2.3, 1.5.2 und 1.5.3 jeweils genannten Fall die dort jeweils angegebene Ausrüstung vorhanden ist und</dd></dl></dd><dt>b)</dt><dd>müssen jeweils dafür sorgen, dass der Bescheid über die Befreiung von einem Fahrverbot oder einer Einschränkung nach <a>§ 21.27 Nummer 7 Satz 2</a> an Bord mitgeführt wird.</dd></dl></dd>
      </dl>
    </p>
  </main>
</jur>
