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  <header short="ChemikAusbV 2009" amtabk="ChemikAusbV 2009" norm="chemikausbv_2009" title="Verordnung über die Berufsausbildung zum Chemikanten/zur Chemikantin">
    <changes>
      <change type="Stand">Geändert durch <a>Art. 1</a> V v. <time datetime="2018-03-20">20.3.2018</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl118s0382.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2018 S. 382" type="application/pdf" rel="external noopener">382</a></change>
    </changes>
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    <prev id="fa4a3bdc" bez="§ 7" target="7" title="Teil 1 der Abschlussprüfung"/>
    <index id="824713c7" bez="§ 8" target="8" title="Teil 2 der Abschlussprüfung"/>
    <next id="2b492c4a" bez="§ 9" target="9" title="Gewichtungs- und Bestehensregelungen"/>
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  <main title="Teil 2 der Abschlussprüfung">
    <p nr="1">Teil 2 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach <a>§ 3</a> sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.</p>
    <p nr="2">Teil 2 der Abschlussprüfung besteht aus den Prüfungsbereichen <dl><dt>1.</dt><dd>Produktions- oder Verarbeitungsprozess,</dd><dt>2.</dt><dd>Produktionstechnik,</dd><dt>3.</dt><dd>Prozessleittechnik,</dd><dt>4.</dt><dd>Wirtschafts- und Sozialkunde.</dd></dl></p>
    <p nr="3">Für den Prüfungsbereich Produktions- oder Verarbeitungsprozess bestehen folgende Vorgaben: <dl><dt>1.</dt><dd>Der Prüfling soll nachweisen, dass er <dl><dt>a)</dt><dd>einen, mindestens eine nach <a>§ 3 Nummer 2</a> gewählte Wahlqualifikation berücksichtigenden Produktions- oder Verarbeitungsprozess, mit mindestens zwei verfahrenstechnischen Grundoperationen, mindestens einer Regelungs- oder Steuerungsaufgabe und mit mindestens einer anlagentechnischen Inspektions- oder Wartungsarbeit durchführen,</dd><dt>b)</dt><dd>Aufträge analysieren und Informationen beschaffen,</dd><dt>c)</dt><dd>Arbeitsmittel festlegen,</dd><dt>d)</dt><dd>Arbeitsabläufe selbstständig und wirtschaftlich planen,</dd><dt>e)</dt><dd>Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz und qualitätssichernde Maßnahmen auswählen und ergreifen sowie</dd><dt>f)</dt><dd>Arbeitsergebnisse kontrollieren und dokumentieren</dd></dl>kann;</dd><dt>2.</dt><dd>der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe durchführen;</dd><dt>3.</dt><dd>die Prüfungszeit beträgt sieben Stunden;</dd><dt>4.</dt><dd>bei der Bewertung der Arbeitsaufgabe sind die verfahrenstechnischen Grundoperationen mit 60 Prozent, die Regelungs- oder Steuerungsaufgabe sowie die anlagentechnische Inspektions- oder Wartungsarbeit mit jeweils 20 Prozent zu gewichten.</dd></dl></p>
    <p nr="4">Für den Prüfungsbereich Produktionstechnik bestehen folgende Vorgaben: <dl><dt>1.</dt><dd>Der Prüfling soll nachweisen, dass er <dl><dt>a)</dt><dd>Produktionsprozesse anhand von Fließbildern nachvollziehen und beschreiben, Störungen erkennen und eingrenzen sowie Maßnahmen zu deren Vermeidung und Behebung ableiten,</dd><dt>b)</dt><dd>den Einfluss von Reaktionsparametern und der Reaktionsführung auf die chemische Umsetzung beschreiben,</dd><dt>c)</dt><dd>berufsbezogene Berechnungen durchführen,</dd><dt>d)</dt><dd>arbeitsorganisatorische und technologische Sachverhalte verknüpfen sowie</dd><dt>e)</dt><dd>Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz und Qualitätsmanagement einbeziehen</dd></dl>kann;</dd><dt>2.</dt><dd>der Prüfling soll Aufgaben schriftlich bearbeiten;</dd><dt>3.</dt><dd>die Prüfungszeit beträgt 120 Minuten.</dd></dl></p>
    <p nr="5">Für den Prüfungsbereich Prozessleittechnik bestehen folgende Vorgaben: <dl><dt>1.</dt><dd>Der Prüfling soll nachweisen, dass er <dl><dt>a)</dt><dd>Aufbau und Wirkungsweise von Automatisierungssystemen beschreiben,</dd><dt>b)</dt><dd>anhand von Unterlagen Fehler in der Steuerungs- und Regelungstechnik eingrenzen,</dd><dt>c)</dt><dd>informationstechnische Fragestellungen berücksichtigen und berufsbezogene Berechnungen durchführen,</dd><dt>d)</dt><dd>arbeitsorganisatorische und technologische Sachverhalte verknüpfen sowie</dd><dt>e)</dt><dd>Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz und Qualitätsmanagement einbeziehen</dd></dl>kann;</dd><dt>2.</dt><dd>der Prüfling soll Aufgaben schriftlich bearbeiten;</dd><dt>3.</dt><dd>die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten.</dd></dl></p>
    <p nr="6">Für den Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde bestehen folgende Vorgaben: <dl><dt>1.</dt><dd>Der Prüfling soll nachweisen, dass er allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen kann;</dd><dt>2.</dt><dd>der Prüfling soll Aufgaben schriftlich bearbeiten;</dd><dt>3.</dt><dd>die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten.</dd></dl></p>
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