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  <header short="DöKVAG" amtabk="DöKVAG" norm="d_kvag" title="Ausführungsgesetz zum deutsch-österreichischen Konkursvertrag">
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      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 18</a> G v. <time datetime="2011-12-20">20.12.2011</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl111s2854.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2011 S. 2854" type="application/pdf" rel="external noopener">2854</a></change>
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    <prev id="bf3a2ce1" bez="§ 20" target="20" title="Ersatzgerichtsstand im Inland"/>
    <index id="372d54cc" bez="§ 21" target="21" title="Erstreckung von Folgen österreichischer Entscheidungen"/>
    <next id="89bfa1c1" bez="§ 22" target="22" title="Anwendung der Vorschriften über Konkursausfallgeld"/>
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    <section bez="Dritter Abschnitt" title="Besondere Vorschriften"/>
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  <main title="Erstreckung von Folgen österreichischer Entscheidungen">
    <p>Knüpft eine gewerberechtliche oder eine andere gesetzliche Vorschrift Folgen im Sinne des Artikels 17 des Vertrags an die Eintragung in dem Verzeichnis, welches das Konkursgericht nach <a>§ 107 Abs. 2</a> der Konkursordnung zu führen hat, so treten diese Folgen für denjenigen, der eine behördliche Erlaubnis beantragt oder auf den sonst die gesetzliche Vorschrift anzuwenden ist, auch dann ein, wenn innerhalb der letzten fünf Jahre ein Antrag auf Eröffnung des Konkursverfahrens über sein Vermögen durch ein österreichisches Gericht mangels hinreichenden Vermögens abgewiesen worden ist.</p>
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