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  <header short="DerivateV 2013" amtabk="DerivateV" norm="derivatev_2013" title="Derivateverordnung">
    <long>Verordnung über Risikomanagement und Risikomessung beim Einsatz von Derivaten, Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäften in Investmentvermögen nach dem Kapitalanlagegesetzbuch</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 18 Abs. 1</a> G v. <time datetime="2021-06-03">3.6.2021</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl121s1498.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2021 S. 1498" type="application/pdf" rel="external noopener">1498</a></change>
      <change type="Hinweis">Änderung durch <a>Art. 11</a> G v. <time datetime="2026-04-09">9.4.2026</time> I Nr. 97 textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="05711d6a" bez="§ 10" target="10" title="Potenzieller Risikobetrag für das Marktrisiko"/>
    <index id="8d666547" bez="§ 11" target="11" title="Quantitative Vorgaben"/>
    <next id="f56b4d5c" bez="§ 12" target="12" title="Zu erfassende Risikofaktoren"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Abschnitt 2" title="Marktrisiko"/>
    <section bez="Unterabschnitt 2" title="Qualifizierter Ansatz"/>
  </scope>
  <main title="Quantitative Vorgaben">
    <p>Bei der Ermittlung des potenziellen Risikobetrags für das Marktrisiko ist <dl><dt>1.</dt><dd>anzunehmen, dass die zum Geschäftsschluss im Investmentvermögen befindlichen Finanzinstrumente oder Finanzinstrumentsgruppen weitere 20 Arbeitstage im Investmentvermögen gehalten werden,</dd><dt>2.</dt><dd>ein einseitiges Prognoseintervall mit einem Wahrscheinlichkeitsniveau in Höhe von 99 Prozent zugrunde zu legen und</dd><dt>3.</dt><dd>ein effektiver historischer Beobachtungszeitraum von mindestens einem Jahr zugrunde zu legen.</dd></dl>Abweichend von Satz 1 Nummer 1 ist die Annahme einer Haltedauer von weniger als 20 Arbeitstagen zulässig. Eine Abweichung von Satz 1 Nummer 2 ist bis zu einem Wahrscheinlichkeitsniveau von 95 Prozent zulässig. Bei einer Abweichung von Satz 1 Nummer 1 und 2 ist der Prozentsatz in <a>§ 7 Absatz 2</a> entsprechend anzupassen. Eine Abweichung von Satz 1 Nummer 3 ist nur aufgrund außergewöhnlicher Marktbedingungen und nach vorheriger Zustimmung der Bundesanstalt im Sinne des <a>§ 10 Absatz 2 Satz 2</a> zulässig.</p>
  </main>
</jur>
