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  <header short="EfbV 2017" amtabk="EfbV" norm="efbv_2017" title="Entsorgungsfachbetriebeverordnung">
    <long>Verordnung über Entsorgungsfachbetriebe, technische Überwachungsorganisationen und Entsorgergemeinschaften</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 9 Abs. 1</a> G v. <time datetime="2025-09-30">30.9.2025</time> I Nr. 233</change>
      <change type="Sonst">Ersetzt V 2129-27-2-5 v. <time datetime="1996-09-10">10.9.1996</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl196s1421.pdf" title="Bundesgesetzblatt 1996 S. 1421" type="application/pdf" rel="external noopener">1421</a> (EfbV)</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="4c3d468d" bez="§ 16" target="16" title="Anerkennung der Entsorgergemeinschaft, Widerruf"/>
    <index id="e474de15" bez="§ 17" target="17" title="Zuverlässigkeit von Sachverständigen"/>
    <next id="9c79f60e" bez="§ 18" target="18" title="Unabhängigkeit von Sachverständigen"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Abschnitt 6" title="Anforderungen an Sachverständige und Kontrolle der Sachverständigen"/>
  </scope>
  <main title="Zuverlässigkeit von Sachverständigen">
    <p nr="1">Die nach <a>§ 56 Absatz 7</a> des Kreislaufwirtschaftsgesetzes erforderliche Zuverlässigkeit ist gegeben, wenn der Sachverständige auf Grund seiner persönlichen Eigenschaften, seines Verhaltens und seiner Fähigkeiten zur ordnungsgemäßen Erfüllung der ihm obliegenden Aufgaben geeignet ist.</p>
    <p nr="2">Die erforderliche Zuverlässigkeit ist in der Regel nicht gegeben, wenn die betroffene Person <dl><dt>1.</dt><dd>wegen Verletzung der Vorschriften <dl><dt>a)</dt><dd>des Strafrechts über Eigentums- und Vermögensdelikte, Urkundenfälschung, Insolvenzstraftaten, gemeingefährliche Delikte oder Umweltdelikte,</dd><dt>b)</dt><dd>des Immissionsschutz-, Abfall-, Wasser-, Natur- und Landschaftsschutz-, Chemikalien-, Gentechnik- oder Atom- und Strahlenschutzrechts,</dd><dt>c)</dt><dd>des Lebensmittel-, Arzneimittel-, Pflanzenschutz- oder Infektionsschutzrechts,</dd><dt>d)</dt><dd>des Gewerbe-, Arbeitsschutz- oder Gefahrgutrechts oder</dd><dt>e)</dt><dd>des Betäubungsmittel-, Waffen- oder Sprengstoffrechts</dd></dl>innerhalb der letzten fünf Jahre zu einer Strafe verurteilt oder in den Fällen der Buchstaben b bis e mit einer Geldbuße in Höhe von mehr als fünfhundert Euro belegt worden ist,</dd><dt>2.</dt><dd>wiederholt oder grob pflichtwidrig <dl><dt>a)</dt><dd>gegen Vorschriften nach Nummer 1 Buchstabe b bis e verstoßen hat oder</dd><dt>b)</dt><dd>seine Pflichten als Betriebsbeauftragter für Immissionsschutz, Gewässerschutz oder Abfall, als Strahlenschutzbeauftragter oder als Störfallbeauftragter verletzt hat,</dd></dl></dd><dt>3.</dt><dd>infolge strafgerichtlicher Verurteilung die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter verloren hat,</dd><dt>4.</dt><dd>sich nicht in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen befindet, es sei denn, dass dadurch die Interessen der Auftraggeber oder anderer Personen nicht gefährdet sind, oder</dd><dt>5.</dt><dd>aus gesundheitlichen Gründen nicht nur vorübergehend unfähig ist, die Sachverständigentätigkeit ordnungsgemäß auszuüben.</dd></dl></p>
  </main>
</jur>
