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  <header short="EGTSEAusnV" amtabk="EGTSEAusnV" norm="egtseausnv" title="EG-TSE-Ausnahmeverordnung">
    <long>Verordnung über Ausnahmen von der Verordnung (EG) Nr. 999/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Mai 2001 mit Vorschriften zur Verhütung, Kontrolle und Tilgung bestimmter spongiformer Enzephalopathien</long>
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      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 1</a> V v. <time datetime="2008-11-21">21.11.2008</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl108s2229.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2008 S. 2229" type="application/pdf" rel="external noopener">2229</a></change>
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    <p nr="1">Abweichend von <a>Artikel 8 Abs. 1 Satz 1</a> in Verbindung mit Anhang V Nr. 4.1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32001R0999" title="Verordnung (EG) Nr. 999/2001" rel="noopener external">999/2001</a> kann die zuständige Behörde auf Antrag Zerlegungsbetrieben die Gewinnung von Kopffleisch von Köpfen von über zwölf Monate alten Rindern genehmigen.</p>
    <p nr="2">Die zuständige Behörde darf die Genehmigung nach Absatz 1 nur erteilen, wenn <dl><dt>1.</dt><dd>der Antragsteller<dl><dt>a)</dt><dd>eine Darstellung des Arbeitsablaufes bei der Gewinnung von Kopffleisch<dl><dt>aa)</dt><dd>in den Schlachtbetrieben, aus denen Köpfe zur Zerlegung in den Betrieb des Antragstellers befördert werden, und</dd><dt>bb)</dt><dd>in dem Zerlegungsbetrieb,</dd></dl></dd><dt>b)</dt><dd>im Zusammenhang mit der Einführung spezifischer Arbeitsbedingungen nach <a>Artikel 8 Abs. 1 Satz 1</a> in Verbindung mit Anhang V Nr. 9 Buchstabe e Nr. iii der Verordnung (EG) Nr. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32001R0999" title="Verordnung (EG) Nr. 999/2001" rel="noopener external">999/2001</a> Arbeitsanweisungen für alle Beschäftigten an Arbeitsplätzen, an denen Köpfe behandelt werden, unter Benennung<dl><dt>aa)</dt><dd>der kritischen Arbeitsplätze und Arbeitsschritte, bei denen eine Verunreinigung von Fleisch mit spezifiziertem Risikomaterial möglich erscheint, und</dd><dt>bb)</dt><dd>der dabei jeweils von einer möglichen Verunreinigung betroffenen Bereiche des Kopfes</dd></dl></dd></dl>zur Prüfung vorlegt,</dd><dt>2.</dt><dd>der Antragsteller sicherstellt, dass die Anforderungen des <a>Artikel 8 Abs. 1 Satz 1</a> in Verbindung mit Anhang V Nr. 9 Buchstabe e und f der Verordnung (EG) Nr. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32001R0999" title="Verordnung (EG) Nr. 999/2001" rel="noopener external">999/2001</a> eingehalten werden,</dd><dt>3.</dt><dd>nach Prüfung der vorgelegten Unterlagen nach Nummer 1 Buchstabe a und b eine Verunreinigung von Fleisch mit spezifiziertem Risikomaterial ausgeschlossen ist.</dd></dl>Die Genehmigung nach Absatz 1 ist unter dem Vorbehalt zu erteilen, sie zu widerrufen, wenn die Anforderungen des Satzes 1 nicht mehr erfüllt sind. Die Genehmigung kann, auch nachträglich, mit Auflagen verbunden werden, soweit dies erforderlich ist, die Einhaltung der Anforderungen des Satzes 1 sicherzustellen.</p>
    <p nr="3">Die zuständige Behörde hat die Genehmigung, unbeschadet der dem <a>§ 49</a> des Verwaltungsverfahrensgesetzes entsprechenden landesrechtlichen Vorschriften, nach Absatz 1 zu widerrufen, wenn die Anforderungen des Absatzes 2 Satz 1 nicht mehr erfüllt sind.</p>
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