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  <header short="EinigVtr" amtabk="EinigVtr" norm="einigvtr" title="Einigungsvertrag">
    <long>Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands</long>
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      <change type="Stand">Zuletzt angepasst durch <a>§ 11</a> V v. <time datetime="2022-08-15">15.8.2022</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl122s1401.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2022 S. 1401" type="application/pdf" rel="external noopener">1401</a></change>
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    <prev id="9ceab330" bez="Anlage I Kap VIII F III" target="anlage_i_kap_viii_f_iii" title="Anlage I Kapitel VIIISachgebiet F - Sozialversicherung (Allgemeine Vorschriften)Abschnitt III"/>
    <index id="f5fcc8ba" bez="Anlage I Kap VIII G II" target="anlage_i_kap_viii_g_ii" title="Anlage I Kapitel VIII Sachgebiet G - Krankenversicherung, Gesundheitliche Versorgung Abschnitt II"/>
    <next id="918d4b66" bez="Anlage I Kap VIII G III" target="anlage_i_kap_viii_g_iii" title="Anlage I Kapitel VIIISachgebiet G - Krankenversicherung, Gesundheitliche VersorgungAbschnitt III"/>
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  <main title="Anlage I Kapitel VIII Sachgebiet G - Krankenversicherung, Gesundheitliche Versorgung Abschnitt II">
    <p>Bundesrecht wird wie folgt geändert oder ergänzt: <dl><dt>1.</dt><dd>Sozialgesetzbuch (Fünftes Buch) - Gesetzliche Krankenversicherung - <a>Artikel 1</a> des Gesetzes vom <time datetime="1988-12-20">20. Dezember 1988</time> (BGBl. I S. <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl188s2477.pdf" title="BGBl. I 1988 S. 2477" type="application/pdf" rel="external noopener">2477</a>), zuletzt geändert durch <a>Artikel 12 Abs. 8</a> des Gesetzes vom <time datetime="1990-07-09">9. Juli 1990</time> (BGBl. I S. <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl190s1354.pdf" title="BGBl. I 1990 S. 1354" type="application/pdf" rel="external noopener">1354</a>), wird wie folgt ergänzt:Nach <a>§ 307</a> wird angefügt:"Zwölftes KapitelÜberleitungsregelungen aus Anlaß der Herstellung der Einheit Deutschlands<a>§ 308</a> Inkrafttreten; Geltungsbereich(1) Dieses Buch tritt nach Maßgabe der Vorschriften dieses Kapitels in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet am <time datetime="1991-01-01">1. Januar 1991</time> in Kraft, soweit nachfolgend nichts Abweichendes bestimmt ist. Soweit in den nachfolgenden Vorschriften nichts Abweichendes bestimmt ist, kann in der Krankenversicherung in der Zeit bis zum <time datetime="1990-12-31">31. Dezember 1990</time> nach dem beim Wirksamwerden des Beitritts in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet geltenden Regeln verfahren werden.(2) Die Vorschriften dieses Kapitels gelten für Versicherte, die einer Krankenkasse mit Sitz in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet angehören oder angehören würden, wenn sie nicht bei einer anderen sich über den gesamten Geltungsbereich dieses Gesetzes erstreckenden Krankenkasse versichert wären, auch dann, wenn für sie Leistungen in dem Gebiet erbracht werden, in dem dieses Gesetzbuch schon vor dem Wirksamwerden des Beitritts gegolten hat.(3) Die Vorschriften dieses Kapitels gelten für die Allgemeine Ortskrankenkasse Berlin nur insoweit, als sie ihre Zuständigkeit mit Inkrafttreten dieses Gesetzes auf das in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannte Gebiet erstreckt. Sie gilt insoweit als Kasse mit Sitz in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet.<a>§ 309</a>Versicherter Personenkreis(1) Die Jahresarbeitsentgeltgrenze nach <a>§ 6 Abs. 1 Nr. 1</a> ist aus der für das in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannte Gebiet maßgebenden Beitragsbemessungsgrenze zu errechnen.(2) Wer bis zum <time datetime="1990-12-31">31. Dezember 1990</time> in der gesetzlichen Krankenversicherung in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet pflichtversichert war und mit Ablauf des <time datetime="1990-12-31">31. Dezember 1990</time> aus der Versicherungspflicht ausscheidet, bleibt versichert, ohne daß es eines Antrags auf freiwillige Versicherung bedarf. Die Versicherung wird als freiwillige Versicherung bis zum Wirksamwerden einer Austrittserklärung weitergeführt.<a>§ 310</a>Leistungen(1) Bei Inanspruchnahme von Leistungen nach <a>§ 23 Abs. 4</a>, <a>§§ 24, 40 Abs. 2</a>, <a>§ 41</a> bis zum <time datetime="1991-06-30">30. Juni 1991</time> sind keine Zuzahlungen zu leisten. In der Zeit vom <time datetime="1991-07-01">1. Juli 1991</time> bis zum <time datetime="1992-06-30">30. Juni 1992</time> beträgt die Zuzahlung fünf Deutsche Mark je Kalendertag.(2) Soweit eine Behandlung nach <a>§ 29</a> bis zum <time datetime="1991-06-30">30. Juni 1991</time> durchgeführt wird, erstattet die Krankenkasse die vollen Kosten. Für eine Behandlung, die zwischen dem <time datetime="1991-07-01">1. Juli 1991</time> und dem <time datetime="1992-06-30">30. Juni 1992</time> durchgeführt wird, erstattet die Krankenkasse 90 vom Hundert, unter den Voraussetzungen des <a>§ 29 Abs. 1 Satz 2</a> für das zweite und jedes weitere Kind 95 vom Hundert der Kosten.(3) Die Krankenkasse erstattet dem Versicherten 80 vom Hundert der Kosten der Versorgung mit Zahnersatz nach <a>§ 30</a>, wenn die Behandlung in der Zeit vom <time datetime="1991-01-01">1. Januar 1991</time> bis zum <time datetime="1992-06-30">30. Juni 1992</time> beginnt. <a>§ 30 Abs. 5</a> ist erst auf die Behandlungen anzuwenden, die nach dem <time datetime="1992-06-30">30. Juni 1992</time> beginnen; die erforderlichen Untersuchungen für den Zeitraum der Jahre 1989 bis 1991 gelten als in Anspruch genommen. Solange die Verbände der Krankenkassen und die kassenzahnärztlichen Vereinigungen Verfahrensregelungen noch nicht vereinbart haben, wird die Forderung des Zahnarztes gegen den Versicherten erst fällig, wenn der Versicherte den Zuschuß nach Satz 1 von der Krankenkasse erhalten hat.(4) Bei Inanspruchnahme von Leistungen nach <a>§ 31</a> ist bis zum <time datetime="1991-06-30">30. Juni 1991</time> keine Zuzahlung zu leisten. Bei Inanspruchnahme dieser Leistungen zwischen dem 1. Juli und dem <time datetime="1991-12-31">31. Dezember 1991</time> beträgt die Zuzahlung 1,50 Deutsche Mark je Mittel.(5) Bei Inanspruchnahme von Leistungen nach <a>§ 32</a> ist bis zum <time datetime="1991-06-30">30. Juni 1991</time> keine Zuzahlung zu leisten. Bei Inanspruchnahme dieser Leistungen zwischen dem <time datetime="1991-07-01">1. Juli 1991</time> und dem <time datetime="1992-06-30">30. Juni 1992</time> beträgt die Zuzahlung fünf vom Hundert der Kosten.(6) Zu den Kosten von orthopädischen Schuhen ist bis zum <time datetime="1991-06-30">30. Juni 1991</time> kein Eigenanteil zu zahlen. In der Zeit zwischen dem <time datetime="1991-07-01">1. Juli 1991</time> und dem <time datetime="1992-06-30">30. Juni 1992</time> beträgt der Eigenanteil 50 vom Hundert des Eigenanteils, der jeweils für diese Jahre von den Krankenkassen in dem Gebiet, in dem dieses Gesetzbuch Fünftes Buch schon vor dem Wirksamwerden des Beitritts gegolten hat, festgesetzt worden ist.(7) <a>§ 36 Abs. 2</a> gilt bis zum <time datetime="1993-12-31">31. Dezember 1993</time> mit der Maßgabe, daß die Landesverbände der Krankenkassen und die Verbände der Ersatzkassen für die nach <a>§ 36 Abs. 1</a> bestimmten Hilfsmittel statt der Festsetzung von Festbeträgen Vertragspreise vereinbaren können; die Vertragspreise sind Höchstpreise.(8) Bei Inanspruchnahme von Krankenhausbehandlung nach <a>§ 39</a> ist bis zum <time datetime="1991-06-30">30. Juni 1991</time> keine und für die Zeit zwischen dem 1. Juli und dem <time datetime="1991-12-31">31. Dezember 1991</time> für längstens vierzehn Tage eine Zuzahlung von 2,50 Deutsche Mark je Kalendertag zu leisten. Vom <time datetime="1992-01-01">1. Januar 1992</time> bis zum <time datetime="1992-06-30">30. Juni 1992</time> beträgt die Zuzahlung fünf Deutsche Mark je Kalendertag für längstens vierzehn Tage.(9) Das Sterbegeld nach <a>§ 59</a> beträgt beim Tod eines Mitglieds 70 vom Hundert der in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet geltenden Bezugsgröße, höchstens jedoch 2.100 Deutsche Mark, beim Tod eines nach <a>§ 10</a> Versicherten die Hälfte des Sterbegeldes für das Mitglied. Für Versicherte der knappschaftlichen Krankenversicherung erhöht sich der Vomhundertsatz um die Hälfte. Das Sterbegeld darf jedoch die nach <a>§ 59</a> geltenden Höchstbeträge nicht übersteigen.(10) Fahrkosten nach <a>§ 60</a>, die bis zum <time datetime="1991-06-30">30. Juni 1991</time> entstanden sind, übernimmt die Krankenkasse in vollem Umfang. Zwischen dem <time datetime="1991-07-01">1. Juli 1991</time> und dem <time datetime="1992-06-30">30. Juni 1992</time> entstandene Fahrkosten übernimmt die Krankenkasse in den in <a>§ 60 Abs. 2 Satz 1</a> genannten Fällen in Höhe des zehn Deutsche Mark je Fahrt übersteigenden Betrages.(11) Bei der Anwendung der <a>§§ 61 und 62</a> sind die in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet geltende monatliche Bezugsgröße und Jahresarbeitsentgeltgrenze zugrunde zu legen.<a>§ 311</a>Beziehungen der Krankenkassen zu den Leistungserbringern(1) <a>§ 71</a> ist mit folgenden Maßgaben anzuwenden:<dl><dt>a)</dt><dd>Bei der Anwendung des Grundsatzes der Beitragssatzstabilität ist zu berücksichtigen, daß für die Finanzierung der Ausgaben, die auf das in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannte Gebiet entfallen, nur die Einnahmen aus der Durchführung der Versicherung in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet verwendet werden dürfen.</dd><dt>b)</dt><dd>Bis zu einer Regelung durch den gesamtdeutschen Gesetzgeber gilt:<dl><dt>aa)</dt><dd>Der Herstellerabgabepreis im Sinne der Arzneimittel-Preisverordnung vom <time datetime="1980-11-14">14. November 1980</time> (BGBl. I S. <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl180s2147.pdf" title="BGBl. I 1980 S. 2147" type="application/pdf" rel="external noopener">2147</a>) wird für apothekenpflichtige Arzneimittel, die an Verbraucher in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet abgegeben werden, im Jahre 1991 um einen Abschlag von 55 vom Hundert verringert. Die Abgabe der in Satz 1 genannten Arzneimittel an Abnehmer außerhalb des in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebietes ist unzulässig.</dd><dt>bb)</dt><dd>Der pharmazeutische Unternehmer und der pharmazeutische Großhandel können von ihren Abnehmern Nachweise über die Verwendung der in Doppelbuchstabe aa) genannten Arzneimittel verlangen. Das Nähere regeln die Beteiligten oder ihre Verbände.</dd><dt>cc)</dt><dd>Die Höhe des Abschlags ist zum <time datetime="1992-01-01">1. Januar 1992</time> und zum <time datetime="1993-01-01">1. Januar 1993</time> durch Verordnung des Bundesministers für Arbeit und Sozialordnung entsprechend dem Verhältnis der beitragspflichtigen Einnahmen in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet und in dem Gebiet, in dem das Fünfte Buch Sozialgesetzbuch schon vor dem Beitritt gegolten hat, zu verringern.</dd><dt>dd)</dt><dd>Buchstabe b) tritt mit Ablauf des <time datetime="1993-12-31">31. Dezember 1993</time> außer Kraft. Doppelbuchstabe aa) gilt vom <time datetime="1991-07-01">1. Juli 1991</time> an nicht für Arzneimittel, die nach der Verordnung über unwirtschaftliche Arzneimittel in der gesetzlichen Krankenversicherung vom <time datetime="1990-02-21">21. Februar 1990</time> (BGBl. I S. <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl190s0301.pdf" title="BGBl. I 1990 S. 301" type="application/pdf" rel="external noopener">301</a>) nicht zu Lasten der Krankenkassen verordnet werden dürfen.</dd></dl></dd><dt>c)</dt><dd>Die Vergütung für Leistungen, die in dem Gebiet, in dem das Gesetz schon vor dem Beitritt gegolten hat, erbracht werden, richtet sich bis zu dem Zeitpunkt, in dem sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet an die wirtschaftlichen Verhältnisse im Gebiet, in dem das Gesetz schon vor dem Beitritt gegolten hat, angeglichen haben, nach den Vergütungsregelungen, die für vergleichbare in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet erbrachte Leistungen gelten. Der Leistungserbringer ist nicht verpflichtet, den Versicherten zu behandeln; er kann von dem Versicherten den Differenzbetrag zu der Vergütung, die er von einem Versicherten aus dem Gebiet, in dem das Gesetz schon vor dem Beitritt gegolten hat, erhalten hätte, verlangen. Die Sätze 1 und 2 finden keine Anwendung, wenn<dl><dt>1.</dt><dd>die Behandlung einer akuten Erkrankung unaufschiebbar ist;</dd><dt>2.</dt><dd>die Behandlung einer Krankheit in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet nicht möglich ist.</dd></dl></dd></dl>(2) Zur Sicherstellung der kassenärztlichen Versorgung werden bei Anwendung des <a>§ 72</a> die in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet bestehenden ärztlich geleiteten kommunalen, staatlichen und freigemeinnützigen Gesundheitseinrichtungen einschließlich der Einrichtungen des Betriebsgesundheitswesens (Polikliniken, Ambulatorien u.a.) kraft Gesetzes bis zum <time datetime="1995-12-31">31. Dezember 1995</time> zur ambulanten Versorgung zugelassen. Der Zulassungsausschuß kann die Zulassung nach Satz 1 widerrufen, wenn eine ordnungsgemäße und wirtschaftliche ambulante Versorgung durch die Einrichtung nicht möglich ist. Der Zulassungsausschuß entscheidet über eine Verlängerung der Zulassung nach Satz 1 im Benehmen mit der Landesbehörde, insbesondere unter Berücksichtigung des Anteils der in freier Praxis niedergelassenen Ärzte.(3) Soweit dies zur Sicherstellung der ambulanten ärztlichen Versorgung erforderlich ist, können die Spitzenverbände der Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung gemeinsam bis zum <time datetime="1995-12-31">31. Dezember 1995</time> eine Treuhandgesellschaft zur Übernahme der Trägerschaft von Einrichtungen nach Absatz 2 gründen, um deren Fortbestand zu ermöglichen. Das Nähere wird zwischen den Spitzenverbänden der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung geregelt.(4) Bei Anwendung des <a>§ 77</a> gilt bis zum <time datetime="1995-12-31">31. Dezember 1995</time>:<dl><dt>a)</dt><dd>Ordentliche Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigung in dem beigetretenen Gebiet sind<dl><dt>1.</dt><dd>die Kassenärzte,</dd><dt>2.</dt><dd>die Fach- oder Gebietsärzte, die in den Einrichtungen nach Absatz 2 beschäftigt sind.</dd></dl></dd><dt>b)</dt><dd>Außerordentliche Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigung können ermächtigte Ärzte und Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt werden. Außerordentliche Mitglieder sind nicht stimmberechtigt.</dd><dt>c)</dt><dd>In den Organen der Kassenärztlichen Vereinigung sind die Kassenärzte und die Ärzte, die in den Einrichtungen nach Absatz 2 beschäftigt sind, je zur Hälfte vertreten. Die in Buchstabe a) Nr. 2 genannten Ärzte setzen sich zu 60 vom Hundert aus den ärztlichen Leitern dieser Einrichtungen zusammen. Die Leiter werden aus der Mitte der in der Einrichtung tätigen Fach- und Gebietsärzte jeweils für die Dauer von zwei Jahren in unmittelbarer und geheimer Wahl gewählt. Die Wahl wird vom Träger der Einrichtung bestätigt.</dd><dt>d)</dt><dd>Bis kassenärztliche Vereinigungen als Körperschaften des öffentlichen Rechts handlungsfähig sind, nehmen die nach demokratischen Regeln entstandenen, privatrechtlich organisierten, vorläufigen kassenärztlichen Vereinigungen im Einvernehmen mit den Aufsichtsbehörden der Länder die Aufgaben von kassenärztlichen Vereinigungen längstens bis zum <time datetime="1991-06-30">30. Juni 1991</time> wahr. Die Zuständigkeit der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin (West) erstreckt sich auf den Teil des Landes Berlin, in dem das Grundgesetz bisher nicht galt.</dd></dl>(5) <a>§ 83</a> gilt mit der Maßgabe, daß die Verbände der Krankenkassen mit den ermächtigten Einrichtungen oder ihren Verbänden im Einvernehmen mit den kassenärztlichen Vereinigungen besondere Verträge schließen können.(6) Bei Anwendung des <a>§ 85</a> gilt:Die Gesamtvergütung an die Kassenärzte und die Einrichtungen nach Absatz 2 kann pauschaliert verteilt werden.(7) Bei Anwendung des <a>§ 95</a> gilt das Erfordernis des Absatzes 2 Satz 3 dieser Vorschrift nicht<dl><dt>a)</dt><dd>für Ärzte, die bei Inkrafttreten dieses Gesetzes in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet die Facharztanerkennung besitzen,</dd><dt>b)</dt><dd>für Zahnärzte, die bereits zwei Jahre in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet zahnärztlich tätig sind.</dd></dl>(8) Bei Anwendung des <a>§ 96</a> gilt:Die Zulassungsausschüsse in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet bestehen bis zum <time datetime="1995-12-31">31. Dezember 1995</time> aus drei Vertretern der Krankenkassen und drei Vertretern der Ärzte. Die Vertreter der Ärzte sind ein Kassenarzt, ein Arzt, der in einer Einrichtung nach Absatz 2 beschäftigt ist, sowie ein außerordentliches Mitglied der Kassenärztlichen Vereinigung.(9) <a>§ 98 Abs. 2 Nr. 12</a> findet bis zum <time datetime="1995-12-31">31. Dezember 1995</time> mit der Maßgabe Anwendung, daß die Vorschrift nicht für die Zulassung von Ärzten der Jahrgänge 1941 und früher gilt, wenn diese am <time datetime="1990-01-01">1. Januar 1990</time> ihren ständigen Wohnsitz in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet hatten.(10) Bei der Anwendung des <a>§ 105</a> gilt zusätzlich:Die Niederlassung in freier Praxis ist mit dem Ziel zu fördern, daß der freiberuflich tätige Arzt maßgeblicher Träger der ambulanten Versorgung wird. Der Anteil der in Absatz 2 genannten Einrichtungen ist entsprechend zu verringern. Diesem Ziel dient auch die Umwandlung der genannten Einrichtungen in Gemeinschaftseinrichtungen der ambulanten ärztlichen Versorgung (Gemeinschaftspraxen, Praxisgemeinschaften u.a.).(11) Die <a>§§ 124 und 126</a> gelten mit der Maßgabe, daß bis zum <time datetime="1993-12-31">31. Dezember 1993</time> die in Absatz 2 genannten Einrichtungen, die Heil- und Hilfsmittel erbringen, zugelassen sind, soweit sie wirtschaftlich leistungsfähig sind. Nach dem <time datetime="1993-12-31">31. Dezember 1993</time> richtet sich die Zulassung dieser Einrichtungen nach den <a>§§ 124 und 126</a>, soweit eine wirtschaftliche Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln durch private Leistungserbringer nicht sichergestellt werden kann.<a>§ 312</a>Organisation der Krankenkassen(1) Die See-Krankenkasse (<a>§ 165</a>), die Bundesknappschaft (<a>§ 167</a>) sowie die Ersatzkassen (<a>§ 168</a>), deren örtliche Zuständigkeit das gesamte Gebiet umfaßt, in dem dieses Buch schon vor dem Wirksamwerden des Beitritts gegolten hat, erstrecken vom <time datetime="1991-01-01">1. Januar 1991</time> an ihre Zuständigkeit auf das in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannte Gebiet.(2) Bei Anwendung des <a>§ 143</a> gilt:<dl><dt>a)</dt><dd>Für die am <time datetime="1990-10-14">14. Oktober 1990</time> bestehenden Bezirke des in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebietes wird zum <time datetime="1991-01-01">1. Januar 1991</time> je eine Ortskrankenkasse errichtet. Die Landesregierung kann durch Rechtsverordnung den örtlichen Zuständigkeitsbereich der Ortskrankenkassen abweichend von den Bezirksgrenzen bestimmen. Die Zuständigkeit der Allgemeinen Ortskrankenkasse Berlin (West) erstreckt sich vom <time datetime="1991-01-01">1. Januar 1991</time> an auf den Teil des Landes Berlin, in dem dieses Buch bisher nicht galt.</dd><dt>b)</dt><dd>Die Aufsichtsbehörde erläßt eine vorläufige Satzung und stellt im Namen und für Rechnung der Krankenkasse den Geschäftsführer ein. Die Einstellung erfolgt zunächst befristet bis zum Ablauf von zwei Jahren nach Durchführung der ersten Sozialversicherungswahlen.</dd><dt>c)</dt><dd>Mit Errichtung der Ortskrankenkassen gehen die die Krankenkassen betreffenden Aufgaben der Sozialversicherung in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet auf die Ortskrankenkassen über, soweit nicht andere Krankenkassen zuständig sind. Hat der Träger der gesetzlichen Krankenversicherung vor dem <time datetime="1991-01-01">1. Januar 1991</time> einem Versicherten eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung bewilligt, die erst nach diesem Zeitpunkt erbracht wird, hat die zuständige Krankenkasse die Kosten von dem Zeitpunkt an zu tragen, von dem an der Versicherte bei ihr versichert ist.</dd></dl>(3) Bei Errichtungen und Anschlußerrichtungen von Betriebskrankenkassen in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet gelten <a>§ 147 Abs. 1 Nr. 3</a> und <a>§ 148 Abs. 1 Satz 3</a> nicht, wenn die nach <a>§ 148 Abs. 2</a> erforderliche Abstimmung bis zum <time datetime="1991-12-31">31. Dezember 1991</time> bei der Aufsichtsbehörde beantragt worden ist. Die Aufsichtsbehörde hat den Termin für die Abstimmung innerhalb eines halben Jahres nach der Antragstellung festzusetzen.(4) Die in <a>§ 147 Abs. 2</a> vorgesehene Kostentragungspflicht des Arbeitgebers gilt nicht, solange der in <a>§ 241 Satz 2</a> festgelegte einheitliche Beitragssatz für die Mitglieder gilt, die einer Krankenkasse mit Sitz in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet angehören oder angehören würden, wenn sie nicht bei einer anderen sich über den gesamten Geltungsbereich dieses Gesetzes erstreckenden Krankenkasse versichert wären.(5) <a>§ 157 Abs. 2 Nr. 3</a> und <a>§ 158 Abs. 1 Satz 3</a> gelten nicht bei Errichtungen und Ausdehnungen von Innungskrankenkassen in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet, wenn die nach <a>§ 158 Abs. 2</a> erforderliche Abstimmung bis zum <time datetime="1991-12-31">31. Dezember 1991</time> bei der Aufsichtsbehörde beantragt worden ist. Die Aufsichtsbehörde hat den Termin für die Abstimmung innerhalb eines halben Jahres nach der Antragstellung festzusetzen.(6) Die Zuständigkeit der Bundesknappschaft sowie der See-Krankenkasse nach <a>§ 182 Abs. 1</a> ist auch für Rentner und Rentenantragsteller gegeben, die zuletzt bei der Bundesknappschaft oder der See-Krankenkasse versichert gewesen wären, wenn deren Zuständigkeit sich bereits vor dem <time datetime="1991-01-01">1. Januar 1991</time> auf das in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannte Gebiet erstreckt hätte.(7) Für versicherungspflichtig Beschäftigte, die am <time datetime="1991-01-01">1. Januar 1991</time> in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, gilt <a>§ 183 Abs. 5 Satz 1</a> mit der Maßgabe, daß die Mitgliedschaft bei der gewählten Krankenkasse mit dem <time datetime="1991-01-01">1. Januar 1991</time> beginnt, wenn bis zum <time datetime="1991-01-15">15. Januar 1991</time> das Wahlrecht ausgeübt und dies dem Arbeitgeber mitgeteilt wird.(8) Bei Anwendung des <a>§ 202</a> haben die Zahlstellen der Versorgungsbezüge bis zum <time datetime="1991-06-30">30. Juni 1991</time> die Empfänger von Versorgungsbezügen zu ermitteln und den zuständigen Krankenkassen die Empfänger sowie die Höhe der Versorgungsbezüge mitzuteilen.<a>§ 313</a>Finanzierung(1) Bis zur Angleichung der wirtschaftlichen Verhältnisse in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet an das Niveau im übrigen Bundesgebiet haben Krankenkassen, die ihre Zuständigkeit auf das in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannte Gebiet erstrecken, in Ergänzung der in <a>§ 220</a> vorgesehenen Regelungen in ihrem Haushalt die Einnahmen und Ausgaben für die Durchführung der Versicherung in diesem Gebiet getrennt auszuweisen. Dies gilt auch für den Rechnungsabschluß sowie für Geschäftsübersichten und Statistiken. Die Krankenkassen dürfen für die Finanzierung der Ausgaben, die auf das in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannte Gebiet entfallen, nur die Einnahmen aus der Durchführung der Versicherung in diesem Gebiet verwenden; entsprechend ist ein besonderer Beitragssatz festzulegen. Der Beitragssatz beträgt bis zum <time datetime="1991-12-31">31. Dezember 1991</time> 12,8 vom Hundert. Dieser Beitragssatz gilt auch für Krankenkassen mit Sitz in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet.(2) Bei der Anwendung der beitragsrechtlichen Regelungen der <a>§ 223 Abs. 3</a>, <a>§ 226 Abs. 2</a>, <a>§ 232 Abs. 1</a>, <a>§ 235 Abs. 3</a>, <a>§ 240 Abs. 4</a> gelten die für das in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannte Gebiet festgesetzte Bezugsgröße und Beitragsbemessungsgrenze. Bei Anwendung des <a>§ 234 Abs. 1</a> gilt Satz 1 ab <time datetime="1992-01-01">1. Januar 1992</time>.(3) Abweichend von <a>§ 236 Abs. 1</a> gilt als beitragspflichtige Einnahme ein Dreißigstel des Betrages, der als monatlicher Bedarf nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz festgesetzt ist.(4) Bei Anwendung des <a>§ 241</a> gilt bis zum <time datetime="1991-12-31">31. Dezember 1991</time> einheitlich ein allgemeiner Beitragssatz von 12,8 vom Hundert.(5) Bei Anwendung des <a>§ 248 Abs. 2</a> werden Zeiten der Versicherung in der Sozialversicherung der Deutschen Demokratischen Republik Zeiten einer Versicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung der Bundesrepublik Deutschland gleichgestellt.(6) Bei Anwendung des <a>§ 249 Abs. 2 Nr. 1 und Abs. 3</a> tritt an die Stelle des Betrages von 610 Deutsche Mark ein Betrag, der in demselben Verhältnis zu einem Siebtel der in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet geltenden monatlichen Bezugsgröße steht, wie 610 Deutsche Mark zu einem Siebtel der in den übrigen Ländern geltenden monatlichen Bezugsgröße nach <a>§ 18</a> des Vierten Buches Sozialgesetzbuch, aufgerundet auf volle zehn Deutsche Mark. Diese Regelung tritt mit dem Wirksamwerden des Beitritts in Kraft.(7) Abweichend von <a>§ 250 Abs. 1 Nr. 1</a> und <a>§ 255</a> werden die Krankenversicherungsbeiträge für pflichtversicherte Rentner im Kalenderjahr 1991 von den Trägern der Rentenversicherung pauschal an die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte für die Krankenkassen mit Ausnahme der landwirtschaftlichen Krankenkassen abgeführt. Der Pauschalbeitrag beträgt 12,8 vom Hundert des Gesamtbetrages der Renten.(8) Die <a>§§ 247, 250 Abs. 1 Nr. 2</a> und <a>§ 256</a> treten zum <time datetime="1992-01-01">1. Januar 1992</time> in Kraft.(9) Die <a>§§ 260 bis 263</a> sind mit folgenden Maßgaben anzuwenden:<dl><dt>a)</dt><dd>Die Krankenkassen können im Jahre 1991 Betriebsmitteldarlehen aufnehmen, wenn die Einnahmen nicht ausreichen, um die Ausgaben im Rahmen der Durchführung der Versicherung in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet zu decken. Das Betriebsmitteldarlehen kann bis zur Höhe von sechs Monatsausgaben aufgenommen werden. Die Aufnahme höherer Darlehen bedarf der Zustimmung der Aufsichtsbehörde.</dd><dt>b)</dt><dd>Die <a>§§ 261 und 262</a> finden für Krankenkassen mit Sitz in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet bis zum <time datetime="1994-12-31">31. Dezember 1994</time> keine Anwendung. Krankenkassen, deren Zuständigkeit sich auf das in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannte Gebiet erstreckt, haben bei der Bildung der Rücklagen nach den <a>§§ 261 und 262</a> die Ausgaben im Zusammenhang mit der Durchführung der Versicherung in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet außer Betracht zu lassen.</dd></dl>(10) Die <a>§§ 265 bis 273</a> sind mit folgenden Maßgaben anzuwenden:<dl><dt>a)</dt><dd>Der Finanzausgleich für aufwendige Leistungsfälle nach <a>§ 265</a> und die Finanzausgleiche bei überdurchschnittlichen Bedarfssätzen nach <a>§§ 266 und 267</a> sind für das in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannte Gebiet getrennt durchzuführen. Bei der Anwendung der <a>§§ 265 bis 267</a> dürfen nur Aufwendungen für Versicherte berücksichtigt werden, die einer Krankenkasse mit Sitz in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet angehören oder angehören würden, wenn sie nicht bei einer anderen sich über den gesamten Geltungsbereich dieses Gesetzes erstreckenden Krankenkasse versichert wären.</dd><dt>b)</dt><dd>Der Finanzausgleich in der Krankenversicherung der Rentner nach den <a>§§ 268 bis 273</a> wird getrennt für die versicherungspflichtigen Rentner durchgeführt, die einer Krankenkasse mit Sitz in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet angehören oder angehören würden, wenn sie nicht bei einer anderen sich über den gesamten Geltungsbereich dieses Gesetzes erstreckenden Krankenkasse versichert wären.</dd></dl><a>§ 314</a>Bußgeldvorschriften<a>§ 306 Satz 1 Nr. 5</a> ist bis zum Inkrafttreten der <a>§§ 28a bis 28r</a> des Vierten Buches in folgender Fassung anzuwenden:<dl><dt>"5.</dt><dd>Verstöße gegen Bestimmungen über die Verpflichtung zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen.""</dd></dl></dd><dt>2.</dt><dd>Krankenhausfinanzierungsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom <time datetime="1985-12-23">23. Dezember 1985</time> (BGBl. 1986 I S. 33), zuletzt geändert durch <a>Artikel 22</a> des Gesetzes vom <time datetime="1988-12-20">20. Dezember 1988</time> (BGBl. I S. <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl188s2477.pdf" title="BGBl. I 1988 S. 2477" type="application/pdf" rel="external noopener">2477</a>),<dl><dt>a)</dt><dd>Der 4. Abschnitt wird wie folgt gefaßt:"4. AbschnittÜberleitungsvorschriften aus Anlaß der Herstellung der Einheit Deutschlands<a>§ 21</a>Überleitung(1) Dieses Gesetz ist in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet mit Ausnahme der in Absatz 2 genannten Vorschriften ab <time datetime="1991-01-01">1. Januar 1991</time> anzuwenden. Das gleiche gilt für die auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen, soweit in Anlage I Kapitel VIII Sachgebiet A Abschnitt III Nr. 5 und 6 des Einigungsvertrages nichts anderes bestimmt ist. Bis zum <time datetime="1990-12-31">31. Dezember 1990</time> gilt das bis zum Wirksamwerden des Beitritts in der Deutschen Demokratischen Republik geltende Krankenhausfinanzierungsrecht weiter.(2) Die <a>§§ 9 und 17 Abs. 5 Satz 1</a> treten in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet am <time datetime="1994-01-01">1. Januar 1994</time> in Kraft. Bis zum <time datetime="1993-12-31">31. Dezember 1993</time> gelten in dem genannten Gebiet die <a>§§ 22 bis 26</a>.<a>§ 22</a>Einzelförderung(1) Die Länder bewilligen auf Antrag des Krankenhausträgers Fördermittel<dl><dt>1.</dt><dd>für die Errichtung (Neubau, Sanierung, Erweiterungsbau, Umbau) von Krankenhäusern einschließlich der Erstausstattung mit den für den Krankenhausbetrieb notwendigen Anlagegütern,</dd><dt>2.</dt><dd>für Anlaufkosten, für Umstellungskosten bei innerbetrieblichen Änderungen sowie für Erwerb, Erschließung, Miete und Pacht von Grundstücken, soweit ohne die Förderung die Aufnahme oder Förderung des Krankenhausbetriebs gefährdet wäre,</dd><dt>3.</dt><dd>für Lasten aus Darlehen, die vor der Aufnahme des Krankenhauses in den Krankenhausplan für förderungsfähige Investitionen aufgenommen worden sind,</dd><dt>4.</dt><dd>als Ausgleich für die Abnutzung von Anlagegütern, soweit sie mit Eigenmitteln des Krankenhausträgers beschafft worden sind und bei Beginn der Förderung nach diesem Gesetz vorhanden waren,</dd><dt>5.</dt><dd>zur Erleichterung der Schließung von Krankenhäusern,</dd><dt>6.</dt><dd>zur Umstellung von Krankenhäusern oder Krankenhausabteilungen auf andere Aufgaben, insbesondere zu ihrer Umstellung in Pflegeeinrichtungen oder selbständige, organisatorisch und wirtschaftlich vom Krankenhaus getrennte Pflegeabteilungen.</dd></dl>Die Förderung kann mit Zustimmung des Krankenhausträgers ganz oder teilweise durch Festbetrag erfolgen; dieser kann auch auf Grund pauschaler Kostenwerte festgelegt werden.(2) Die Fördermittel sind so zu bemessen, daß sie die förderungsfähigen und unter Beachtung betriebswirtschaftlicher Grundsätze notwendigen Investitionskosten einschließlich des investiven Nachholbedarfs decken.<a>§ 23</a>Pauschale Förderung(1) Durch feste jährliche Beträge (Jahrespauschalen) werden auf Antrag des Krankenhausträgers von den Ländern gefördert<dl><dt>1.</dt><dd>die Instandhaltung und Instandsetzung der Anlagegüter des Krankenhauses,</dd><dt>2.</dt><dd>die Wiederbeschaffung, Ergänzung, Nutzung und Mitbenutzung von Anlagegütern mit einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von mehr als drei Jahren,</dd><dt>3.</dt><dd>kleine Baumaßnahmen nach <a>§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1</a>, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Vorhaben 100.000 DM ohne Umsatzsteuer nicht übersteigen.</dd></dl>Der Krankenhausträger kann mit der Jahrespauschale im Rahmen der Zweckbindung der Fördermittel nach Satz 1 frei wirtschaften. Soweit er damit die Anschaffung, Nutzung oder Mitbenutzung medizinisch-technischer Großgeräte finanzieren will, bedarf es hierzu der vorherigen Zustimmung der zuständigen Landesbehörden; <a>§ 10</a> bleibt unberührt.(2) Die Fördermittel nach Absatz 1 betragen jährlich für jedes nach <a>§ 8 Abs. 1</a> als förderungsfähig und bedarfsnotwendig anerkannte Krankenhausbett (Planbett) bei Krankenhäusern</dd></dl></dd></dl><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/><table/><dl><dt/><dd><dl><dt/><dd>Abweichend von Satz 1 kann ein anderer Betrag festgesetzt werden, soweit dies wegen des Bau- oder Ausstattungszustandes oder zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Krankenhauses unter Berücksichtigung seiner im Krankenhausplan bestimmten Aufgaben notwendig oder ausreichend ist; <a>§ 22 Abs. 2</a> gilt entsprechend. Die Pauschalbeträge sind in regelmäßigen Abständen an die Entwicklung anzupassen.(3) Freigemeinnützige und private Krankenhäuser sind von der zuständigen Landesbehörde auf Antrag ihrer Träger für Zwecke dieser Vorschrift entsprechend ihrer Aufgabenstellung einer Krankenhausgruppe nach Absatz 2 Satz 1 zuzuordnen.<a>§ 24</a>Vorläufige Krankenhausförderliste(1) Soweit und solange nach Inkrafttreten dieses Gesetzes in einem Land ein Krankenhausplan oder ein Investitionsprogramm nach <a>§ 6</a> noch nicht aufgestellt ist, tritt an deren Stelle für die Anwendung des <a>§ 8</a> die Feststellung der zuständigen Landesbehörde, daß die Voraussetzungen für eine Förderung nach den <a>§§ 22 und 23</a> vorliegen (vorläufige Krankenhausförderliste).(2) In die vorläufige Krankenhausförderliste sind auf Antrag ihrer Träger alle öffentlichen, freigemeinnützigen, privaten und sonstigen Krankenhäuser aufzunehmen, die am <time datetime="1990-06-30">30. Juni 1990</time> in Betrieb waren, soweit sie für eine ausreichende stationäre Versorgung der Bevölkerung erforderlich sind.(3) Mit den Landesverbänden der Krankenkassen, den Verbänden der Ersatzkassen, dem Landesausschuß des Verbandes der privaten Krankenversicherung sowie mit der Landeskrankenhausgesellschaft oder den Vereinigungen der Krankenhausträger im Lande sind gemeinsam bei der Aufstellung der Krankenhausförderliste einvernehmliche Regelungen anzustreben. Das betroffene Krankenhaus ist anzuhören.<a>§ 25</a>Nicht geförderte KrankenhäuserKrankenhäuser, deren Investitionskosten nicht öffentlich gefördert werden, erhalten von den Sozialleistungsträgern und anderen öffentlich-rechtlichen Kostenträgern keine höheren Pflegesätze als vergleichbare geförderte Krankenhäuser in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet.<a>§ 26</a>Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen(1) Die <a>§§ 22 und 23</a> gelten entsprechend für Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet, die am <time datetime="1990-06-30">30. Juni 1990</time> in Betrieb waren, soweit sie für eine leistungsfähige und wirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung mit stationären oder teilstationären medizinischen Leistungen zur Vorsorge oder Rehabilitation einschließlich der Anschlußheilbehandlung notwendig sind.(2) Die in <a>§ 23</a> genannten Jahrespauschalen sind unter Beachtung des <a>§ 22 Abs. 2</a> ohne Anknüpfung an Bettenzahlen nach dem Versorgungsauftrag sowie dem Bau- und Ausstattungszustand der einzelnen Einrichtung zu bemessen.(3) Die nach Absatz 1 förderungsfähigen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen werden auf Antrag ihrer Träger im Einvernehmen mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Verbänden der Ersatzkassen sowie im Benehmen mit dem Verband Deutscher Rentenversicherungsträger in eine Förderliste aufgenommen; <a>§ 8 Abs. 1 Satz 2 und 3</a> gilt entsprechend."</dd><dt>b)</dt><dd>Vor <a>§ 27</a> wird die Abschnittsüberschrift"5. AbschnittSonstige Vorschriften"eingefügt.</dd></dl></dd><dt>3.</dt><dd>Bundespflegesatzverordnung vom <time datetime="1985-08-21">21. August 1985</time> (BGBl. I S. <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl185s1666.pdf" title="BGBl. I 1985 S. 1666" type="application/pdf" rel="external noopener">1666</a>), zuletzt geändert durch die Verordnung vom <time datetime="1989-11-21">21. November 1989</time> (BGBl. I S. <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl189s2043.pdf" title="BGBl. I 1989 S. 2043" type="application/pdf" rel="external noopener">2043</a>),<dl><dt>a)</dt><dd>Nach <a>§ 19</a> wird folgender <a>§ 19a</a> angefügt:"<a>§ 19a</a>Überleitungsregelungen aus Anlaß der Herstellung der Einheit Deutschlands(1) Die als Vertragsparteien betroffenen Krankenkassen vereinbaren im ersten Halbjahr 1991 mit den Trägern der einzelnen Krankenhäuser in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet Krankenhausbudgets und Pflegesätze nach <a>§ 16</a> für die Zeit vom <time datetime="1991-01-01">1. Januar 1991</time> bis längstens zum <time datetime="1991-12-31">31. Dezember 1991</time>. An Stelle des Kosten- und Leistungsnachweises nach dem Muster der Anlagen 1 und 2 dieser Verordnung können die Vertragsparteien für die im Jahr 1991 stattfindenden Pflegesatzverhandlungen einen vereinfachten Kosten- und Leistungsnachweis verwenden, der von dem zuständigen Bundesminister durch Rechtsverordnung erlassen wird.(2) Kommt eine Pflegesatzvereinbarung bis zum <time datetime="1991-05-31">31. Mai 1991</time> nicht zustande, entscheidet die in <a>§ 18a</a> des Krankenhausfinanzierungsgesetzes genannte Schiedsstelle auf Antrag einer Vertragspartei unverzüglich über die Gegenstände, über die keine Einigung erzielt werden konnte. Soweit am <time datetime="1991-05-30">30. Mai 1991</time> in einem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Land eine Schiedsstelle noch nicht errichtet ist, entscheidet die zuständige Landesbehörde.(3) Solange für 1991 Pflegesätze noch nicht rechtswirksam vereinbart oder festgesetzt sind, erhalten die Krankenhäuser von den Krankenkassen monatliche Abschlagszahlungen in Höhe des ihnen im Dezember 1990 von der Krankenversicherung der Deutschen Demokratischen Republik gezahlten Budgetanteils. Bei Meinungsverschiedenheiten über die Höhe des Budgetanteils sowie seine Verteilung auf die zahlungspflichtigen Krankenkassen gilt Absatz 2 entsprechend."</dd><dt>b)</dt><dd><a>§ 13 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5</a> ist mit der Maßgabe anzuwenden,daß er in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet am <time datetime="1994-01-01">1. Januar 1994</time> in Kraft tritt.</dd></dl></dd><dt>4.</dt><dd>Das Zweite Buch der Reichsversicherungsordnung in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 820-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch <a>Artikel 9</a> des Gesetzes vom <time datetime="1990-06-26">26. Juni 1990</time> (BGBl. I S. <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl190s1211.pdf" title="BGBl. I 1990 S. 1211" type="application/pdf" rel="external noopener">1211</a>), tritt am <time datetime="1991-01-01">1. Januar 1991</time> in Kraft.</dd><dt>5.</dt><dd>Das Gesetz zur Weiterentwicklung des Rechts der gesetzlichen Krankenversicherung vom <time datetime="1972-08-10">10. August 1972</time> (BGBl. I S. <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl172s1433.pdf" title="BGBl. I 1972 S. 1433" type="application/pdf" rel="external noopener">1433</a>), geändert durch <a>Artikel 6</a> des Gesetzes vom <time datetime="1988-12-20">20. Dezember 1988</time> (BGBl. I S. <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl188s2477.pdf" title="BGBl. I 1988 S. 2477" type="application/pdf" rel="external noopener">2477</a>, <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl188s2555.pdf" title="BGBl. I 1988 S. 2555" type="application/pdf" rel="external noopener">2555</a>), tritt am <time datetime="1991-01-01">1. Januar 1991</time> in Kraft.</dd></dl><br/><br/></p>
  </main>
</jur>
