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  <header short="EinigVtrG" amtabk="EinigVtrG" norm="einigvtrg" title="Gesetz zu dem Vertrag vom 31. August 1990 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands - Einigungsvertragsgesetz - und der Vereinbarung vom 18. September 1990">
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    <prev id="67668d84" bez="Art 1" target="art_1" title="Zustimmung zum Vertrag"/>
    <index id="fe19a2e6" bez="Art 2" target="art_2" title="Verordnungsermächtigung (Verträge der Bundesrepublik Deutschland im Bereich der sozialen Sicherheit)"/>
    <next id="1f6ba59f" bez="Art 3" target="art_3" title="Verordnungsermächtigung (Verträge der Deutschen Demokratischen Republik im Bereich der sozialen Sicherheit)"/>
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  <main title="Verordnungsermächtigung (Verträge der Bundesrepublik Deutschland im Bereich der sozialen Sicherheit)">
    <p nr="1">Die Bundesregierung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung die erforderlichen Anpassungen der von <a>Artikel 11</a> des Einigungsvertrages erfaßten Verträge und Vereinbarungen der Bundesrepublik Deutschland im Bereich der sozialen Sicherheit (gesetzliche Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung, Arbeitsförderung sowie Familienleistungen) in Kraft zu setzen sowie die hierfür erforderlichen Ausführungsvorschriften zu erlassen. Dabei können insbesondere Regelungen getroffen werden über <dl><dt>1.</dt><dd>die Zuständigkeit der Versicherungsträger oder anderer Stellen,</dd><dt>2.</dt><dd>das Verwaltungsverfahren,</dd><dt>3.</dt><dd>die Erstattung von Krankheitskosten, wenn die Leistungen auf eigene Rechnung in Anspruch genommen werden,</dd><dt>4.</dt><dd>die gegenseitige Umrechnung von Versicherungszeiten nach den Rechtsvorschriften der Vertragsstaaten,</dd><dt>5.</dt><dd>den Ausgleich außergewöhnlicher finanzieller Belastungen eines Trägers der gesetzlichen Krankenversicherung aus der Durchführung eines Abkommens unter den Trägern sowie</dd><dt>6.</dt><dd>die Umlage der Aufwendungen für die Erbringung von Leistungen der gesetzlichen Kranken- oder Unfallversicherung auf die Träger der Kranken- oder Unfallversicherung.</dd></dl></p>
    <p nr="2">Die Rechtsverordnung bedarf der Zustimmung des Bundesrates, soweit darin Regelungen getroffen werden, die bei einem Gesetz die Zustimmungsbedürftigkeit begründen würden.</p>
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