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  <header short="EinwirkungsBergV" amtabk="EinwirkungsBergV" norm="einwirkungsbergv" title="Einwirkungsbereichs-Bergverordnung">
    <long>Bergverordnung über Einwirkungsbereiche</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 3</a> V v. <time datetime="2017-10-18">18.10.2017</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl117s3584.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2017 S. 3584" type="application/pdf" rel="external noopener">3584</a></change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="106d392e" bez="§ 1" target="1" title="Anwendungsbereich"/>
    <index id="f398717d" bez="§ 2" target="2" title="Räumliche Begrenzung"/>
    <next id="8b955966" bez="§ 3" target="3" title="Andere Art der Festlegung des Einwirkungsbereichs"/>
  </nav>
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  <main title="Räumliche Begrenzung">
    <p nr="1">Der Unternehmer hat, soweit in den <a>§§ 3 und 5</a> nichts anderes bestimmt ist, die Grenze des Einwirkungsbereichs für die Anwendung der Bergschadensvermutung nach <a>§ 120</a> des Bundesberggesetzes mit Hilfe der in der Anlage aufgeführten Einwirkungswinkel festzulegen.</p>
    <p nr="2">Einwirkungswinkel ist: <dl><dt>1.</dt><dd>der Winkel, dessen Scheitelpunkt an den jeweils tiefsten Punkten des Randes eines in <a>§ 1</a> genannten Betriebes liegt, dessen fester Schenkel von einer Waagerechten durch den Scheitelpunkt gebildet wird, dessen freier Schenkel auf dem kürzesten Wege zur Oberfläche ansteigt und diese bei einer Bodensenkung von 10 Zentimetern durchdringen wird,</dd><dt>2.</dt><dd>der Winkel, der bezogen auf eine Bodenhebung von 10 Zentimetern, die von einem in <a>§ 1</a> genannten Betrieb verursacht wurde, vom Unternehmer nach dem Stand der Technik bestimmt wird.</dd></dl></p>
    <p nr="3">Die Grenze des Einwirkungsbereichs ergibt sich als Verbindungslinie der Punkte, in denen die freien Schenkel der Einwirkungswinkel die Oberfläche durchdringen.</p>
    <p nr="4">Zur Festlegung des Einwirkungsbereichs, in dessen Grenzen gelegene Belange und Rechtsgüter im Betriebsplanverfahren oder bei der Durchführung der Bergaufsicht zu berücksichtigen sind, ist abweichend von den Absätzen 1 bis 3 die Grenze des Bereichs, bis zu dem die Einwirkungen zu berücksichtigen sind, mit Hilfe des Nullrandes der Bodensenkung oder der Bodenhebung festzulegen. Für die Festlegung des Einwirkungsbereichs mit Hilfe des Nullrandes können dem Stand der Technik entsprechende Grenzwinkel herangezogen werden.</p>
  </main>
</jur>
