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  <header short="ERegG" amtabk="ERegG" norm="eregg" title="Eisenbahnregulierungsgesetz">
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      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 1</a> G v. <time datetime="2025-11-25">25.11.2025</time> I Nr. 285</change>
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    <prev id="18edbc30" bez="§ 71" target="71" title="Berichtspflichten"/>
    <index id="83e7f106" bez="§ 72" target="72" title="Besondere Unterrichtungspflichten der Eisenbahninfrastrukturunternehmen"/>
    <next id="ebc52947" bez="§ 73" target="73" title="Vorabprüfung durch die Regulierungsbehörde"/>
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    <section bez="Kapitel 4" title="Regulierungsbehörde"/>
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  <main title="Besondere Unterrichtungspflichten der Eisenbahninfrastrukturunternehmen">
    <p>Alle Eisenbahninfrastrukturunternehmen haben die Regulierungsbehörde unter Angabe der maßgeblichen Gründe unverzüglich zu unterrichten über <dl><dt>1.</dt><dd>die beabsichtigte Entscheidung über die Zuweisung von Zugtrassen für den Netzfahrplan einschließlich des Mindestzugangspakets, sofern Anträge ganz oder teilweise abgelehnt werden sollen,</dd><dt>2.</dt><dd>die beabsichtigte Entscheidung über die Zuweisung von Zugtrassen einschließlich des Mindestzugangspakets außerhalb der Erstellung des Netzfahrplans, sofern Anträge ganz oder teilweise abgelehnt werden sollen,</dd><dt>3.</dt><dd>die beabsichtigte Entscheidung über den Zugang zu Serviceeinrichtungen einschließlich der damit verbundenen Leistungen, sofern Anträge ganz oder teilweise abgelehnt werden sollen,</dd><dt>4.</dt><dd>die beabsichtigte Entscheidung über die Ablehnung eines Rahmenvertrages,</dd><dt>5.</dt><dd>die beabsichtigte Neufassung oder Änderung von Schienennetz-Nutzungsbedingungen und von Nutzungsbedingungen für Serviceeinrichtungen einschließlich der jeweils vorgesehenen Entgeltgrundsätze und Entgelthöhen,</dd><dt>6.</dt><dd>die beabsichtigte Festlegung von Zugtrassen im Sinne des Artikels 14 Absatz 3 der Verordnung (EU) Nr. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32010R0913" title="Verordnung (EU) Nr. 913/2010" rel="noopener external">913/2010</a> und</dd><dt>7.</dt><dd>die beabsichtigte Entscheidung über die Verteilung der eingeschränkten Schienenwegkapazität im Sinne des <a>§ 44 Absatz 1</a>.</dd></dl>Als teilweise Ablehnung im Sinne des Satzes 1 Nummer 1 bis 3 gelten nicht solche Veränderungen von Inhalten der Anmeldung, die im Rahmen eines Verfahrens nach <a>§ 52</a> oder nach <a>Artikel 10</a> der Durchführungsverordnung (EU) <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32017R2177" title="Verordnung (EU) 2017/2177" rel="noopener external">2017/2177</a> einvernehmlich erfolgen. Die Regulierungsbehörde kann Festlegungen zur Ausgestaltung der Unterrichtungen aus Satz 1 treffen. Die Unterrichtungspflicht nach Satz 1 Nummer 5 entfällt bei zu genehmigenden Entgelten und Entgeltgrundsätzen. Die Regelungen in Satz 1 Nummer 1 und 2 gelten entsprechend für die Zuweisung von Zugtrassen im Sinne des Artikels 14 Absatz 3 der Verordnung (EU) Nr. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32010R0913" title="Verordnung (EU) Nr. 913/2010" rel="noopener external">913/2010</a>.</p>
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