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  <header short="EStDV 1955" amtabk="EStDV 1955" norm="estdv_1955" title="Einkommensteuer-Durchführungsverordnung">
    <changes>
      <change type="Neuf">Neugefasst durch Bek. v. <time datetime="2000-05-10">10.5.2000</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl100s0717.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2000 S. 717" type="application/pdf" rel="external noopener">717</a>;</change>
      <change type="Stand">zuletzt geändert durch <a>Art. 2</a> V v. <time datetime="2025-12-19">19.12.2025</time> I Nr. 372</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="794868bc" bez="§ 55" target="55" title="Ermittlung des Ertrags aus Leibrenten in besonderen Fällen"/>
    <index id="6e8b2524" bez="§ 56" target="56" title="Steuererklärungspflicht"/>
    <next id="113d9fb9" bez="§ 60" target="60" title="Unterlagen zur Steuererklärung"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="-" title="Zu § 25 des Gesetzes"/>
  </scope>
  <main title="Steuererklärungspflicht">
    <p><SUP class="Rec">1</SUP>Unbeschränkt Steuerpflichtige haben eine jährliche Einkommensteuererklärung für das abgelaufene Kalenderjahr (Veranlagungszeitraum) in den folgenden Fällen abzugeben: <dl><dt>1.</dt><dd>Ehegatten, bei denen im Veranlagungszeitraum die Voraussetzungen des <a>§ 26 Abs. 1</a> des Gesetzes vorgelegen haben und von denen keiner die Einzelveranlagung nach <a>§ 26a</a> des Gesetzes wählt,<dl><dt>a)</dt><dd>wenn keiner der Ehegatten Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, von denen ein Steuerabzug vorgenommen worden ist, bezogen und der Gesamtbetrag der Einkünfte mehr als das Zweifache des Grundfreibetrages nach <a>§ 32a Absatz 1 Satz 2 Nummer 1</a> des Gesetzes in der jeweils geltenden Fassung betragen hat,</dd><dt>b)</dt><dd>wenn mindestens einer der Ehegatten Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, von denen ein Steuerabzug vorgenommen worden ist, bezogen hat und eine Veranlagung nach <a>§ 46 Abs. 2 Nr. 1 bis 7</a> des Gesetzes in Betracht kommt;</dd></dl></dd><dt>2.</dt><dd>Personen, bei denen im Veranlagungszeitraum die Voraussetzungen des <a>§ 26 Abs. 1</a> des Gesetzes nicht vorgelegen haben,<dl><dt>a)</dt><dd>wenn der Gesamtbetrag der Einkünfte den Grundfreibetrag nach <a>§ 32a Absatz 1 Satz 2 Nummer 1</a> des Gesetzes in der jeweils geltenden Fassung überstiegen hat und darin keine Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, von denen ein Steuerabzug vorgenommen worden ist, enthalten sind,</dd><dt>b)</dt><dd>wenn in dem Gesamtbetrag der Einkünfte Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, von denen ein Steuerabzug vorgenommen worden ist, enthalten sind und eine Veranlagung nach <a>§ 46 Abs. 2 Nr. 1 bis 6 und 7 Buchstabe b</a> des Gesetzes in Betracht kommt.</dd></dl></dd></dl><SUP class="Rec">2</SUP>Eine Steuererklärung ist außerdem abzugeben, wenn zum Schluss des vorangegangenen Veranlagungszeitraums ein verbleibender Verlustabzug oder ein nachversteuerungspflichtiger Betrag im Sinne von <a>§ 34a Absatz 3 Satz 3</a> des Gesetzes festgestellt worden ist.</p>
  </main>
  <footnotes>
    <footnote>
      <p>(+++ <a>§ 56</a>: Zur Anwendung vgl. <a>§ 84 Abs. 11</a> +++)</p>
    </footnote>
  </footnotes>
</jur>
