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<jur id="81b13ef9" lastmod="2026-09-19T00:56:24+00:00" source-url="https://www.gesetze-im-internet.de/estg/xml.zip" source-checked-at="2026-09-22T18:43:12+00:00" source-sha256="7853980dfa896620a775fc9f19375de9a6bc73ea3a8f47e3ec8c6ba0dce85c37" source-last-modified="Tue, 04 Aug 2026 19:55:10 GMT">
  <header short="EStG" amtabk="EStG" norm="estg" title="Einkommensteuergesetz">
    <changes>
      <change type="Neuf">Neugefasst durch Bek. v. <time datetime="2009-10-08">8.10.2009</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl109s3366.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2009 S. 3366" type="application/pdf" rel="external noopener">3366</a>, <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl109s3862.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2009 S. 3862" type="application/pdf" rel="external noopener">3862</a>;</change>
      <change type="Stand">zuletzt geändert durch <a>Art. 7</a> G v. <time datetime="2026-06-29">29.6.2026</time> I Nr. 197</change>
    </changes>
  </header>
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    <prev id="73732640" bez="§ 57" target="57" title="Besondere Anwendungsregeln aus Anlass der Herstellung der Einheit Deutschlands"/>
    <index id="81b13ef9" bez="§ 58" target="58" title="Weitere Anwendung von Rechtsvorschriften, die vor Herstellung der Einheit Deutschlands in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet gegolten haben"/>
    <next id="6dce476a" bez="§ 62" target="62" title="Anspruchsberechtigte"/>
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  <scope>
    <section bez="IX." title="Sonstige Vorschriften, Bußgeld-, Ermächtigungs- und Schlussvorschriften"/>
  </scope>
  <main title="Weitere Anwendung von Rechtsvorschriften, die vor Herstellung der Einheit Deutschlands in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet gegolten haben">
    <p nr="1">Die Vorschriften über Sonderabschreibungen nach <a>§ 3 Absatz 1</a> des Steueränderungsgesetzes vom <time datetime="1990-03-06">6. März 1990</time> (GBl. I Nr. 17 S. 136) in Verbindung mit <a>§ 7</a> der Durchführungsbestimmung zum Gesetz zur Änderung der Rechtsvorschriften über die Einkommen-, Körperschaft- und Vermögensteuer – Steueränderungsgesetz – vom <time datetime="1990-03-16">16. März 1990</time> (GBl. I Nr. 21 S. 195) sind auf Wirtschaftsgüter weiter anzuwenden, die nach dem <time datetime="1989-12-31">31. Dezember 1989</time> und vor dem <time datetime="1991-01-01">1. Januar 1991</time> in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet angeschafft oder hergestellt worden sind.</p>
    <p nr="2"><sup>1</sup>Rücklagen nach <a>§ 3 Absatz 2</a> des Steueränderungsgesetzes vom <time datetime="1990-03-06">6. März 1990</time> (GBl. I Nr. 17 S. 136) in Verbindung mit <a>§ 8</a> der Durchführungsbestimmung zum Gesetz zur Änderung der Rechtsvorschriften über die Einkommen-, Körperschaft- und Vermögensteuer – Steueränderungsgesetz – vom <time datetime="1990-03-16">16. März 1990</time> (GBl. I Nr. 21 S. 195) dürfen, soweit sie zum <time datetime="1990-12-31">31. Dezember 1990</time> zulässigerweise gebildet worden sind, auch nach diesem Zeitpunkt fortgeführt werden. <sup>2</sup>Sie sind spätestens im Veranlagungszeitraum 1995 gewinn- oder sonst einkünfteerhöhend aufzulösen. <sup>3</sup>Sind vor dieser Auflösung begünstigte Wirtschaftsgüter angeschafft oder hergestellt worden, sind die in Rücklage eingestellten Beträge von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzuziehen; die Rücklage ist in Höhe des abgezogenen Betrags im Veranlagungszeitraum der Anschaffung oder Herstellung gewinn- oder sonst einkünfteerhöhend aufzulösen.</p>
    <p nr="3">Die Vorschrift über den Steuerabzugsbetrag nach <a>§ 9 Absatz 1</a> der Durchführungsbestimmung zum Gesetz zur Änderung der Rechtsvorschriften über die Einkommen-, Körperschaft- und Vermögensteuer – Steueränderungsgesetz – vom <time datetime="1990-03-16">16. März 1990</time> (GBl. I Nr. 21 S. 195) ist für Steuerpflichtige weiter anzuwenden, die vor dem <time datetime="1991-01-01">1. Januar 1991</time> in dem in <a>Artikel 3</a> des Einigungsvertrages genannten Gebiet eine Betriebsstätte begründet haben, wenn sie von dem Tag der Begründung der Betriebsstätte an zwei Jahre lang die Tätigkeit ausüben, die Gegenstand der Betriebsstätte ist.</p>
  </main>
</jur>
