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  <header short="EU/EWRHwV 2016" amtabk="EU/EWRHwV" norm="eu_ewrhwv_2016" title="EU/EWR-Handwerk-Verordnung">
    <long>Verordnung über die für Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz geltenden Voraussetzungen für die Ausübung eines zulassungspflichtigen Handwerks</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 1</a> V v. <time datetime="2026-06-09">9.6.2026</time> I Nr. 172</change>
      <change type="Sonst">Ersetzt V 7110-1-7 v. <time datetime="2007-12-20">20.12.2007</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl107s3075.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2007 S. 3075" type="application/pdf" rel="external noopener">3075</a> (EU/EWRHwV)</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="6f04b2d4" bez="§ 3" target="3" title="Anerkennung von Ausbildungs- und Befähigungsnachweisen"/>
    <index id="17099acf" bez="§ 4" target="4" title="Gemeinsame Ausbildungsrahmen und Ausbildungsprüfungen"/>
    <next id="7c1987cf" bez="§ 5" target="5" title="Ausgleichsmaßnahmen"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Abschnitt 1" title="Eintragung in die Handwerksrolle"/>
  </scope>
  <main title="Gemeinsame Ausbildungsrahmen und Ausbildungsprüfungen">
    <p nr="1">Die Ausnahmebewilligung wird auch erteilt, wenn die Antragstellerin oder der Antragsteller in einem anderen Herkunftsstaat für das betreffende Gewerbe erfolgreich einen gemeinsamen Ausbildungsrahmen durchlaufen hat. Ein gemeinsamer Ausbildungsrahmen ist ein Ausbildungsrahmen, der auf Grundlage der <a>Artikel 49a und 57c</a> der Richtlinie <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32005L0036" title="Richtlinie 2005/36/EG" rel="noopener external">2005/36/EG</a> des Europäischen Parlaments und des Rates vom <time datetime="2005-09-07">7. September 2005</time> über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. L 255 vom <time datetime="2005-09-30">30.9.2005</time>, S. 22), die zuletzt durch die Richtlinie <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32013L0055" title="Richtlinie 2013/55/EU" rel="noopener external">2013/55/EU</a> (ABl. L 354 vom <time datetime="2013-12-28">28.12.2013</time>, S. 132) geändert worden ist, von der Europäischen Kommission als delegierter Rechtsakt erlassen und in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt wurde. Ein gemeinsamer Ausbildungsrahmen deckt ein gemeinsames Spektrum von Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen ab, die für die Ausübung des betreffenden Berufes mindestens erforderlich sind.</p>
    <p nr="2">Die Ausnahmebewilligung wird auch erteilt, wenn die Antragstellerin oder der Antragsteller in einem anderen Herkunftsstaat für das betreffende Gewerbe eine gemeinsame Ausbildungsprüfung bestanden hat. Eine gemeinsame Ausbildungsprüfung ist eine Ausbildungsprüfung, die auf Grundlage der <a>Artikel 49b und 57c</a> der Richtlinie <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32005L0036" title="Richtlinie 2005/36/EG" rel="noopener external">2005/36/EG</a> von der Europäischen Kommission als delegierter Rechtsakt erlassen und in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt wurde. Die gemeinsame Ausbildungsprüfung ist eine standardisierte Eignungsprüfung, die den Inhabern und Inhaberinnen einer bestimmten Berufsqualifikation vorbehalten ist.</p>
  </main>
  <footnotes>
    <footnote>
      <p>(+++ <a>§§ 4 bis 7</a>: Zur Anwendung vgl. <a>§ 13a Abs. 6 Satz 2</a> NDAV +++)</p>
    </footnote>
  </footnotes>
</jur>
