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  <header short="eWpG" amtabk="eWpG" norm="ewpg" title="Gesetz über elektronische Wertpapiere">
    <changes>
      <change type="Stand">zuletzt geändert durch <a>Art. 26</a> G v. <time datetime="2026-02-04">4.2.2026</time> I Nr. 33</change>
    </changes>
  </header>
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    <prev id="817e7961" bez="§ 24" target="24" title="Verfügungstransparenz"/>
    <index id="61a38341" bez="§ 25" target="25" title="Übereignung"/>
    <next id="71642957" bez="§ 26" target="26" title="Gutgläubiger Erwerb"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Abschnitt 4" title="Verfügungen über elektronische Wertpapiere in Einzeleintragung"/>
  </scope>
  <main title="Übereignung">
    <p nr="1">Zur Übertragung des Eigentums an einem elektronischen Wertpapier ist es erforderlich, dass das elektronische Wertpapier auf Weisung des Berechtigten auf den Erwerber umgetragen wird und beide sich darüber einig sind, dass das Eigentum übergehen soll. Bis zur Umtragung auf den Erwerber verliert der Berechtigte sein Eigentum nicht.</p>
    <p nr="2">Das Recht aus dem Wertpapier wird mit der Übereignung des elektronischen Wertpapiers nach Absatz 1 übertragen. <a>§ 67 Absatz 2 Satz 1</a> des Aktiengesetzes bleibt unberührt.</p>
    <p nr="3">Wenn bei elektronischen Aktien die Satzung der Aktiengesellschaft die Eigentumsübertragung an die Zustimmung der Gesellschaft bindet, darf die registerführende Stelle die Umtragung erst nach Zustimmung der Gesellschaft vornehmen. Eine Übertragung von elektronischen Namensaktien durch Indossament ist nicht möglich.</p>
  </main>
</jur>
