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  <header short="EZulV 1976" amtabk="EZulV" norm="ezulv_1976" title="Erschwerniszulagenverordnung">
    <long>Verordnung über die Gewährung von Erschwerniszulagen</long>
    <changes>
      <change type="Neuf">Neugefasst durch Bek. v. <time datetime="1998-12-03">3.12.1998</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl198s3497.pdf" title="Bundesgesetzblatt 1998 S. 3497" type="application/pdf" rel="external noopener">3497</a>;</change>
      <change type="Stand">zuletzt geändert durch <a>Art. 23</a> G v. <time datetime="2023-12-22">22.12.2023</time> I Nr. 414</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="0f65566c" bez="§ 23" target="23" title="Zulage für die Beseitigung von Munition aus den Weltkriegen"/>
    <index id="0d7b2671" bez="§ 23a" target="23a" title="Zulage für Tätigkeiten im Seuchenbetrieb des Friedrich-Loeffler-Instituts"/>
    <next id="5591e392" bez="§ 23d" target="23d" title="Zulage für Tätigkeiten im Maschinenraum seegehender Schiffe"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Abschnitt 4" title="Zulagen in festen Monatsbeträgen"/>
  </scope>
  <main title="Zulage für Tätigkeiten im Seuchenbetrieb des Friedrich-Loeffler-Instituts">
    <p nr="1">Beamte des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, die ständig im Seuchenbetrieb tätig sind, erhalten eine Zulage von monatlich 71,58 Euro.</p>
    <p nr="2">Beamte erhalten eine Zulage, wenn sie mit Erregern der Risikogruppe 3 oder 4 nach <a>§ 3</a> der Biostoffverordnung vom <time datetime="2013-07-15">15. Juli 2013</time> (BGBl. I S. <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl113s2514.pdf" title="BGBl. I 2013 S. 2514" type="application/pdf" rel="external noopener">2514</a>) ohne zusätzliche Barriere unmittelbar an Tieren tätig sind und besondere Schutzmaßnahmen ergreifen müssen. Die Zulage beträgt 5 Euro täglich. Bei einem Einsatz von mehr als vier Stunden täglich erhöht sich die Zulage für jede weitere volle Stunde um 1 Euro; sie beträgt jedoch höchstens 10 Euro. <a>§ 9 Absatz 1</a> gilt entsprechend. Als Einsatzzeit gilt der Zeitraum vom Beginn des Einschleusens bis zum Ende des Ausschleusens. <a>§ 19</a> ist nicht anzuwenden.</p>
    <p nr="3">Sofern die Voraussetzungen nach den Absätzen 1 und 2 gleichzeitig erfüllt sind, wird nur die höhere Zulage gewährt.</p>
  </main>
</jur>
