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  <header short="FamGKG" amtabk="FamGKG" norm="famgkg" title="Gesetz über Gerichtskosten in Familiensachen">
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 12</a> G v. <time datetime="2025-12-08">8.12.2025</time> I Nr. 318</change>
    </changes>
  </header>
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    <prev id="d8987993" bez="§ 13" target="13" title="Verfahren nach dem Internationalen Familienrechtsverfahrensgesetz"/>
    <index id="9b94fae0" bez="§ 14" target="14" title="Abhängigmachung in bestimmten Verfahren"/>
    <next id="12f3dcaf" bez="§ 15" target="15" title="Ausnahmen von der Abhängigmachung"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Abschnitt 3" title="Vorschuss und Vorauszahlung"/>
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  <main title="Abhängigmachung in bestimmten Verfahren">
    <p nr="1">In Ehesachen und selbständigen Familienstreitsachen soll die Antragsschrift erst nach Zahlung der Gebühr für das Verfahren im Allgemeinen zugestellt werden. Wird der Antrag erweitert, soll vor Zahlung der Gebühr für das Verfahren im Allgemeinen keine gerichtliche Handlung vorgenommen werden; dies gilt auch in der Rechtsmittelinstanz.</p>
    <p nr="2">Absatz 1 gilt nicht für den Widerantrag, ferner nicht für den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung, auf Anordnung eines Arrests oder auf Erlass eines Europäischen Beschlusses zur vorläufigen Kontenpfändung.</p>
    <p nr="3">Im Übrigen soll in Verfahren, in denen der Antragsteller die Kosten schuldet (<a>§ 21</a>), vor Zahlung der Gebühr für das Verfahren im Allgemeinen keine gerichtliche Handlung vorgenommen werden.</p>
  </main>
</jur>
