<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="https://norm.gekko.de/jur2norm_html.xsl"?>
<jur id="457b40f6" lastmod="2026-04-05T04:36:34+00:00">
  <header short="FFG 2025" amtabk="FFG" norm="ffg_2025" title="Filmförderungsgesetz">
    <long>Gesetz über Maßnahmen zur Förderung des deutschen Films</long>
    <changes>
      <change type="Sonst">Ersetzt V 707-27 v. <time datetime="2016-12-23">23.12.2016</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl116s3413.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2016 S. 3413" type="application/pdf" rel="external noopener">3413</a> (FFG 2017)</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="3d7668ed" bez="§ 118" target="118" title="Verfahren"/>
    <index id="457b40f6" bez="§ 119" target="119" title="Erlass von Restschulden"/>
    <next id="cd6c38db" bez="§ 120" target="120" title="Auszahlung, Aufhebung von Förderbescheiden"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Teil 3" title="Förderungen"/>
    <section bez="Kapitel 4" title="Kinoförderung"/>
  </scope>
  <main title="Erlass von Restschulden">
    <p nr="1">Statt einer Förderhilfe nach <a>§ 114 Absatz 1 Nummer 1 oder 2</a> kann die Filmförderungsanstalt einem Kinobetreiber gemäß <a>§ 115 Absatz 1</a> für Maßnahmen zur Modernisierung und Verbesserung sowie zur Neuerrichtung auf Antrag einmalig eine zum <time datetime="2025-01-01">1. Januar 2025</time> bei der Filmförderungsanstalt bestehende Restschuld aus einem laufenden Darlehen für eine frühere Förderung erlassen, wenn der Kinobetreiber <dl><dt>1.</dt><dd>bis zur Antragstellung das laufende Darlehen bisher regelmäßig getilgt hat,</dd><dt>2.</dt><dd>bei Antragstellung bereits 50 Prozent der laufenden Darlehensforderung bei der Filmförderungsanstalt getilgt hat,</dd><dt>3.</dt><dd>mit der Zahlung seiner Abgabe nach <a>§ 128</a> nicht im Rückstand ist und</dd><dt>4.</dt><dd>spätestens zwölf Monate nach Zustellung des Vorbescheids nach Absatz 2 die geförderte Maßnahme nach <a>§ 114 Absatz 1 Nummer 1 oder 2</a> durchführt.</dd></dl>Die Höhe des Forderungserlasses nach Satz 1 darf die anerkennungsfähigen Kosten der Maßnahme nach <a>§ 114 Absatz 1 Nummer 1 oder 2</a> nicht übersteigen.</p>
    <p nr="2">Die Filmförderungsanstalt entscheidet durch Vorbescheid über den Forderungserlass nach Absatz 1 dem Grunde nach und kann dabei festlegen, dass der Kinobetreiber bis zum Nachweis der Maßnahme nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 4 das laufende Darlehen mit reduzierter Rate tilgt. Der Vorbescheid nach Satz 1 wird unwirksam, wenn der Kinobetreiber die Durchführung der Maßnahme nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 4 nicht spätestens zwölf Monate nach Zustellung des Vorbescheids nachweist.</p>
  </main>
</jur>
