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  <header short="FMStFG" amtabk="StFG" norm="fmstfg" title="Stabilisierungsfondsgesetz">
    <long>Gesetz zur Errichtung eines Finanzmarkt- und eines Wirtschaftsstabilisierungsfonds</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 31</a> G v. <time datetime="2026-02-04">4.2.2026</time> I Nr. 33</change>
    </changes>
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    <prev id="36ff1644" bez="§ 14b" target="14b" title="Steuerrechtliche Sonderregelungen zu Zweckgesellschaften und Abwicklungsanstalten nach den §§ 6a und 8a"/>
    <index id="896f34cb" bez="§ 14c" target="14c" title="Steuerrechtliche Behandlung von Zahlungen in die Zweckgesellschaft oder die Abwicklungsanstalt und Auskehrungen der Zweckgesellschaft oder der Abwicklungsanstalt"/>
    <next id="20610b46" bez="§ 14d" target="14d" title="Steuerrechtliche Sonderregelungen im Zusammenhang mit landesrechtlichen Abwicklungsanstalten"/>
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  <scope>
    <section bez="Abschnitt 1" title="Finanzmarktstabilisierung"/>
    <section bez="Teil 4" title="Besteuerung"/>
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  <main title="Steuerrechtliche Behandlung von Zahlungen in die Zweckgesellschaft oder die Abwicklungsanstalt und Auskehrungen der Zweckgesellschaft oder der Abwicklungsanstalt">
    <p nr="1">Als negative Einnahmen im Sinne des <a>§ 20 Absatz 1 Nummer 1 oder 10 Buchstabe a</a> des Einkommensteuergesetzes gelten <dl><dt>1.</dt><dd>Zahlungen im Sinne des <a>§ 6b Absatz 1</a> an die Zweckgesellschaft und</dd><dt>2.</dt><dd>Zahlungen im Sinne des <a>§ 8a Absatz 4 Satz 1 Nummer 2</a> an die Abwicklungsanstalt, wenn der Anteilsinhaber oder das Mitglied des übertragenden Unternehmens im Sinne des <a>§ 8a Absatz 4 Satz 1 Nummer 2</a> an der Abwicklungsanstalt nicht beteiligt ist.</dd></dl>Die Zahlungen mindern auch die Bemessungsgrundlage im Sinne des <a>§ 43a Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 und 2</a> des Einkommensteuergesetzes für den Kapitalertrag aus der Beteiligung an dem übertragenden Unternehmen; die Zahlungen gelten auch bei der Anwendung des Investmentsteuergesetzes als negative Einnahmen. Ist der Ausgleichsverpflichtete im Sinne des <a>§ 8a Absatz 4 Satz 1 Nummer 1 und 2</a> an der Abwicklungsanstalt beteiligt, sind Zahlungen im Sinne des <a>§ 8a Absatz 4 Satz 1 Nummer 1 und 2</a> an die Abwicklungsanstalt als Einlagen zu behandeln.</p>
    <p nr="2"><a>§ 8b</a> des Körperschaftsteuergesetzes ist nicht anzuwenden auf die Einnahmen <dl><dt>1.</dt><dd>im Sinne des <a>§ 6b Absatz 1</a> der Zweckgesellschaft und</dd><dt>2.</dt><dd>im Sinne des <a>§ 8a Absatz 4 Satz 1 Nummer 2</a> der Abwicklungsanstalt.</dd></dl></p>
    <p nr="3">Die Zweckgesellschaft hat die Einnahmen im Sinne des <a>§ 6b Absatz 1</a> als Zugang und die Auskehrungen im Sinne des <a>§ 6b Absatz 2</a> als Abgang in einem besonderen Konto auszuweisen, das durch die Auskehrungen nicht negativ werden darf; <a>§ 27 Absatz 2</a> des Körperschaftsteuergesetzes gilt entsprechend. Auskehrungen im Sinne des <a>§ 6b Absatz 2</a> sind bei der Zweckgesellschaft nur Betriebsausgaben, soweit die Auskehrungen als aus dem nach Satz 1 zu führenden Konto geleistet gelten. Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend für die Abwicklungsanstalt, die Einnahmen im Sinne des <a>§ 8a Absatz 4 Satz 1 Nummer 1 und 2</a> von Ausgleichsverpflichteten erhält, die an der Abwicklungsanstalt nicht beteiligt sind, und Auskehrungen im Sinne des <a>§ 8a Absatz 4 Satz 1 Nummer 3</a> an diese Anteilseigner unmittelbar oder mittelbar leistet.</p>
    <p nr="4">Auskehrungen der Zweckgesellschaft im Sinne des <a>§ 6b Absatz 2</a> gelten als Einnahmen im Sinne des <a>§ 20 Absatz 1 Nummer 1</a> des Einkommensteuergesetzes.</p>
    <p nr="5">Leistungen der Abwicklungsanstalt im Sinne des <a>§ 8a Absatz 4 Nummer 3</a>, die Anteilseignern im Sinne des <a>§ 8a Absatz 4 Satz 1 Nummer 3</a> aus der Beteiligung an der Abwicklungsanstalt zustehen, gelten <dl><dt>1.</dt><dd>als Einnahmen im Sinne des <a>§ 20 Absatz 1 Nummer 1</a> des Einkommensteuergesetzes, wenn der Berechtigte keine juristische Person des öffentlichen Rechts ist,</dd><dt>2.</dt><dd>als inländische Einnahmen im Sinne des <a>§ 20 Absatz 1 Nummer 10 Buchstabe a</a> des Einkommensteuergesetzes, wenn der Berechtigte eine juristische Person des öffentlichen Rechts ist.</dd></dl>Für Leistungen der Abwicklungsanstalt im Sinne des <a>§ 8a Absatz 4 Satz 1 Nummer 3</a>, die Anteilseignern im Sinne des <a>§ 8a Absatz 4 Satz 1 Nummer 3</a> zustehen, ohne dass sie an der Abwicklungsanstalt beteiligt sind, ist Satz 1 entsprechend anzuwenden, wenn <dl><dt>1.</dt><dd>der Begünstigte Zahlungen im Sinne des <a>§ 8a Absatz 4 Satz 1 Nummer 1</a> an die Abwicklungsanstalt geleistet hat, soweit die Leistungen die Summe der Zahlungen (vermindert um Rückflüsse) an die Abwicklungsanstalt übersteigen. Dies ist vom Anteilseigner nachzuweisen; Absatz 3 ist vom Anteilseigner entsprechend anzuwenden,</dd><dt>2.</dt><dd>der Begünstigte Zahlungen im Sinne des <a>§ 8a Absatz 4 Satz 1 Nummer 2</a> an die Abwicklungsanstalt geleistet hat;</dd></dl>ist in diesen Fällen das übertragende Unternehmen im Sinne des <a>§ 8a Absatz 1 Satz 2</a> das zur Weiterleitung der Kapitalerträge verpflichtete Unternehmen, ist es für Zwecke von Abschnitt VI Teil 3 des Einkommensteuergesetzes Schuldner dieser Kapitalerträge. Werden Leistungen, die mit Leistungen im Sinne des <a>§ 8a Absatz 4 Satz 1 Nummer 3</a> wirtschaftlich vergleichbar sind, vor dem in <a>§ 8a Absatz 4 Satz 1 Nummer 3</a> genannten Zeitpunkt erbracht, sind die Sätze 1 und 2 im Sinne des <a>§ 8b</a> entsprechend anzuwenden. Hat der nicht an der Abwicklungsanstalt beteiligte Begünstigte Zahlungen im Sinne des <a>§ 8a Absatz 4 Satz 1 Nummer 1 und 2</a> geleistet, ist auf Leistungen der Abwicklungsanstalt im Sinne des <a>§ 8a Absatz 4 Satz 1 Nummer 3</a> bis zur Höhe dieser Zahlungen zunächst Satz 2 Nummer 2 anzuwenden. Dies ist vom Anteilseigner nachzuweisen; Absatz 3 ist vom Anteilseigner entsprechend anzuwenden.</p>
  </main>
</jur>
