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  <header short="GüKG 1998" amtabk="GüKG" norm="g_kg_1998" title="Güterkraftverkehrsgesetz">
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 39</a> G v. <time datetime="2024-07-15">15.7.2024</time> I Nr. 236</change>
      <change type="Hinweis">Änderung durch <a>Art. 1</a> G v. <time datetime="2026-02-23">23.2.2026</time> I Nr. 47 textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="95bee524" bez="§ 5" target="5" title="Gewerblicher Güterkraftverkehr durch Unternehmer ohne Sitz im Inland"/>
    <index id="e4df6700" bez="§ 6" target="6" title="Gewerblicher Güterkraftverkehr durch Unternehmer mit Sitz im Vereinigten Königreich"/>
    <next id="45fa55a7" bez="§ 7" target="7" title="Mitführungs- und Aushändigungspflichten im gewerblichen Güterkraftverkehr"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="2. Abschnitt" title="Gewerblicher Güterkraftverkehr"/>
  </scope>
  <main title="Gewerblicher Güterkraftverkehr durch Unternehmer mit Sitz im Vereinigten Königreich">
    <p nr="1">Wer als Unternehmer mit Sitz im Vereinigten Königreich grenzüberschreitenden gewerblichen Güterkraftverkehr im Inland durchführt, bedarf für den inländischen Teil der Beförderung einer Lizenz des Vereinigten Königreichs. Dies gilt auch für Beförderungen mit Kraftfahrzeugen, die einschließlich Anhänger ein höheres zulässiges Gesamtgewicht als 2,5 Tonnen haben.</p>
    <p nr="2">Der Unternehmer mit Sitz im Vereinigten Königreich darf gemäß <a>Artikel 462 Absatz 3 und 6</a> des Abkommens vom <time datetime="2020-12-30">30. Dezember 2020</time> über Handel und Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und der Europäischen Atomgemeinschaft einerseits und dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland andererseits (ABl. L 149 vom <time datetime="2021-04-30">30.4.2021</time>, S. 10) vor Rückkehr ins Gebiet des Vereinigten Königreichs nicht mehr als zwei zusätzliche grenzüberschreitende Beförderungen innerhalb des Gebiets der Europäischen Union durchführen. Die erste zusätzliche grenzüberschreitende Beförderung muss auf eine Fahrt aus dem Gebiet des Vereinigten Königreichs in das Gebiet der Europäischen Union folgen.</p>
    <p nr="3">Abweichend von Absatz 2 darf der Unternehmer anstelle einer der beiden grenzüberschreitenden Beförderungen eine Kabotagebeförderung im Inland nach <a>Artikel 462 Absatz 4</a> des Abkommens vom <time datetime="2020-12-30">30. Dezember 2020</time> über Handel und Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und der Europäischen Atomgemeinschaft einerseits und dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland andererseits durchführen. Diese Kabotagebeförderung muss <dl><dt>1.</dt><dd>auf eine Beförderung aus dem Gebiet des Vereinigten Königreichs ins Inland folgen und</dd><dt>2.</dt><dd>innerhalb von sieben Tagen nach der Entladung der Güter aus der Beförderung nach Nummer 1 durchgeführt werden.</dd></dl></p>
    <p nr="4">Bei Beförderungen nach Absatz 2 oder 3 gilt <a>§ 7 Absatz 2</a> entsprechend.</p>
  </main>
</jur>
