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  <header short="GAPDZG" amtabk="GAPDZG" norm="gapdzg" title="GAP-Direktzahlungen-Gesetz">
    <long>Gesetz zur Durchführung der im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik finanzierten Direktzahlungen</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 1</a> G v. <time datetime="2025-07-17">17.7.2025</time> I Nr. 166</change>
      <change type="Sonst">Gem. <a>§ 36 Abs. 2</a> dieses G iVm Nr. 2 Bek. v. <time datetime="2022-12-05">5.12.2022</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl122s2262.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2022 S. 2262" type="application/pdf" rel="external noopener">2262</a> tritt dieses G im Übrigen am <time datetime="2022-11-22">22.11.2022</time> in Kraft</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="c8d6f4bb" bez="§ 19" target="19" title="Mittel für Öko-Regelungen"/>
    <index id="0741b17c" bez="§ 20" target="20" title="Festlegung der Öko-Regelungen"/>
    <next id="554c16ac" bez="§ 21" target="21" title="Tatsächliche Einheitsbeträge für Öko-Regelungen"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Teil 2" title="Direktzahlungen"/>
    <section bez="Abschnitt 4" title="Regelungen für Klima und Umwelt"/>
  </scope>
  <main title="Festlegung der Öko-Regelungen">
    <p nr="1">Es werden mindestens folgende Öko-Regelungen angewendet: <dl><dt>1.</dt><dd>eine Bereitstellung von Flächen zur Verbesserung der Biodiversität und Erhaltung von Lebensräumen durch: <dl><dt>a)</dt><dd>nichtproduktive Flächen auf Ackerland über den sich aus oder auf Grund von <a>§ 11</a> des GAP-Konditionalitäten-Gesetzes ergebenden verpflichtenden Anteil hinaus,</dd><dt>b)</dt><dd>Anlage von Blühstreifen oder -flächen auf Ackerland, das der Betriebsinhaber nach Buchstabe a bereitstellt,</dd><dt>c)</dt><dd>Anlage von Blühstreifen oder -flächen in Dauerkulturen oder</dd><dt>d)</dt><dd>Altgrasstreifen oder -flächen in Dauergrünland,</dd></dl></dd><dt>2.</dt><dd>ein Anbau vielfältiger Kulturen mit mindestens fünf Hauptfruchtarten im Ackerbau einschließlich des Anbaus von Leguminosen mit einem Mindestanteil von 10 Prozent,</dd><dt>3.</dt><dd>die Beibehaltung einer agroforstlichen Bewirtschaftungsweise auf Ackerland und Dauergrünland,</dd><dt>4.</dt><dd>die Extensivierung des gesamten Dauergrünlands des Betriebs,</dd><dt>5.</dt><dd>die ergebnisorientierte extensive Bewirtschaftung von Dauergrünlandflächen mit Nachweis von mindestens vier regionalen Kennarten,</dd><dt>6.</dt><dd>die Bewirtschaftung von Acker- oder Dauerkulturflächen des Betriebes ohne Verwendung von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln,</dd><dt>7.</dt><dd>die Anwendung von durch die Schutzziele bestimmten Landbewirtschaftungsmethoden auf landwirtschaftlichen Flächen in Natura 2000-Gebieten.</dd></dl></p>
    <p nr="2">In einer Rechtsverordnung auf Grund der in <a>§ 2 Satz 1 Nummer 1</a> bezeichneten Vorschriften erfolgen im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit: <dl><dt>1.</dt><dd>die Regelung der bei den Öko-Regelungen nach Absatz 1 einzuhaltenden Verpflichtungen,</dd><dt>2.</dt><dd>die Festsetzung der indikativen Mittelzuweisung für jede Öko-Regelung nach Absatz 1 und</dd><dt>3.</dt><dd>die Festsetzung der geplanten Einheitsbeträge einschließlich der möglichen Festsetzung von geplanten Höchst- oder Mindestbeträgen oder beidem für die geplanten Einheitsbeträge jeder Öko-Regelung nach Absatz 1.</dd></dl></p>
    <p nr="3">Abweichend von <a>§ 2 Satz 2</a> können in einer Rechtsverordnung auf Grund der in <a>§ 2 Satz 1 Nummer 1</a> bezeichneten Vorschriften im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit unter Beachtung des <a>§ 19</a> weitere Öko-Regelungen geregelt werden. Die Mittel nach <a>§ 19 Absatz 1 Satz 2</a> sind vorrangig für weitere Öko-Regelungen für Weidehaltung in milchviehhaltenden Betrieben und zur innerbetrieblichen Verteilung von landwirtschaftlichen Flächen, die zur Verbesserung der Biodiversität bereitgestellt werden, zu verwenden.</p>
    <p nr="4">Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft überprüft und evaluiert bis zum <time datetime="2024-12-31">31. Dezember 2024</time> die in diesem Gesetz vorgesehenen Instrumente zur Förderung von Umwelt, Klima und Tierwohl.</p>
  </main>
</jur>
