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  <header short="GAPDZV" amtabk="GAPDZV" norm="gapdzv" title="GAP-Direktzahlungen-Verordnung">
    <long>Verordnung zur Durchführung der GAP-Direktzahlungen</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 1</a> V v. <time datetime="2026-08-12">12.8.2026</time> I Nr. 237</change>
      <change type="Sonst">Gem. <a>§ 28 Abs. 2</a> F. <time datetime="2022-01-24">24.1.2022</time> iVm Bek. v. <time datetime="2022-12-09">9.12.2022</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl122s2287.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2022 S. 2287" type="application/pdf" rel="external noopener">2287</a> ist diese V im Übrigen am <time datetime="2022-11-22">22.11.2022</time> in Kraft getreten</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="65861680" bez="§ 16" target="16" title="Geplante Einheitsbeträge für die Öko-Regelungen"/>
    <index id="1d8b3e9b" bez="§ 17" target="17" title="Weitere Vorschriften für die Öko-Regelungen; Subdelegation"/>
    <next id="1be0bdc5" bez="§ 18" target="18" title="Geplante Einheitsbeträge für die Zahlung für Mutterschafe und -ziegen"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Teil 3" title="Vorschriften zu einzelnen Direktzahlungen"/>
    <section bez="Abschnitt 2" title="Öko-Regelungen"/>
  </scope>
  <main title="Weitere Vorschriften für die Öko-Regelungen; Subdelegation">
    <p nr="1">Die Verpflichtungen, die bei den in <a>§ 20 Absatz 1</a> des GAP-Direktzahlungen-Gesetzes genannten Öko-Regelungen eingehalten werden müssen, und die jeweils begünstigungsfähige Fläche sind in Anlage 5 festgelegt.</p>
    <p nr="2">Wenn in Anlage 5 die Begriffe landwirtschaftliche Fläche, Ackerland, Dauergrünland oder Dauerkulturen verwendet werden, sind die Landschaftselemente einbezogen, die zur jeweiligen förderfähigen Fläche gehören, soweit dort nichts anderes geregelt ist.</p>
    <p nr="3">Die Landesregierungen haben durch Rechtsverordnung nach <a>§ 6 Absatz 1 Nummer 2</a> in Verbindung mit Absatz 5 Satz 1 des Marktorganisationsgesetzes für die in <a>§ 20 Absatz 1 Nummer 5</a> des GAP-Direktzahlungen-Gesetzes genannte Öko-Regelung festzulegen: <dl><dt>1.</dt><dd>mindestens 20 regionaltypische Kennarten oder Kennartengruppen des artenreichen Grünlands und</dd><dt>2.</dt><dd>die Methode zum Nachweis der Kennarten oder Kennartengruppen.</dd></dl></p>
    <p nr="4">Die Landesregierungen können durch Rechtsverordnung nach <a>§ 6 Absatz 1 Nummer 2</a> in Verbindung mit Absatz 5 Satz 1 des Marktorganisationsgesetzes festlegen, dass bestimmte Flächen für die Öko-Regelungen nach <a>§ 20 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe a</a> und b oder Buchstabe d, Nummer 3 oder Nummer 5 des GAP-Direktzahlungen-Gesetzes nicht in Betracht kommen, soweit dies erforderlich ist, um besonderen regionalen Gegebenheiten des Naturschutzes Rechnung zu tragen.</p>
    <p nr="5">Den Landesregierungen wird die Befugnis übertragen, durch Rechtsverordnung nach <a>§ 6 Absatz 1 Nummer 2</a> in Verbindung mit Absatz 5 Satz 1 des Marktorganisationsgesetzes für die in <a>§ 20 Absatz 1 Nummer 1</a> Buchstaben b und c des GAP-Direktzahlungen-Gesetzes genannten Öko-Regelungen aus der Liste zulässiger Arten für Saatgutmischungen bei Blühstreifen oder -flächen aus Anhang 1 zu Anlage 5 bestimmte Arten zu streichen oder geeignete Arten festzulegen, sofern dies erforderlich ist, um besonderen regionalen agrarstrukturellen oder naturschutzfachlichen Gegebenheiten Rechnung zu tragen.</p>
  </main>
</jur>
