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  <header short="GEG" amtabk="GModG" norm="geg" title="Gebäudemodernisierungsgesetz">
    <long>Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Modernisierung der Wärmeversorgung in Gebäuden</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 2</a> G v. <time datetime="2026-07-23">23.7.2026</time> I Nr. 226</change>
      <change type="Hinweis">Änderung durch <a>Art. 3</a> G v. <time datetime="2026-07-23">23.7.2026</time> I Nr. 226 mWv <time datetime="2028-01-01">1.1.2028</time> noch nicht berücksichtigt</change>
      <change type="Hinweis">Änderung durch <a>Art. 4</a> G v. <time datetime="2026-07-23">23.7.2026</time> I Nr. 226 mWv <time datetime="2030-01-01">1.1.2030</time> noch nicht berücksichtigt</change>
      <change type="Sonst">Die <a>§§ 60b u. 60c</a> treten gem. <a>Art. 6 Abs. 2</a> G v. <time datetime="2023-10-16">16.10.2023</time> I Nr. 280 am <time datetime="2024-10-01">1.10.2024</time> in Kraft</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="c06e2fba" bez="§ 89" target="89" title="Fördermittel"/>
    <index id="48795797" bez="§ 90" target="90" title="Geförderte Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien"/>
    <next id="87ee1250" bez="§ 91" target="91" title="Verhältnis zu den Anforderungen an ein Gebäude"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Teil 6" title="Finanzielle Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien für die Erzeugung von Wärme oder Kälte und von Energieeffizienzmaßnahmen"/>
  </scope>
  <main title="Geförderte Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien">
    <p nr="1">Gefördert werden können Maßnahmen im Zusammenhang mit der Nutzung erneuerbarer Energien zur Bereitstellung von Wärme oder Kälte, insbesondere die Errichtung oder Erweiterung von <dl><dt>1.</dt><dd>solarthermischen Anlagen,</dd><dt>2.</dt><dd>Anlagen zur Nutzung von Biomasse,</dd><dt>3.</dt><dd>Anlagen zur Nutzung von Geothermie und Umweltwärme sowie</dd><dt>4.</dt><dd>Wärmenetzen, Speichern und Übergabestationen für Wärmenutzer, wenn sie auch aus Anlagen nach den Nummern 1 bis 3 gespeist werden.</dd></dl></p>
    <p nr="2">Vorbehaltlich weitergehender Anforderungen an die Förderung in den Regelungen nach <a>§ 89 Absatz 1 Satz 3</a> ist <dl><dt>1.</dt><dd>eine solarthermische Anlage mit Flüssigkeiten als Wärmeträger nur förderfähig, wenn die darin enthaltenen Kollektoren oder das System mit dem europäischen Prüfzeichen „Solar Keymark“ zertifiziert sind oder ist,</dd><dt>2.</dt><dd>eine Anlage zur Nutzung von fester Biomasse nur förderfähig, wenn der Umwandlungswirkungsgrad mindestens folgende Werte erreicht: <dl><dt>a)</dt><dd>89 Prozent bei einer Anlage zur Heizung oder Warmwasserbereitung, die der Erfüllung der Anforderungen nach <a>§ 45</a> oder einer Pflicht nach <a>§ 4 Absatz 4</a> oder <a>§ 9</a> dient,</dd><dt>b)</dt><dd>70 Prozent bei einer Anlage, die nicht der Heizung oder Warmwasserbereitung dient,</dd></dl></dd><dt>3.</dt><dd>eine Wärmepumpe zur Nutzung von Geothermie, Umweltwärme oder Abwärme nur förderfähig, wenn sie die Anforderungen des Anhangs VII der Richtlinie (EU) <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32018R2001" title="Verordnung (EU) 2018/2001" rel="noopener external">2018/2001</a> erfüllt.</dd></dl>Die Zertifizierung von einer solarthermischen Anlage mit dem europäischen Prüfzeichen „Solar Keymark“ muss nach den anerkannten Regeln der Technik erfolgen. Der Umwandlungswirkungsgrad eines Biomassekessels ist der nach DIN EN 303-5: 2012-10 ermittelte Kesselwirkungsgrad, der Umwandlungswirkungsgrad eines Biomasseofens der nach DIN EN 14785: 2006-09 ermittelte feuerungstechnische Wirkungsgrad und in den übrigen Fällen des Satzes 1 Nummer 2 der nach den anerkannten Regeln der Technik berechnete Wirkungsgrad.</p>
  </main>
</jur>
