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  <header short="GenTSV 2021" amtabk="GenTSV" norm="gentsv_2021" title="Gentechnik-Sicherheitsverordnung">
    <long>Verordnung über die Sicherheitsstufen und Sicherheitsmaßnahmen bei gentechnischen Arbeiten in gentechnischen Anlagen</long>
    <changes>
      <change type="Sonst">Ersetzt V 2121-60-1-4 v. <time datetime="1990-10-24">24.10.1990</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl190s2340.pdf" title="Bundesgesetzblatt 1990 S. 2340" type="application/pdf" rel="external noopener">2340</a> (GenTSV)</change>
    </changes>
  </header>
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    <prev id="8830a185" bez="§ 26" target="26" title="Abwasser- und Abfallbehandlung bei gentechnischen Arbeiten der Sicherheitsstufen 3 und 4"/>
    <index id="2079391d" bez="§ 27" target="27" title="Verantwortlichkeiten des Projektleiters"/>
    <next id="58741106" bez="§ 28" target="28" title="Sachkunde des Projektleiters"/>
  </nav>
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    <section bez="Abschnitt 4" title="Projektleiter"/>
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  <main title="Verantwortlichkeiten des Projektleiters">
    <p nr="1">Der Projektleiter führt die unmittelbare Planung, Leitung oder Beaufsichtigung der gentechnischen Arbeit oder der Freisetzung durch. Er ist verantwortlich <dl><dt>1.</dt><dd>für die Beachtung der Schutzvorschriften der <a>§§ 13 bis 26</a> sowie der infektionsschutz-, tiergesundheits-, tierschutz-, artenschutz- und pflanzenschutzrechtlichen Vorschriften,</dd><dt>2.</dt><dd>dafür, dass die gentechnische Arbeit erst begonnen wird, wenn <dl><dt>a)</dt><dd>eine Anzeige gemäß <a>§ 8 Absatz 2 Satz 1</a> oder <a>§ 9 Absatz 2 Satz 1</a> des Gentechnikgesetzes erfolgt ist und <a>§ 12 Absatz 5a Satz 2</a> des Gentechnikgesetzes nicht entgegensteht,</dd><dt>b)</dt><dd>die Frist gemäß <a>§ 8 Absatz 2</a> in Verbindung mit <a>§ 12 Absatz 5</a> des Gentechnikgesetzes abgelaufen ist oder die Zustimmung nach <a>§ 12 Absatz 5</a> des Gentechnikgesetzes erteilt wurde oder</dd><dt>c)</dt><dd>die Genehmigung nach <a>§ 8 Absatz 1 Satz 2, Absatz 2 Satz 2, Absatz 3 oder 4</a> oder nach <a>§ 9 Absatz 2 Satz 2, Absatz 3 oder 4</a> des Gentechnikgesetzes vollziehbar ist,</dd></dl></dd><dt>3.</dt><dd>dafür, dass die Freisetzung erst begonnen wird, wenn die Genehmigung nach <a>§ 14 Absatz 1 Nummer 1</a> des Gentechnikgesetzes vollziehbar ist,</dd><dt>4.</dt><dd>für die Umsetzung von behördlichen Auflagen und Anordnungen,</dd><dt>5.</dt><dd>für die ausreichende Qualifikation und Einweisung der Beschäftigten,</dd><dt>6.</dt><dd>für die Durchführung der Unterweisungen für die Beschäftigten gemäß <a>§ 17 Absatz 4</a>, für die Umsetzung der arbeitsmedizinischen Vorsorge und für die Protokollierung von Unfällen,</dd><dt>7.</dt><dd>für die ausführliche Unterrichtung des Beauftragten für die Biologische Sicherheit oder des Ausschusses für die Biologische Sicherheit über die gentechnischen Arbeiten und die nach den <a>§§ 13 bis 26</a> notwendigen Vorkehrungen oder über die Freisetzung,</dd><dt>8.</dt><dd>dafür, dass bei Gefahr für die in <a>§ 1 Nummer 1</a> des Gentechnikgesetzes genannten Rechtsgüter unverzüglich geeignete Maßnahmen zur Abwehr dieser Gefahr getroffen werden,</dd><dt>9.</dt><dd>dafür, dem Betreiber unverzüglich jedes Vorkommnis anzuzeigen, das nicht dem erwarteten Verlauf der gentechnischen Arbeit oder der Freisetzung entspricht und bei dem der Verdacht einer Gefährdung der in <a>§ 1 Nummer 1</a> des Gentechnikgesetzes bezeichneten Rechtsgüter besteht,</dd><dt>10.</dt><dd>dafür, dass bei Freisetzungen eine sachkundige Person regelmäßig anwesend und grundsätzlich verfügbar ist.</dd></dl></p>
    <p nr="2">Wird eine gentechnische Arbeit, eine gentechnische Anlage oder eine Freisetzung mehreren Projektleitern gemeinsam zugeordnet, sind die Verantwortlichkeiten der einzelnen Projektleiter eindeutig festzulegen.</p>
  </main>
</jur>
