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  <header short="GewO" amtabk="GewO" norm="gewo" title="Gewerbeordnung">
    <changes>
      <change type="Neuf">Neugefasst durch Bek. v. <time datetime="1999-02-22">22.2.1999</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl199s0202.pdf" title="Bundesgesetzblatt 1999 S. 202" type="application/pdf" rel="external noopener">202</a></change>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 5</a> G v. <time datetime="2026-06-18">18.6.2026</time> I Nr. 183</change>
    </changes>
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    <prev id="c7a55bd5" bez="§ 150d" target="150d" title="Protokollierungen"/>
    <index id="f1d3369d" bez="§ 150e" target="150e" title="Elektronische Antragstellung"/>
    <next id="556391a5" bez="§ 150f" target="150f" title="Automatisiertes Auskunftsverfahren"/>
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    <section bez="Titel XI" title="Gewerbezentralregister"/>
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  <main title="Elektronische Antragstellung">
    <p nr="1">Erfolgt die Antragstellung abweichend von <a>§ 150 Absatz 2 oder Absatz 3</a> elektronisch, ist der Antrag unter Nutzung des im Internet angebotenen Zugangs unmittelbar bei der Registerbehörde oder über das Nutzerkonto nach <a>§ 3 Absatz 1 Satz 1</a> des Onlinezugangsgesetzes zu stellen. Der Antragsteller kann sich bei der Antragstellung nicht durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen. Handelt der Antragsteller als gesetzlicher Vertreter, hat er seine Vertretungsmacht nachzuweisen.</p>
    <p nr="2">Der elektronische Identitätsnachweis nach <a>§ 18</a> des Personalausweisgesetzes, nach <a>§ 12</a> des eID-Karte-Gesetzes oder nach <a>§ 78 Absatz 5</a> des Aufenthaltsgesetzes ist zu führen. Der Nachweis ist ausschließlich über elektronische Identifizierungssysteme zulässig, die mit dem Vertrauensniveau „hoch“ im Sinne des Artikels 8 Absatz 2 Buchstabe c der Verordnung (EU) Nr. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32014R0910" title="Verordnung (EU) Nr. 910/2014" rel="noopener external">910/2014</a> des Europäischen Parlaments und des Rates vom <time datetime="2014-07-23">23. Juli 2014</time> über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt und zur Aufhebung der Richtlinie <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:31999L0093" title="Richtlinie 1999/93/EG" rel="noopener external">1999/93/EG</a> (ABl. L 257 vom <time datetime="2014-08-28">28.8.2014</time>, S. 73; L 23 vom <time datetime="2015-01-29">29.1.2015</time>, S. 19; L 155 vom <time datetime="2016-06-14">14.6.2016</time>, S. 44) notifiziert sind. Um den elektronischen Identitätsnachweis führen zu können, müssen aus dem elektronischen Speicher- und Verarbeitungsmedium des Personalausweises, der eID-Karte, eines mobilen Endgeräts oder des elektronischen Aufenthaltstitels an die Registerbehörde übermittelt werden: <dl><dt>1.</dt><dd>die Daten nach <a>§ 18 Absatz 3 Satz 1</a> des Personalausweisgesetzes, nach <a>§ 12 Absatz 3 Satz 2</a> des eID-Karte-Gesetzes in Verbindung mit <a>§ 18 Absatz 3 Satz 1</a> des Personalausweisgesetzes oder nach <a>§ 78 Absatz 5 Satz 2</a> des Aufenthaltsgesetzes in Verbindung mit <a>§ 18 Absatz 3 Satz 1</a> des Personalausweisgesetzes und</dd><dt>2.</dt><dd>Familienname, Geburtsname, Vornamen, Geburtsort sowie Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit und Anschrift.</dd></dl>Lässt das elektronische Speicher- und Verarbeitungsmedium die Übermittlung des Geburtsnamens nicht zu, ist der Geburtsname im Antrag anzugeben und nachzuweisen. Bei der Datenübermittlung ist ein dem jeweiligen Stand der Technik entsprechendes sicheres Verfahren zu verwenden, das die Vertraulichkeit und Integrität des elektronisch übermittelten Datensatzes gewährleistet.</p>
    <p nr="3">Vorzulegende Nachweise sind gleichzeitig mit dem Antrag elektronisch einzureichen und ihre Echtheit sowie inhaltliche Richtigkeit sind an Eides statt zu versichern. Bei vorzulegenden Schriftstücken kann die Registerbehörde im Einzelfall die Vorlage des Originals verlangen.</p>
    <p nr="4">Die näheren Einzelheiten des elektronischen Verfahrens regelt die Registerbehörde. Im Übrigen gilt <a>§ 150</a> entsprechend.</p>
  </main>
  <footnotes>
    <footnote>
      <p>(+++ Hinweis: Die Änderung d. <a>Art. 6 Abs. 1</a> G v. <time datetime="2019-06-21">21.6.2019</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl119s0846.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2019 S. 846" type="application/pdf" rel="external noopener">846</a> durch <a>Art. 154a Nr. 3 Buchst. a</a> G v. <time datetime="2019-11-20">20.11.2019</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl119s1626.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2019 S. 1626" type="application/pdf" rel="external noopener">1626</a> (Verschiebung d. Inkrafttretens zum <time datetime="2020-11-01">1.11.2020</time>) ist nicht ausführbar, da <a>Art. 5</a> d. G v. <time datetime="2019-06-21">21.6.2019</time>  I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl119s0846.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2019 S. 846" type="application/pdf" rel="external noopener">846</a> zum Zeitpunkt d. Inkrafttretens d. G v. <time datetime="2019-11-20">20.11.2019</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl119s1626.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2019 S. 1626" type="application/pdf" rel="external noopener">1626</a> bereits mWv <time datetime="2019-11-01">1.11.2019</time> in Kraft getreten war +++)</p>
    </footnote>
  </footnotes>
</jur>
