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  <header short="GG" amtabk="GG" norm="gg" title="Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland">
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      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 1</a> G v. <time datetime="2025-03-22">22.3.2025</time> I Nr. 94</change>
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    <prev id="7ece4001" bez="Art 143b" target="art_143b" title=""/>
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    <section bez="XI." title="Übergangs- und Schlußbestimmungen"/>
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    <p nr="1">Den Ländern stehen ab dem <time datetime="2007-01-01">1. Januar 2007</time> bis zum <time datetime="2019-12-31">31. Dezember 2019</time> für den durch die Abschaffung der Gemeinschaftsaufgaben Ausbau und Neubau von Hochschulen einschließlich Hochschulkliniken und Bildungsplanung sowie für den durch die Abschaffung der Finanzhilfen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden und zur sozialen Wohnraumförderung bedingten Wegfall der Finanzierungsanteile des Bundes jährlich Beträge aus dem Haushalt des Bundes zu. Bis zum <time datetime="2013-12-31">31. Dezember 2013</time> werden diese Beträge aus dem Durchschnitt der Finanzierungsanteile des Bundes im Referenzzeitraum 2000 bis 2008 ermittelt.</p>
    <p nr="2">Die Beträge nach Absatz 1 werden auf die Länder bis zum <time datetime="2013-12-31">31. Dezember 2013</time> wie folgt verteilt: <dl><dt>1.</dt><dd>als jährliche Festbeträge, deren Höhe sich nach dem Durchschnittsanteil eines jeden Landes im Zeitraum 2000 bis 2003 errechnet;</dd><dt>2.</dt><dd>jeweils zweckgebunden an den Aufgabenbereich der bisherigen Mischfinanzierungen.</dd></dl></p>
    <p nr="3">Bund und Länder überprüfen bis Ende 2013, in welcher Höhe die den Ländern nach Absatz 1 zugewiesenen Finanzierungsmittel zur Aufgabenerfüllung der Länder noch angemessen und erforderlich sind. Ab dem <time datetime="2014-01-01">1. Januar 2014</time> entfällt die nach Absatz 2 Nr. 2 vorgesehene Zweckbindung der nach Absatz 1 zugewiesenen Finanzierungsmittel; die investive Zweckbindung des Mittelvolumens bleibt bestehen. Die Vereinbarungen aus dem Solidarpakt II bleiben unberührt.</p>
    <p nr="4">Das Nähere regelt ein Bundesgesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf.</p>
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