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  <header short="GG" amtabk="GG" norm="gg" title="Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland">
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      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 1</a> G v. <time datetime="2025-03-22">22.3.2025</time> I Nr. 94</change>
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    <prev id="f8b69739" bez="Art 71" target="art_71" title=""/>
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    <section bez="VII." title="Die Gesetzgebung des Bundes"/>
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    <p nr="1">Im Bereich der konkurrierenden Gesetzgebung haben die Länder die Befugnis zur Gesetzgebung, solange und soweit der Bund von seiner Gesetzgebungszuständigkeit nicht durch Gesetz Gebrauch gemacht hat.</p>
    <p nr="2">Auf den Gebieten des Artikels 74 Abs. 1 Nr. 4, 7, 11, 13, 15, 19a, 20, 22, 25 und 26 hat der Bund das Gesetzgebungsrecht, wenn und soweit die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Bundesgebiet oder die Wahrung der Rechts- oder Wirtschaftseinheit im gesamtstaatlichen Interesse eine bundesgesetzliche Regelung erforderlich macht.</p>
    <p nr="3">Hat der Bund von seiner Gesetzgebungszuständigkeit Gebrauch gemacht, können die Länder durch Gesetz hiervon abweichende Regelungen treffen über: <dl><dt>1.</dt><dd>das Jagdwesen (ohne das Recht der Jagdscheine);</dd><dt>2.</dt><dd>den Naturschutz und die Landschaftspflege (ohne die allgemeinen Grundsätze des Naturschutzes, das Recht des Artenschutzes oder des Meeresnaturschutzes);</dd><dt>3.</dt><dd>die Bodenverteilung;</dd><dt>4.</dt><dd>die Raumordnung;</dd><dt>5.</dt><dd>den Wasserhaushalt (ohne stoff- oder anlagenbezogene Regelungen);</dd><dt>6.</dt><dd>die Hochschulzulassung und die Hochschulabschlüsse;</dd><dt>7.</dt><dd>die Grundsteuer.</dd></dl>Bundesgesetze auf diesen Gebieten treten frühestens sechs Monate nach ihrer Verkündung in Kraft, soweit nicht mit Zustimmung des Bundesrates anderes bestimmt ist. Auf den Gebieten des Satzes 1 geht im Verhältnis von Bundes- und Landesrecht das jeweils spätere Gesetz vor.</p>
    <p nr="4">Durch Bundesgesetz kann bestimmt werden, daß eine bundesgesetzliche Regelung, für die eine Erforderlichkeit im Sinne des Absatzes 2 nicht mehr besteht, durch Landesrecht ersetzt werden kann.</p>
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