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  <header short="GGArt29Abs6G" amtabk="G Artikel 29 Abs. 6" norm="ggart29abs6g" title="Gesetz über das Verfahren bei Volksentscheid, Volksbegehren und Volksbefragung nach Artikel 29 Abs. 6 des Grundgesetzes">
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      <change type="Stand">Geändert durch <a>Art. 1</a> V v. <time datetime="2020-06-19">19.6.2020</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl120s1328.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2020 S. 1328" type="application/pdf" rel="external noopener">1328</a></change>
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    <prev id="972bdd6d" bez="§ 21" target="21" title="Unzulässige Anträge"/>
    <index id="1f3ca540" bez="§ 22" target="22" title="Reihenfolge mehrerer Anträge"/>
    <next id="d0abe087" bez="§ 23" target="23" title="Vertrauensmänner"/>
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    <section bez="Zweiter Abschnitt" title="Volksbegehren"/>
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  <main title="Reihenfolge mehrerer Anträge">
    <p nr="1">Werden für im wesentlichen gleiche Neugliederungsräume mehrere Anträge auf Durchführung von gleichgerichteten Volksbegehren gestellt, so hat das Volksbegehren, für das der Antrag früher eingegangen ist, den Vorrang. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Eingangs des Antrags oder im Falle des <a>§ 24 Abs. 2</a> der Ablauf der Frist. Über einen nachrangigen Antrag wird erst entschieden, wenn das mit dem vorrangigen Antrag angestrebte Volksbegehren durchgeführt oder der vorrangige Antrag abgelehnt oder zurückgenommen worden ist.</p>
    <p nr="2"><a>§ 21 Abs. 2 und 3</a> gilt entsprechend.</p>
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