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  <header short="GVG" amtabk="GVG" norm="gvg" title="Gerichtsverfassungsgesetz">
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      <change type="Neuf">Neugefasst durch Bek. v. <time datetime="1975-05-09">9.5.1975</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl175s1077.pdf" title="Bundesgesetzblatt 1975 S. 1077" type="application/pdf" rel="external noopener">1077</a>;</change>
      <change type="Stand">zuletzt geändert durch <a>Art. 1</a> G v. <time datetime="2025-12-08">8.12.2025</time> I Nr. 318</change>
      <change type="Sonst">Mittelbare Änderung durch <a>Art. 39</a> G v. <time datetime="2025-12-08">8.12.2025</time> I Nr. 319 ist berücksichtigt</change>
      <change type="Hinweis">Änderung durch <a>Art. 4</a> G v. <time datetime="2026-01-09">9.1.2026</time> I Nr. 3 textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet</change>
      <change type="Hinweis">Änderung durch <a>Art. 2 Abs. 6</a> G v. <time datetime="2026-03-20">20.3.2026</time> I Nr. 95 textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet</change>
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    <section bez="Vierzehnter Titel" title="Öffentlichkeit und Sitzungspolizei"/>
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    <p nr="1">Verhandlungen, Erörterungen und Anhörungen in Familiensachen sowie in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit sind nicht öffentlich. Das Gericht kann die Öffentlichkeit zulassen, jedoch nicht gegen den Willen eines Beteiligten. In Betreuungs- und Unterbringungssachen ist auf Verlangen des Betroffenen einer Person seines Vertrauens die Anwesenheit zu gestatten.</p>
    <p nr="2">Das Rechtsbeschwerdegericht kann die Öffentlichkeit zulassen, soweit nicht das Interesse eines Beteiligten an der nicht öffentlichen Erörterung überwiegt.</p>
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