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  <header short="GWB" amtabk="GWB" norm="gwb" title="Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen">
    <changes>
      <change type="Neuf">Neugefasst durch Bek. v. <time datetime="2013-06-26">26.6.2013</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl113s1750.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2013 S. 1750" type="application/pdf" rel="external noopener">1750</a>, <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl113s3245.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2013 S. 3245" type="application/pdf" rel="external noopener">3245</a>;</change>
      <change type="Stand">zuletzt geändert durch <a>Art. 2 Abs. 9</a> G v. <time datetime="2026-03-20">20.3.2026</time> I Nr. 95</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="446f971a" bez="§ 32a" target="32a" title="Einstweilige Maßnahmen"/>
    <index id="f071ef50" bez="§ 32b" target="32b" title="Verpflichtungszusagen"/>
    <next id="681128ec" bez="§ 32c" target="32c" title="Kein Anlass zum Tätigwerden"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Teil 1" title="Wettbewerbsbeschränkungen"/>
    <section bez="Kapitel 6" title="Befugnisse der Kartellbehörden, Schadensersatz und Vorteilsabschöpfung"/>
    <section bez="Abschnitt 1" title="Befugnisse der Kartellbehörden"/>
  </scope>
  <main title="Verpflichtungszusagen">
    <p nr="1">Bieten Unternehmen im Rahmen eines Verfahrens nach <a>§ 30 Absatz 3</a>, <a>§ 31b Absatz 3</a> oder <a>§ 32</a> an, Verpflichtungen einzugehen, die geeignet sind, die ihnen von der Kartellbehörde nach vorläufiger Beurteilung mitgeteilten Bedenken auszuräumen, so kann die Kartellbehörde für diese Unternehmen die Verpflichtungszusagen durch Verfügung für bindend erklären. Die Verfügung hat zum Inhalt, dass die Kartellbehörde vorbehaltlich des Absatzes 2 von ihren Befugnissen nach den <a>§ 30 Absatz 3</a>, <a>§ 31b Absatz 3</a>, <a>§§ 32 und 32a</a> keinen Gebrauch machen wird. Sie kann befristet werden.</p>
    <p nr="2">Die Kartellbehörde kann die Verfügung nach Absatz 1 aufheben und das Verfahren wieder aufnehmen, wenn <dl><dt>1.</dt><dd>sich die tatsächlichen Verhältnisse in einem für die Verfügung wesentlichen Punkt nachträglich geändert haben,</dd><dt>2.</dt><dd>die beteiligten Unternehmen ihre Verpflichtungen nicht einhalten oder</dd><dt>3.</dt><dd>die Verfügung auf unvollständigen, unrichtigen oder irreführenden Angaben der Parteien beruht.</dd></dl></p>
  </main>
</jur>
