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  <header short="HGB" amtabk="HGB" norm="hgb" title="Handelsgesetzbuch">
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 4</a> G v. <time datetime="2026-02-04">4.2.2026</time> I Nr. 33</change>
      <change type="Sonst">Mittelbare Änderung durch <a>Art. 59 Nr. 1</a> G v. <time datetime="2026-02-04">4.2.2026</time> I Nr. 33 ist berücksichtigt</change>
    </changes>
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  <nav>
    <prev id="58834896" bez="§ 133" target="133" title="Kündigung der Mitgliedschaft durch einen Privatgläubiger des Gesellschafters"/>
    <index id="208e608d" bez="§ 134" target="134" title="Gerichtliche Entscheidung über Ausschließungsklage"/>
    <next id="88c7f815" bez="§ 135" target="135" title="Ansprüche des ausgeschiedenen Gesellschafters"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Zweites Buch" title=""/>
    <section bez="Erster Abschnitt" title="Offene Handelsgesellschaft"/>
    <section bez="Vierter Titel" title="Ausscheiden eines Gesellschafters"/>
  </scope>
  <main title="Gerichtliche Entscheidung über Ausschließungsklage">
    <p>Tritt in der Person eines Gesellschafters ein wichtiger Grund ein, kann auf Antrag der anderen Gesellschafter seine Ausschließung aus der Gesellschaft durch gerichtliche Entscheidung ausgesprochen werden, sofern im Gesellschaftsvertrag nichts anderes vereinbart ist. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Gesellschafter eine ihm nach dem Gesellschaftsvertrag obliegende wesentliche Verpflichtung vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt hat oder wenn ihm die Erfüllung einer solchen Verpflichtung unmöglich wird. Der Klage steht nicht entgegen, dass nach der Ausschließung nur ein Gesellschafter verbleibt.</p>
  </main>
  <footnotes>
    <footnote>
      <p>(+++ <a>§ 133</a>: Zur Nichtanwendung vgl. <a>§ 10 Abs. 5</a> KredWG +++)</p>
    </footnote>
  </footnotes>
</jur>
