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  <header short="HGB" amtabk="HGB" norm="hgb" title="Handelsgesetzbuch">
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 4</a> G v. <time datetime="2026-02-04">4.2.2026</time> I Nr. 33</change>
      <change type="Sonst">Mittelbare Änderung durch <a>Art. 59 Nr. 1</a> G v. <time datetime="2026-02-04">4.2.2026</time> I Nr. 33 ist berücksichtigt</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="e6318a9e" bez="§ 524" target="524" title="Traditionswirkung des Konnossements"/>
    <index id="9e3ca285" bez="§ 525" target="525" title="Abweichende Bestimmung im Konnossement"/>
    <next id="8d1869c3" bez="§ 526" target="526" title="Seefrachtbrief. Verordnungsermächtigung"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Fünftes Buch" title="Seehandel"/>
    <section bez="Zweiter Abschnitt" title="Beförderungsverträge"/>
    <section bez="Erster Unterabschnitt" title="Seefrachtverträge"/>
    <section bez="Erster Titel" title="Stückgutfrachtvertrag"/>
    <section bez="Dritter Untertitel" title="Beförderungsdokumente"/>
  </scope>
  <main title="Abweichende Bestimmung im Konnossement">
    <p>Eine Bestimmung im Konnossement, die von den Haftungsvorschriften in den <a>§§ 498 bis 511</a> oder in <a>§ 520 Absatz 2</a>, <a>§ 521 Absatz 4</a> oder <a>§ 523</a> abweicht, ist nur wirksam, wenn die Voraussetzungen des <a>§ 512</a> erfüllt sind. Der Verfrachter kann sich jedoch auf eine Bestimmung im Konnossement, die von den in Satz 1 genannten Haftungsvorschriften zu Lasten des aus dem Konnossement Berechtigten abweicht, nicht gegenüber einem im Konnossement benannten Empfänger, an den das Konnossement begeben wurde, sowie gegenüber einem Dritten, dem das Konnossement übertragen wurde, berufen. Satz 2 gilt nicht für eine Bestimmung nach <a>§ 512 Absatz 2 Nummer 1</a>.</p>
  </main>
</jur>
