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  <header short="HGB" amtabk="HGB" norm="hgb" title="Handelsgesetzbuch">
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 4</a> G v. <time datetime="2026-02-04">4.2.2026</time> I Nr. 33</change>
      <change type="Sonst">Mittelbare Änderung durch <a>Art. 59 Nr. 1</a> G v. <time datetime="2026-02-04">4.2.2026</time> I Nr. 33 ist berücksichtigt</change>
    </changes>
  </header>
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    <prev id="4bff6227" bez="§ 579" target="579" title="Ausschluss des Vergütungsanspruchs"/>
    <index id="e2f15daa" bez="§ 580" target="580" title="Fehlverhalten des Bergers"/>
    <next id="9afc75b1" bez="§ 581" target="581" title="Ausgleichsanspruch"/>
  </nav>
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    <section bez="Fünftes Buch" title="Seehandel"/>
    <section bez="Vierter Abschnitt" title="Schiffsnotlagen"/>
    <section bez="Zweiter Unterabschnitt" title="Bergung"/>
  </scope>
  <main title="Fehlverhalten des Bergers">
    <p nr="1">Der Bergelohn kann herabgesetzt oder gänzlich versagt werden, wenn Bergungsmaßnahmen durch Verschulden des Bergers notwendig oder schwieriger geworden sind oder wenn sich der Berger des Betrugs oder eines anderen unredlichen Verhaltens schuldig gemacht hat.</p>
    <p nr="2">Die Sondervergütung kann ganz oder teilweise versagt werden, wenn einer der in Absatz 1 genannten Gründe vorliegt oder wenn der Berger nachlässig gehandelt und es dadurch versäumt hat, Umweltschäden (<a>§ 575 Absatz 2</a>) zu verhüten oder zu begrenzen.</p>
  </main>
</jur>
