<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="https://norm.gekko.de/jur2norm_html.xsl"?>
<jur id="172bf5b1" lastmod="2026-07-31T12:48:23+00:00">
  <header short="HGBEG" amtabk="HGBEG" norm="hgbeg" title="Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch">
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 2</a> G v. <time datetime="2024-10-23">23.10.2024</time> I Nr. 323</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="28a6e040" bez="Art 35" target="art_35" title=""/>
    <index id="172bf5b1" bez="Art 36" target="art_36" title=""/>
    <next id="6f26ddaa" bez="Art 37" target="art_37" title=""/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Siebenter Abschnitt" title="Übergangsvorschriften zum Nachhaftungsbegrenzungsgesetz"/>
  </scope>
  <main title="">
    <p nr="1">Abweichend von <a>Artikel 35</a> gilt <a>§ 160 Abs. 3 Satz 2</a> des Handelsgesetzbuches auch für Verbindlichkeiten im Sinne des Artikels 35 Satz 2, wenn diese aus fortbestehenden Arbeitsverhältnissen entstanden sind. Dies gilt auch dann, wenn der Wechsel in der Rechtsstellung des Gesellschafters bereits vor dem <time datetime="1994-03-26">26. März 1994</time> stattgefunden hat, mit der Maßgabe, daß dieser Wechsel mit dem <time datetime="1994-03-26">26. März 1994</time> als in das Handelsregister eingetragen gilt.</p>
    <p nr="2">Die Enthaftung nach Absatz 1 gilt nicht für Ansprüche auf Arbeitsentgelt, für die der Arbeitnehmer bei Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft keinen Anspruch auf Insolvenzgeld hat. Insoweit bleibt es bei dem bisher anwendbaren Recht.</p>
  </main>
</jur>
