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  <header short="HOAI 2013" amtabk="HOAI" norm="hoai_2013" title="Honorarordnung für Architekten und Ingenieure">
    <long>Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 3</a> G v. <time datetime="2023-03-22">22.3.2023</time> I Nr. 88</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="199bee23" bez="Anlage 14" target="anlage_14" title="Grundleistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung, Besondere Leistungen, Objektliste"/>
    <index id="918c960e" bez="Anlage 15" target="anlage_15" title="Grundleistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung, Besondere Leistungen, Objektliste"/>
    <affiliated><a href="/hoai_2013/55#p3">§ 55 Absatz 3</a>, <a href="/hoai_2013/56#p3">§ 56 Absatz 3</a></affiliated>
  </nav>
  <scope/>
  <main title="Grundleistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung, Besondere Leistungen, Objektliste">
    <p>(Fundstelle: BGBl. I 2013, <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl113s2368.pdf" title="BGBl. I 2013 S. 2368" type="application/pdf" rel="external noopener">2368</a> - <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl113s2374.pdf" title="BGBl. I 2013 S. 2374" type="application/pdf" rel="external noopener">2374</a>)</p>
    <br/>
    <p>
      <b>15.1 Grundleistungen und Besondere Leistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung</b>
      <table>
        <thead>
          <tr>
            <th>Grundleistungen</th>
            <th>Besondere Leistungen</th>
          </tr>
        </thead>
        <tbody>
          <tr>
            <td colspan="2">
              <b>LPH 1 Grundlagenermittlung</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td>
              <dl>
                <dt>a)</dt>
                <dd>Klären der Aufgabenstellung auf Grund der Vorgaben oder der Bedarfsplanung des Auftraggebers im Benehmen mit dem Objektplaner</dd>
                <dt>b)</dt>
                <dd>Ermitteln der Planungsrandbedingungen und Beraten zum Leistungsbedarf und gegebenenfalls zur technischen Erschließung</dd>
                <dt>c)</dt>
                <dd>Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse</dd>
              </dl>
            </td>
            <td>
              <dl>
                <dt>–</dt>
                <dd>Mitwirken bei der Bedarfsplanung für komplexe Nutzungen zur Analyse der Bedürfnisse, Ziele und einschränkenden Gegebenheiten (Kosten-, Termine und andere Rahmenbedingungen) des Bauherrn und wichtiger Beteiligter</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Bestandsaufnahme, zeichnerische Darstellung und Nachrechnen vorhandener Anlagen und Anlagenteile</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Datenerfassung, Analysen und Optimierungsprozesse im Bestand</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Durchführen von Verbrauchsmessungen</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Endoskopische Untersuchungen</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Mitwirken bei der Ausarbeitung von Auslobungen und bei Vorprüfungen für Planungswettbewerbe</dd>
              </dl>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td colspan="2">
              <b>LPH 2 Vorplanung (Projekt- und Planungsvorbereitung)</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td>
              <dl>
                <dt>a)</dt>
                <dd>Analysieren der Grundlagen<br/> Mitwirken beim Abstimmen der Leistungen mit den Planungsbeteiligten</dd>
                <dt>b)</dt>
                <dd>Erarbeiten eines Planungskonzepts, dazu gehören zum Beispiel: Vordimensionieren der Systeme und maßbestimmenden Anlagenteile, Untersuchen von alternativen Lösungsmöglichkeiten bei gleichen Nutzungsanforderungen einschließlich Wirtschaftlichkeitsvorbetrachtung, zeichnerische Darstellung zur Integration in die Objektplanung unter Berücksichtigung exemplarischer Details, Angaben zum Raumbedarf</dd>
                <dt>c)</dt>
                <dd>Aufstellen eines Funktionsschemas bzw. Prinzipschaltbildes für jede Anlage</dd>
                <dt>d)</dt>
                <dd>Klären und Erläutern der wesentlichen fachübergreifenden Prozesse, Randbedingungen und Schnittstellen, Mitwirken bei der Integration der technischen Anlagen</dd>
                <dt>e)</dt>
                <dd>Vorverhandlungen mit Behörden über die Genehmigungsfähigkeit und mit den zu beteiligenden Stellen zur Infrastruktur</dd>
                <dt>f)</dt>
                <dd>Kostenschätzung nach DIN 276 (2. Ebene) und Terminplanung</dd>
                <dt>g)</dt>
                <dd>Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse</dd>
              </dl>
            </td>
            <td>
              <dl>
                <dt>–</dt>
                <dd>Erstellen des technischen Teils eines Raumbuches</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Durchführen von Versuchen und Modellversuchen</dd>
              </dl>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td colspan="2">
              <b>LPH 3 Entwurfsplanung (System- und Integrationsplanung)</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td rowspan="2">
              <dl>
                <dt>a)</dt>
                <dd>Durcharbeiten des Planungskonzepts (stufenweise Erarbeitung einer Lösung) unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen sowie unter Beachtung der durch die Objektplanung integrierten Fachplanungen, bis zum vollständigen Entwurf</dd>
                <dt>b)</dt>
                <dd>Festlegen aller Systeme und Anlagenteile</dd>
              </dl>
              <dl>
                <dt>c)</dt>
                <dd>Berechnen und Bemessen der technischen Anlagen und Anlagenteile, Abschätzen von jährlichen Bedarfswerten (z. B. Nutz-, End- und Primärenergiebedarf) und Betriebskosten; Abstimmen des Platzbedarfs für technische Anlagen und Anlagenteile; Zeichnerische Darstellung des Entwurfs in einem mit dem Objektplaner abgestimmten Ausgabemaßstab mit Angabe maßbestimmender Dimensionen<br/> Fortschreiben und Detaillieren der Funktions- und Strangschemata der Anlagen<br/> Auflisten aller Anlagen mit technischen Daten und Angaben zum Beispiel für Energiebilanzierungen<br/> Anlagenbeschreibungen mit Angabe der Nutzungsbedingungen</dd>
                <dt>d)</dt>
                <dd>Übergeben der Berechnungsergebnisse an andere Planungsbeteiligte zum Aufstellen vorgeschriebener Nachweise; Angabe und Abstimmung der für die Tragwerksplanung notwendigen Angaben über Durchführungen und Lastangaben (ohne Anfertigen von Schlitz- und Durchführungsplänen)</dd>
                <dt>e)</dt>
                <dd>Verhandlungen mit Behörden und mit anderen zu beteiligenden Stellen über die Genehmigungsfähigkeit</dd>
                <dt>f)</dt>
                <dd>Kostenberechnung nach DIN 276 (3. Ebene) und Terminplanung</dd>
                <dt>g)</dt>
                <dd>Kostenkontrolle durch Vergleich der Kostenberechnung mit der Kostenschätzung</dd>
                <dt>h)</dt>
                <dd>Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse</dd>
              </dl>
            </td>
            <td rowspan="2">
              <dl>
                <dt>–</dt>
                <dd>Erarbeiten von besonderen Daten für die Planung Dritter, zum Beispiel für Stoffbilanzen, etc.</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Detaillierte Betriebskostenberechnung für die ausgewählte Anlage</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Detaillierter Wirtschaftlichkeitsnachweis</dd>
              </dl>
              <dl>
                <dt>–</dt>
                <dd>Berechnung von Lebenszykluskosten</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Detaillierte Schadstoffemissionsberechnung für die ausgewählte Anlage</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Detaillierter Nachweis von Schadstoffemissionen</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Aufstellen einer gewerkeübergreifenden Brandschutzmatrix</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Fortschreiben des technischen Teils des Raumbuches</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Auslegung der technischen Systeme bei Ingenieurbauwerken nach Maschinenrichtlinie</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Anfertigen von Ausschreibungszeichnungen bei Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Mitwirken bei einer vertieften Kostenberechnung</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Simulationen zur Prognose des Verhaltens von Gebäuden, Bauteilen, Räumen und Freiräumen</dd>
              </dl>
            </td>
          </tr>
          <tr/>
          <tr>
            <td colspan="2">
              <b>LPH 4 Genehmigungsplanung</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td>
              <dl>
                <dt>a)</dt>
                <dd>Erarbeiten und Zusammenstellen der Vorlagen und Nachweise für öffentlich-rechtliche Genehmigungen oder Zustimmungen einschließlich der Anträge auf Ausnahmen oder Befreiungen sowie Mitwirken bei Verhandlungen mit Behörden</dd>
                <dt>b)</dt>
                <dd>Vervollständigen und Anpassen der Planungsunterlagen, Beschreibungen und Berechnungen</dd>
              </dl>
            </td>
            <td/>
          </tr>
          <tr>
            <td colspan="2">
              <b>LPH 5 Ausführungsplanung</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td rowspan="2">
              <dl>
                <dt>a)</dt>
                <dd>Erarbeiten der Ausführungsplanung auf Grundlage der Ergebnisse der Leistungsphasen 3 und 4 (stufenweise Erarbeitung und Darstellung der Lösung) unter Beachtung der durch die Objektplanung integrierten Fachplanungen bis zur ausführungsreifen Lösung</dd>
                <dt>b)</dt>
                <dd>Fortschreiben der Berechnungen und Bemessungen zur Auslegung der technischen Anlagen und Anlagenteile<br/> Zeichnerische Darstellung der Anlagen in einem mit dem Objektplaner abgestimmten Ausgabemaßstab und Detaillierungsgrad einschließlich Dimensionen (keine Montage- oder Werkstattpläne)<br/> Anpassen und Detaillieren der Funktions- und Strangschemata der Anlagen bzw. der GA-Funktionslisten<br/> Abstimmen der Ausführungszeichnungen mit dem Objektplaner und den übrigen Fachplanern</dd>
                <dt>c)</dt>
                <dd>Anfertigen von Schlitz- und Durchbruchsplänen</dd>
                <dt>d)</dt>
                <dd>Fortschreibung des Terminplans</dd>
              </dl>
              <dl>
                <dt>e)</dt>
                <dd>Fortschreiben der Ausführungsplanung auf den Stand der Ausschreibungsergebnisse und der dann vorliegenden Ausführungsplanung des Objektplaners, Übergeben der fortgeschriebenen Ausführungsplanung an die ausführenden Unternehmen</dd>
                <dt>f)</dt>
                <dd>Prüfen und Anerkennen der Montage- und Werkstattpläne der ausführenden Unternehmen auf Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung</dd>
              </dl>
            </td>
            <td rowspan="2">
              <dl>
                <dt>–</dt>
                <dd>Prüfen und Anerkennen von Schalplänen des Tragwerksplaners auf Übereinstimmung mit der Schlitz- und Durchbruchsplanung</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Anfertigen von Plänen für Anschlüsse von beigestellten Betriebsmitteln und Maschinen (Maschinenanschlussplanung) mit besonderem Aufwand (zum Beispiel bei Produktionseinrichtungen)</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Leerrohrplanung mit besonderem Aufwand (zum Beispiel bei Sichtbeton oder Fertigteilen)</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Mitwirkung bei Detailplanungen mit besonderem Aufwand, zum Beispiel Darstellung von Wandabwicklungen in hochinstallierten Bereichen</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Anfertigen von allpoligen Stromlaufplänen</dd>
              </dl>
            </td>
          </tr>
          <tr/>
          <tr>
            <td colspan="2">
              <b>LPH 6 Vorbereitung der Vergabe</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td>
              <dl>
                <dt>a)</dt>
                <dd>Ermitteln von Mengen als Grundlage für das Aufstellen von Leistungsverzeichnissen in Abstimmung mit Beiträgen anderer an der Planung fachlich Beteiligter</dd>
                <dt>b)</dt>
                <dd>Aufstellen der Vergabeunterlagen, insbesondere mit Leistungsverzeichnissen nach Leistungsbereichen, einschließlich der Wartungsleistungen auf Grundlage bestehender Regelwerke</dd>
                <dt>c)</dt>
                <dd>Mitwirken beim Abstimmen der Schnittstellen zu den Leistungsbeschreibungen der anderen an der Planung fachlich Beteiligten</dd>
                <dt>d)</dt>
                <dd>Ermitteln der Kosten auf Grundlage der vom Planer bepreisten Leistungsverzeichnisse</dd>
                <dt>e)</dt>
                <dd>Kostenkontrolle durch Vergleich der vom Planer bepreisten Leistungsverzeichnisse mit der Kostenberechnung</dd>
                <dt>f)</dt>
                <dd>Zusammenstellen der Vergabeunterlagen</dd>
              </dl>
            </td>
            <td>
              <dl>
                <dt>–</dt>
                <dd>Erarbeiten der Wartungsplanung und -organisation</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Ausschreibung von Wartungsleistungen, soweit von bestehenden Regelwerken abweichend</dd>
              </dl>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td colspan="2">
              <b>LPH 7 Mitwirkung bei der Vergabe</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td>
              <dl>
                <dt>a)</dt>
                <dd>Einholen von Angeboten</dd>
                <dt>b)</dt>
                <dd>Prüfen und Werten der Angebote, Aufstellen der Preisspiegel nach Einzelpositionen, Prüfen und Werten der Angebote für zusätzliche oder geänderte Leistungen der ausführenden Unternehmen und der Angemessenheit der Preise</dd>
                <dt>c)</dt>
                <dd>Führen von Bietergesprächen</dd>
                <dt>d)</dt>
                <dd>Vergleichen der Ausschreibungsergebnisse mit den vom Planer bepreisten Leistungsverzeichnissen und der Kostenberechnung</dd>
                <dt>e)</dt>
                <dd>Erstellen der Vergabevorschläge, Mitwirken bei der Dokumentation der Vergabeverfahren</dd>
                <dt>f)</dt>
                <dd>Zusammenstellen der Vertragsunterlagen und bei der Auftragserteilung</dd>
              </dl>
            </td>
            <td>
              <dl>
                <dt>–</dt>
                <dd>Prüfen und Werten von Nebenangeboten</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten Angeboten (Claimabwehr)</dd>
              </dl>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td colspan="2">
              <b>LPH 8 Objektüberwachung (Bauüberwachung) und Dokumentation</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td rowspan="2">
              <dl>
                <dt>a)</dt>
                <dd>Überwachen der Ausführung des Objekts auf Übereinstimmung mit der öffentlich-rechtlichen Genehmigung oder Zustimmung, den Verträgen mit den ausführenden Unternehmen, den Ausführungsunterlagen, den Montage- und Werkstattplänen, den einschlägigen Vorschriften und den allgemein anerkannten Regeln der Technik</dd>
                <dt>b)</dt>
                <dd>Mitwirken bei der Koordination der am Projekt Beteiligten</dd>
                <dt>c)</dt>
                <dd>Aufstellen, Fortschreiben und Überwachen des Terminplans (Balkendiagramm)</dd>
                <dt>d)</dt>
                <dd>Dokumentation des Bauablaufs (Bautagebuch)</dd>
                <dt>e)</dt>
                <dd>Prüfen und Bewerten der Notwendigkeit geänderter oder zusätzlicher Leistungen der Unternehmer und der Angemessenheit der Preise</dd>
              </dl>
              <dl>
                <dt>f)</dt>
                <dd>Gemeinsames Aufmaß mit den ausführenden Unternehmen</dd>
                <dt>g)</dt>
                <dd>Rechnungsprüfung in rechnerischer und fachlicher Hinsicht mit Prüfen und Bescheinigen des Leistungsstandes anhand nachvollziehbarer Leistungsnachweise</dd>
                <dt>h)</dt>
                <dd>Kostenkontrolle durch Überprüfen der Leistungsabrechnungen der ausführenden Unternehmen im Vergleich zu den Vertragspreisen und dem Kostenanschlag</dd>
                <dt>i)</dt>
                <dd>Kostenfeststellung</dd>
                <dt>j)</dt>
                <dd>Mitwirken bei Leistungs- u. Funktionsprüfungen</dd>
                <dt>k)</dt>
                <dd>fachtechnische Abnahme der Leistungen auf Grundlage der vorgelegten Dokumentation, Erstellung eines Abnahmeprotokolls, Feststellen von Mängeln und Erteilen einer Abnahmeempfehlung</dd>
                <dt>l)</dt>
                <dd>Antrag auf behördliche Abnahmen und Teilnahme daran</dd>
                <dt>m)</dt>
                <dd>Prüfung der übergebenen Revisionsunterlagen auf Vollzähligkeit, Vollständigkeit und stichprobenartige Prüfung auf Übereinstimmung mit dem Stand der Ausführung</dd>
                <dt>n)</dt>
                <dd>Auflisten der Verjährungsfristen der Ansprüche auf Mängelbeseitigung</dd>
                <dt>o)</dt>
                <dd>Überwachen der Beseitigung der bei der Abnahme festgestellten Mängel</dd>
                <dt>p)</dt>
                <dd>Systematische Zusammenstellung der Dokumentation, der zeichnerischen Darstellungen und rechnerischen Ergebnisse des Objekts</dd>
              </dl>
            </td>
            <td rowspan="2">
              <dl>
                <dt>–</dt>
                <dd>Durchführen von Leistungsmessungen und Funktionsprüfungen</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Werksabnahmen</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Fortschreiben der Ausführungspläne (zum Beispiel Grundrisse, Schnitte, Ansichten) bis zum Bestand</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Erstellen von Rechnungsbelegen anstelle der ausführenden Firmen, zum Beispiel Aufmaß</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Schlussrechnung (Ersatzvornahme)</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Erstellen fachübergreifender Betriebsanleitungen (zum Beispiel Betriebshandbuch, Reparaturhandbuch) oder computer-aided Facility Management-Konzepte</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Planung der Hilfsmittel für Reparaturzwecke</dd>
              </dl>
            </td>
          </tr>
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          <tr>
            <td colspan="2">
              <b>LPH 9 Objektbetreuung</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td>
              <dl>
                <dt>a)</dt>
                <dd>Fachliche Bewertung der innerhalb der Verjährungsfristen für Gewährleistungsansprüche festgestellten Mängel, längstens jedoch bis zum Ablauf von fünf Jahren seit Abnahme der Leistung, einschließlich notwendiger Begehungen</dd>
                <dt>b)</dt>
                <dd>Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den ausführenden Unternehmen</dd>
                <dt>c)</dt>
                <dd>Mitwirken bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen</dd>
              </dl>
            </td>
            <td>
              <dl>
                <dt>–</dt>
                <dd>Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Energiemonitoring innerhalb der Gewährleistungsphase, Mitwirkung bei den jährlichen Verbrauchsmessungen aller Medien</dd>
                <dt>–</dt>
                <dd>Vergleich mit den Bedarfswerten aus der Planung, Vorschläge für die Betriebsoptimierung und zur Senkung des Medien- und Energieverbrauches</dd>
              </dl>
            </td>
          </tr>
        </tbody>
      </table>
    </p>
    <p>
      <b>Anlage 15.2 Objektliste</b>
      <table>
        <thead>
          <tr>
            <th rowspan="2"/>
            <th colspan="3">Honorarzone</th>
          </tr>
          <tr>
            <th>I</th>
            <th>II</th>
            <th>III</th>
          </tr>
        </thead>
        <tbody>
          <tr>
            <td colspan="4">
              <b>Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- oder Gasanlagen</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td>– Anlagen mit kurzen einfachen Netzen</td>
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            <td>– Abwasser-, Wasser-, Gas- oder sanitärtechnische Anlagen mit verzweigten Netzen, Trinkwasserzirkulationsanlagen, Hebeanlagen, Druckerhöhungsanlagen</td>
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            <td>– Anlagen zur Reinigung, Entgiftung oder Neutralisation von Abwasser, Anlagen zur biologischen, chemischen oder physikalischen Behandlung von Wasser, Anlagen mit besonderen hygienischen Anforderungen oder neuen Techniken (zum Beispiel Kliniken, Alten- oder Pflegeeinrichtungen)<br/> – Gasdruckreglerstationen, mehrstufige Leichtflüssigkeitsabscheider</td>
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            <td colspan="4">
              <b>Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td>– Einzelheizgeräte, Etagenheizung</td>
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            <td>– Gebäudeheizungsanlagen, mono- oder bivalente Systeme (zum Beispiel Solaranlage zur Brauchwassererwärmung, Wärmepumpenanlagen)<br/> – Flächenheizungen<br/> – Hausstationen<br/> – verzweigte Netze</td>
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            <td>– Multivalente Systeme<br/> – Systeme mit Kraft-Wärme-Kopplung, Dampfanlagen, Heißwasseranlagen, Deckenstrahlheizungen (zum Beispiel Sport- oder Industriehallen)</td>
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            <td colspan="4">
              <b>Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td>– Einzelabluftanlagen</td>
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            <td>– Lüftungsanlagen mit einer thermodynamischen Luftbehandlungsfunktion (zum Beispiel Heizen), Druckbelüftung</td>
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            <td>– Lüftungsanlagen mit mindestens zwei thermodynamischen Luftbehandlungsfunktionen<br/> (zum Beispiel Heizen oder Kühlen), Teilklimaanlagen, Klimaanlagen<br/> – Anlagen mit besonderen Anforderungen an die Luftqualität (zum Beispiel Operationsräume)<br/> – Kühlanlagen, Kälteerzeugungsanlagen ohne Prozesskälteanlagen<br/> – Hausstationen für Fernkälte, Rückkühlanlagen</td>
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            <td colspan="4">
              <b>Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td>– Niederspannungsanlagen mit bis zu zwei Verteilungsebenen ab Übergabe EVU einschließlich Beleuchtung oder Sicherheitsbeleuchtung mit Einzelbatterien<br/> – Erdungsanlagen</td>
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            <td>– Kompakt-Transformatorenstationen, Eigenstromerzeugungsanlagen (zum Beispiel zentrale Batterie- oder unterbrechungsfreie Stromversorgungsanlagen, Photovoltaik-Anlagen)<br/> – Niederspannungsanlagen mit bis zu drei Verteilebenen ab Übergabe EVU einschließlich Beleuchtungsanlagen<br/> – zentrale Sicherheitsbeleuchtungsanlagen<br/> – Niederspannungsinstallationen einschließlich Bussystemen<br/> – Blitzschutz- oder Erdungsanlagen, soweit nicht in HZ I oder HZ III erwähnt<br/> – Außenbeleuchtungsanlagen</td>
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            <td>– Hoch- oder Mittelspannungsanlagen, Transformatorenstationen, Eigenstromversorgungsanlagen mit besonderen Anforderungen (zum Beispiel Notstromaggregate, Blockheizkraftwerke, dynamische unterbrechungsfreie Stromversorgung)<br/> – Niederspannungsanlagen mit mindestens vier Verteilebenen oder mehr als 1 000 A Nennstrom<br/> – Beleuchtungsanlagen mit besonderen Planungsanforderungen (zum Beispiel Lichtsimulationen in aufwendigen Verfahren für Museen oder Sonderräume)</td>
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            <td>– Blitzschutzanlagen mit besonderen Anforderungen (zum Beispiel für Kliniken, Hochhäuser, Rechenzentren)</td>
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            <td colspan="4">
              <b>Anlagengruppe 5 Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td>– Einfache Fernmeldeinstallationen mit einzelnen Endgeräten</td>
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            <td>– Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen, soweit nicht in HZ I oder HZ III erwähnt</td>
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            <td>– Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen mit besonderen Anforderungen<br/> (zum Beispiel Konferenz- oder Dolmetscheranlagen, Beschallungsanlagen von Sonderräumen, Objektüberwachungsanlagen, aktive Netzwerkkomponenten, Fernübertragungsnetze, Fernwirkanlagen, Parkleitsysteme)</td>
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            <td colspan="4">
              <b>Anlagengruppe 6 Förderanlagen</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td>– Einzelne Standardaufzüge, Kleingüteraufzüge, Hebebühnen</td>
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            <td>– Aufzugsanlagen, soweit nicht in Honorarzone I oder III erwähnt, Fahrtreppen oder Fahrsteige,<br/> Krananlagen, Ladebrücken, Stetigförderanlagen</td>
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            <td>– Aufzugsanlagen mit besonderen Anforderungen, Fassadenaufzüge, Transportanlagen mit<br/> mehr als zwei Sende- oder Empfangsstellen</td>
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            <td colspan="4">
              <b>Anlagengruppe 7 Nutzungsspezifische oder verfahrenstechnische Anlagen</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td colspan="4">
              <b>7.1. Nutzungsspezifische Anlagen</b>
            </td>
          </tr>
          <tr>
            <td>– Küchentechnische Geräte, zum Beispiel für Teeküchen</td>
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            <td>– Küchentechnische Anlagen, zum Beispiel Küchen mittlerer Größe, Aufwärmküchen,<br/> Einrichtungen zur Speise- oder Getränkeaufbereitung, -ausgabe oder -lagerung<br/> (keine Produktionsküche) einschließlich zugehöriger Kälteanlagen</td>
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            <td>– Küchentechnische Anlagen, zum Beispiel Großküchen, Einrichtungen für Produktionsküchen einschließlich der Ausgabe oder Lagerung sowie der zugehörigen Kälteanlagen, Gewerbekälte für Großküchen, große Kühlräume oder Kühlzellen</td>
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            <td>– Wäscherei- oder Reinigungsgeräte, zum Beispiel für Gemeinschaftswaschküchen</td>
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            <td>– Medizin- oder labortechnische Anlagen, zum Beispiel für Gruppenpraxen der Allgemeinmedizin oder Einzelpraxen der Fachmedizin, Sanatorien, Pflegeeinrichtungen, Krankenhausabteilungen, Laboreinrichtungen für Schulen</td>
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            <td>– Entsorgungsanlagen, zum Beispiel Abwurfanlagen für Abfall oder Wäsche,</td>
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            <td>– Medienversorgungsanlagen, zum Beispiel zur Erzeugung, Lagerung, Aufbereitung oder Verteilung medizinischer oder technischer Gase, Flüssigkeiten oder Vakuum</td>
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            <td>– Prozesswärmeanlagen, Prozesskälteanlagen, Prozessluftanlagen, zum Beispiel Vakuumanlagen, Prüfstände, Windkanäle, industrielle Ansauganlagen</td>
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            <td colspan="4">
              <b>7.2. Verfahrenstechnische Anlagen</b>
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            <td>– Einfache Technische Anlagen der Wasseraufbereitung (zum Beispiel Belüftung, Enteisenung, Entmanganung, chemische Entsäuerung, physikalische Entsäuerung)</td>
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            <td>– Technische Anlagen der Wasseraufbereitung (zum Beispiel Membranfiltration, Flockungsfiltration, Ozonierung, Entarsenierung, Entaluminierung, Denitrifikation)</td>
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            <td>– Einfache Technische Anlagen der Abwasserreinigung (zum Beispiel gemeinsame aerobe Stabilisierung)</td>
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            <td>– Technische Anlagen der Abwasserreinigung (zum Beispiel für mehrstufige Abwasserbehandlungsanlagen)</td>
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            <td>– Einfache Schlammbehandlungsanlagen (zum Beispiel Schlammabsetzanlagen mit mechanischen Einrichtungen)</td>
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            <td>– Einfache Technische Anlagen der Abwasserableitung</td>
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            <td>– Technische Anlagen der Abwasserableitung</td>
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            <td>– Einfache Technische Anlagen der Wassergewinnung, -förderung, -speicherung</td>
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            <td>– Technische Anlagen der Wassergewinnung, -förderung, -speicherung</td>
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            <td>– Einfache Regenwasserbehandlungsanlagen</td>
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            <td>– Einfache Anlagen für Grundwasserdekontaminierungsanlagen</td>
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            <td>– Komplexe Technische Anlagen für Grundwasserdekontaminierungsanlagen</td>
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            <td>– Einfache Technische Anlagen für die Ver- und Entsorgung mit Gasen (zum Beispiel Odorieranlage)</td>
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            <td>– Einfache Technische Anlagen für die Ver- und Entsorgung mit Feststoffen</td>
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            <td>– Einfache Technische Anlagen der Abfallentsorgung (zum Beispiel für Kompostwerke, Anlagen zur Konditionierung von Sonderabfällen, Hausmülldeponien oder Monodeponien für Sonderabfälle, Anlagen für Untertagedeponien, Anlagen zur Behandlung kontaminierter Böden)</td>
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            <td>– Technische Anlagen der Abfallentsorgung (zum Beispiel für Verbrennungsanlagen, Pyrolyseanlagen, mehrfunktionale Aufbereitungsanlagen für Wertstoffe)</td>
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              <b>Anlagengruppe 8 Gebäudeautomation</b>
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            <td>– Herstellerneutrale Gebäudeautomationssysteme oder Automationssysteme mit anlagengruppenübergreifender Systemintegration</td>
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