<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="https://norm.gekko.de/jur2norm_html.xsl"?>
<jur id="976de586" lastmod="2026-05-31T11:05:32+00:00">
  <header short="HonigV 2004" amtabk="HonigV" norm="honigv_2004" title="Honigverordnung">
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 1</a> V v. <time datetime="2025-11-25">25.11.2025</time> I Nr. 289</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="1f7a9dab" bez="Schlussformel" target="schlussformel" title=""/>
    <index id="976de586" bez="Anlage 1" target="anlage_1" title="(zu den §§ 1, 3 und 4)Begriffsbestimmungen, Bezeichnungen der Lebensmittel"/>
    <next id="ef60cd9d" bez="Anlage 2" target="anlage_2" title="(zu den §§ 2 und 4)Anforderungen an die Beschaffenheit"/>
  </nav>
  <scope/>
  <main title="(zu den §§ 1, 3 und 4)Begriffsbestimmungen, Bezeichnungen der Lebensmittel">
    <p>Abschnitt I <br/>Allgemeines <br/>Honig ist der natursüße Stoff, der von Honigbienen erzeugt wird, indem die Bienen Nektar von Pflanzen oder Sekrete lebender Pflanzenteile oder sich auf den lebenden Pflanzenteilen befindende Exkrete von an Pflanzen saugenden Insekten aufnehmen, durch Kombination mit eigenen spezifischen Stoffen umwandeln, einlagern, dehydratisieren und in den Waben des Bienenstocks speichern und reifen lassen.<br/>Honig besteht im Wesentlichen aus verschiedenen Zuckerarten, insbesondere aus Fructose und Glucose, sowie aus organischen Säuren, Enzymen und beim Nektarsammeln aufgenommenen festen Partikeln. Die Farbe des Honigs reicht von nahezu farblos bis dunkelbraun. Er kann von flüssiger, dickflüssiger oder teilweise bis durchgehend kristalliner Beschaffenheit sein. Die Unterschiede in Geschmack und Aroma werden von der jeweiligen botanischen Herkunft bestimmt.</p>
    <p>Abschnitt II <br/>Honigarten <br/>Nach Herkunft, Gewinnungsart, Angebotsform oder Zweckbestimmung werden folgende Honigarten unterschieden: <br/><table/></p>
  </main>
</jur>
